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Mit dem Laubfall im Herbst sollte der Gartenteichbesitzer daran denken seinen Teich winterfest zu machen. Ist der Gartenteich umringt von Laubbäumen kann das fallende Laub zu einem Ärgernis werden.

Fallendes Laub gehört nicht in einen Gartenteich. Das Laub schwimmt nur kurze Zeit an der Oberfläche des Gartenteiches und sinkt dann auf den Grun des Wassergartens. Wenn dann die organische Zersetzung des selbigen einsetzt wird sehr viel Sauerstoff verbraucht. Dies kann besonders im Herbst und Winter (bei geschlossener Eisdecke an der Oberfäche des Teiches) aufgrund mangelnder Wasserumwälzung zu Problemen, ja sogar zum Absterben der im Teich befindlichen Organismen und Lebewesen führen. Die Zersetzung des Falllaub setzt Gase wie Schwefelwasserstoff und Methan frei. In größeren Teichen kann man dies sogar manchmal an den aufsteigenden Blasen der Faulgase beobachten.

Um den Gartenteich vor einer Verunreinigung mit fallendem Laub vorzubeugen bieten sich über den Teich gespannte Laubnetze an. Eine Machenbreite von etwa 2 Zentimeter ist hierbei ideal. Der Teichbesitzer sollte auch alle im Herbst und Winter absterbenden Pflanzenteile sorgfältig entfernen. Seerosenblätter und Fadenalgen gehören genauso entfernt wie andere Zersetzungsmassen. In älteren Gartenteichen ist es ohnehin üblich etwa ein Drittel des Bodenschlamms abzusaugen. Viele Gartencenter bieten Schlammsauger zum ausleihen an.

Ein gesunder Teich hat klares Wasser, welches beim Aufwirbeln von Unrat und Schlamm innerhalb einer Stunde wieder klar sein sollte. Am besten yum Nachfüllen eignet sich frisches Regenwasser, da normales Leitungswasser relativ „steril“ ist und das Gleichgewicht im Gartenteich beeinträchtigen kann. 

Damit der Teich nicht bis zum Grund durchfriert, sollte das Wasser im Winter weder durch zu späte Reinigungsarbeiten noch durch Teichpumpen umgewälzt werden. Wenn es zu Beginn des Winters kalt wird, entsteht eine natürliche Wasserschichtung mit verschiedenen Temperaturen. Am Grund des Teiches liegt dann ein Wasserpaket mit einer Temperatur von vier Grad, in dem die Tiere überwintern können.

Frostgefährdete Pflanzen wie Wasserhyazinthen müssen vor den ersten Frostnächten aus dem Wasser geholt werden. Man kann diese in einem einfachen Eimer mit Wasser an einem frostsicheren, hellem Platz überwintern.

Macher Gartenteichbesitzer hat auch um seine Teich ein paar ziersame Outdoor-Bonsai stehen. Auf die Bonsai Überwinterung muss besonderes Augenmerk gelegt werden. Diese Pflanzen benötigen zwar eine Ruhephase um Energie zu tanken, aber dennoch Pflege und Aufmerksamkeit des Besitzers, da Sie gerade in dieser Phase anfällig für Schadlinge und Pilze sind.

Fische können im Teich überwintern wenn dieser Tiefer als 80 cm ist. Wenn sie eine Wasserleitung zum Teich als feste Installation haben sollten sie das Wasser aus dieser herauspumpen um ein Auffrieren zu vermeiden. Pumpen sollten ebenfalls aus dem Teich entfernt werden. Die Teichpumpen und Filter dürfen aber nicht trocken gelagert werden, da die Mechaniken zerstört und die O-Ringe porrös werden können.

Gartenteich Besitzer müssen frühzeitig daran denken Ihren Wassergarten winterfest zu machen und eventuellen Schaden nach den ersten Frost-Nächten zu vermeiden.

In einem Gartenteich sollte ab und zu gründlich begutachtet werden und bei Bedarf gereinigt werden. Wir nehmen hier Algenarten die besonders häufig im Wassergarten vorkommen unter die Lupe. Die Schwebealgen und die Fadenalgen.

Schwebealgen sind mikroskopische Algen die einfach durch einen Filter aus dem Wasser entfernen lassen. Eine hohe Anzahl von Schewbealgen ist ein Signal dass das bioligische Gleichgewicht nicht gegeben ist. Oftmals ist das Biotop in der Lage dieses von selbst wieder herzustellen, so dass die Schwebealgen von alleine wieder verschwinden.

Fadenalgen lassen sich nicht durch einen Filter entfernen, sie können Ihn eventuell sogar blockieren und verstopfen, was besonders in den warmen Monaten schnell dazu führen kann dass das Wasser Umkippt. Wuchernde Fadenalgen in hoher Anzahl müssen manuell entfernt werden. Fadenalgen kommen normalerweise nur im Uferbereich des Gartenteiches vor und sind eigentlich ein positives Zeichen. Sie indizieren einen leichten Überhang an Stickstoff. Das Problem besteht darin, dass beim Absterben der Fadenalgen der darin gebundene Stickstoff wieder an das Wasser abgegeben wird. Dieser Stickstoff Überschuss kann das Gleichgewicht im Teich as dem Ruder laufen lassen. Das Absterben der Fadenalgen ist durch einen grünen Schaum zu erkennen.

Fadenalgen lassen sich leicht durch einen Kescher entfernen. Verwenden sie auf KEINEN Fall einen Rechen. Dieser kann die Teichfolie verletzen. Geignete Kescher sind im Fachhandel erhälich. Man kann dem Überhang an Stickstoff auch natürlich entgegentreten. Das Einsetzen von Wasserpflanzen hilft dem Teich Stickstoff zu entziehen und somit der Bildung von Fadenalgen entgegen zu wirken.

In einem guten Gartencenter oder spezialisierten Online-Shops lassen sich auch chemische Präparate, so genennte Algenkiller, erweben. Diese arbeiten meistens auf einer Kupfer-Basis und verhindern den Algenwachstum. Zudem wird bei dem Einsatz von Algen-Killern auch der Ph-Wert gesenkt. Da Algen prinzipiell ein Zeichen für ein intaktes biologisches Gleichgewicht im Gartenteich sind sollte man mäglichst vermeiden mit chemischen Mitteln dieses zu verändern.

Algen sollten im Frühjar (April und Mai), also wenn das Wasser des Teiches in der Aufwärmphase ist, alle drei bis vier Tage entfernt werden. Ab Juni ist es meistens ausreichend eine manuelle Reinigung alle paar Wochen vorzunehmen.

Schwebealgen und Fadenalgen sind ein Zeichen für ein intaktes Biologischen Gleichgewicht im Gartenteich. Währens Schwebealgen einfach aus dem Wasser gefiltert werden können müssen Fadenalgen manuell von Hand entfernt werden.

Fertigbecken aus dem Baumarkt sind mit Sicherheit die einfachste und schnellste Lösung für einen Wassergarten. Die Form und Größe sind trotz der großen Auswahl im Fachhandel limitiert. Ein Folienteich bietet mehr Flexibilitäe und Individualität.
Für einen Folienteich benötigt man nicht viel mehr Zeit als für den fertigen PVC-Gartenteich. Mit nachbarlicher Hilfe kann man nach einem oder zwei Wochenenden den ersten Grillabend am eigenen Biotop verbringen.

Bei der Teichfolie ist eine Mindeststärke von einem Millimeter ratsam um nicht schon beim Verlegen der PVC-Folie probleme mit spitzen Steinen oder Wurzeln zu provozieren.

Mit Sicherheit haben Sie sich schon für den Standort des Gartenteichen entschieden. Denken Sie daran dass der Teich etwa vier bis sechs Stunden Sonneneinstrahlung je Tag benötigt. Falls Sie den Gartenteich direkt unter Bäumen platzieren kann ihnen das Fallende Laub nicht nur mehr arbeit schaffen, es kann auch dazu führen dass das Wasser des Biotops schneller umkippt.

Legen Sie ein Seil aus um die Ausmasse des Gartenteiches festzulegen. Planen Sie einen etwa 15 Zentmeter breiten Graben am Ufer des Teiches ein. Dieser wird später mit Kies gefüllt under verrichtet den Dienst einer sogenannten Kappilarsperre.Der Kiesgraben verhindert dass der Teich durch die Gartenerde „ausgesaugt“ wird; Die selbe physikalische Wirkung wie der Docht einer Kerze.

Heben Sie die Teichzonen von aussen nach innen aus und beseitigen Sie alle Wurzeln und spitzen Steine. Bedecken Sie dann den Teichgrund mit etwa 5 Zentimetern feinen Sand. Sie können auch zusätzlich alte Teppiche oder im Gartenhandel erhätliche Teichfließe verwenden um den Untergrund zusätzlich zu „polstern“.

Auf diesem Teichbett wird dann die Folie verlegt. Falls der Untergrund gut präpariert ist können Sie zum Verlegen der Folie ohne Problem darauf treten. Die überstehenden Ränder enden im Kiesgraben, zu lange Folienränder können einfach abgeschnitten werden.

Platzieren sie nun Ihre Wasserpflanzen in den tieferen Regionen und lassens Sie langsam Wasser einlaufen. Flachere und am Rand des Gartenteiches geplante Bepflanzung kann nachträglich eingesetzt werden um ein Austrocknen der Wasserpflanzen während des langen Einfüllvorgangs zu verhindern.

Der Fischbesatz sollte aber noch etwas warten. Lassen Sie den Teich Zeit um seinen natürlichen Rythmus zu finden. Testen Sie Säure und PH-Werte und halten Sie Ihr Biotop besonders in den ersten Wochen sehr sauber. Entfernen Sie umgehend alles was nicht in einen Gartenteich gehört.

Der Folienteich bietet mehr Flexibilität als der Gartenteich als Fertigbecken. Der Teichbau ist nicht viel aufwendiger als der Formteich und schon nach kurzer Zeit kann man sein eigenes Biotop geniessen.

Nach dem erfolgreichen Planen und Anlegen des Gartenteiches will man natürlich auch Leben in seine Wasserlandschaft integrieren. Libellen, Frösche und Insekten werden sich auf natürlich Weise an Ihrem Biotop ansiedeln. Die meisten Besitzer eins Gartenteiches wollen diesen aber auch mit Fischen besetzen und somit das Pflanzenbiotop zu einem ausgewogenen Microkosmos ausbauen. Die richtige Auswahl ist für die Ausgewogenheit des Biotops von großer Bedeutung.

Die Fischarten müssen aufeinander abgestimmt sein und in einem gesunden Verhältnis zu Teichgröße und der Teife des Teiches stehen. Wer seinen Wassergarten im Herbst anlegt, sollte auch eventuell bis zum nächsten Frühjahr mit dem Fischbesatz warten. Die Teichlandschaft benötigt einige Zeit um sich zu „aklimatisieren“ und ein bioligisches Gleichgewicht aufzubauen. In diesem Stadium ist das Biotop noch nicht in der Lage die Exkremente der Teichfische umzuwandeln. Dies führt zu einer schnellen Verschmutzung des Teiches, zu Krankheiten bei den Fischen oder Absterben der Wasserpflanzen. Befindet sich der Teich noch nicht in einem Biologischen Gleichgewicht, erschwert dies zudem die Fische im Gartenteich überwintern zu lassen.

Fische sollten frühestens 10 Wochen nach dem Anlegen in den Gartenteich eingesetzt werden. Auch die Stückzahl sollte besonders am Anfang gering gehalten werden um dem Ökosystem Gartenteich Zeit zu geben das biologische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Bedenken sie auch dass Ihr künstlicher Wassergarten ein relativ geschlossenes System ist und sie nicht die natürlichen Bedingungen wie in einem Fluss oder Bachlauf vorfinden. Planen Sie im Vorfeld eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Wasserzirkulation ein. Dies kann in kleinem Gartenteich durch einen künstlichen Wasserfall oder einen Bachlauf erreicht werden.

Wer Fische in seinen Teich einsetzt muss sich auch der Verantworung bewußt sein die er damit eingeht. Eine artgerechte Haltung ist zwingend notwendig Das Wasser darf nicht verschmutzt und genügend Sauerstoff vorhanden sein. Der Härtegrad sowie der PH-Wert müssen den natürlichen Bedingungen entsprechen.  Auch die Pflanzzonen müssen so angelegt werden, dass sie den Teichfischen genügend Platz zum schwimmen bieten, diese aber auch eine ansprechende Unterwasserwelt vorfinden um ihnen genügend Unterschlupf und Raum zum verstecken zu bieten.

Teichfische bereichern jeden Gartenteich. Das bioligische Gleichgewicht kann bei guter Planung im Vorfeld mit wenigen Hilfsmitteln hergestellt werden. So enteht ein eigenständiges Biotop und ein Platz der Ausgewogenheit, Ruhe und Entspannung.

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Wer seinen Gartenteich mit der richtigen Bepflanzung ausstattet hat nicht nur einen weiteren Blickfang, die richtige Uferpflanzen Auswahl veringert auch den Arbeitsaufwand in Bezug auf Teichpflege und Wasserpflege.

Die Uferzone oder auch Feuchtzone genannt, bildet den Übergang vom Wassergarten zur restlichen Gartenlandschaft. Bei der Bepflanzung der Übergangszonen müssen natürlich die Dimensionen des Gartenteiches beachtet werden. Wer sich bei einem kleinen Wassergarten für zu große wuchernde Bepflanzung entscheidet wird schon nach kurzer Zeit feststellen, dass nicht mehr viel vom Wassergarten zu sehen ist. Bachnelkenwurz, Iris, Wollgras aber auch Sumpf- und Moorbinsen sind sehr schöne und pflegeleichte Uferpflanzen für den Wassergarten. Fieberklee und Goldfelberich gedeihen in der Feuchtzone, Tannenwedel sogar bis in die Flachwasserzonen hinen.

Bis zu einer Wassertiefe von 10 Zentimetern spricht von der Sumpfzone. In dieser Flachwasserzone eigenen sich Rohrkolben, Schachtelhalm und Schilfpflanzen. Diese Bepflanzung kreiert eine natürliche Kulisse. Sie sollten aber in einem Pflanzbehälter in den Gartenteich eingesetzt werden, da Sie sehr stark Wuchern und in kürzester Zeit mehr Platz in Anspruch nehmen als dem Teichbauer lieb sein kann. Seit einigen Jahren haben sich auch Papyrus Pflanzen als Sumpfzonenpflanzen etabliert. Für kleinere Teiche eignet sich der etwa ein Meter hohe Cyprus Papyrus. Man kann diese frühzeitig in Gartenmärkten und Baucentern kaufen da sie in Pflanzkübeln im Haus gedeihen und dann im Frühjahr im Uferbereich des Wassergarten einpflanzen. Die größeren Papyruspflanzen wie det Ägyptische Papyrus benötigen im allgemeinen sonnige aber windgeschützte Stellen im Gartenteich.

Bis 40 Zentimeter unter der Wasserlinie spricht man von der Flachwasserzone. Diese für den Gartenteich mittleren Wasserzonen bieten ideale Umgebung für farbenprächtige Pflanzen wie die rosa blühende Schwanenblume oder Sumpfdotterblume. Aber auch Froschlöffelpflanzen fühlen sich in diesen Wassertiefen wohl.  Wer den Platz hat sollte verschiedene Pflanzen in Gruppen nahe zusammen im Flachwasserbereich in den Gartenteich einsetzen. Diese Bepflanzung bildet eine perfekte Unterwasserlandschaft für Ihre Teichfische und eignet dich zudem als Leichplatz.

Ab 40 Zentimeter Wassertiefe spricht man im Gartenteich von der Tiefwasserzone. Für diese Tiefen setzt man im allgemeinen Schwimmpflanzen in den Wassergarten ein. Die bekannteste Gruppe bildet natürlich die Seerosen. Diese sogenannten Schwimmblattpflanzen sind in nahezu unzähliger Farbenvielfalt zu kaufen. Sie sollten aber auch in kleinen Pflanzkörben in den Gartenteich eingesetzt werden um ein überwuchern zu verhindern. Seerosen lieben ruhige Wasseroberflächen und gedeihen schlecht oder gar nicht neben Wasserfällen oder Fontänen.

Die große Auswahl der Pflanzen die für den Uferbereich des Gartenteiches angeboten wird, ermöglicht eine sehr individuell Teichgestalltung und ermöglicht den Bau eines individuellen Biotops.

Ein kleiner Wasserfall für einen Gartenteich ist immer ein optischer Anziehungspunkt. Das sanfte Plätschern läd zum verweilen ein und beruhugt Geist und Seele. Bei richtiger Planung und Anlegung sieht der Wasserfall nicht nur schön aus und wertet die Wasserlandschaft auf, er ist auch von großem Nutzen. Ein Wasserfall versorgt das Biotop mit Sauerstoff und sorgt für Wasserbewegung im Teich. Dies beinflusst die Wasserqualität im positiven Sinn.

Bei der Planung ist darauf zu achten, dass der Wasserfall nicht zu hoch ist. Wenn das Wasser im freien Fall auf die Wasseroberfläche aufschlägt wird das Leben der Gartenteichbewohner erheblich gestört. Frösche, Fische und Molche bevorzugen ein ruhiges Unterwasserleben. Auch viele Wasserpflanzen sind nicht begeistert, wenn sie ständig und ununterbrochen mit Wasser bespritzt werden. Dies kann zur Folge haben, dass manche Pflanzen nicht zu Ihrer vollen Pracht heranwachsen. Die Warscheinlichkeit ist groß, daß Seerosen dann nicht mehr blühen. Aber auch das eigene Wohlbefinden kann durch das laute Rauschen eines zu hohen Wasserfalls erheblich beeinträchtigt werden.

Die einfachste Methode einen Wasserfall anzulegen ist das verwenden von sogenannten Bachschalen. Diese sind im Baumarkt oder Gartencenter aus verschiedenen Materialien wie Sandstein, Kunststoff oder Keramik zu kaufen. Wer es noch einfacher will kann auch Gehwegplatten und Natrusteine verwenden. Man sollte aber darauf achten, das die auf jeden Fall mit Teichfolie abgedichted werden, damit nich zuviel Wasser auf den Weg in Ihr Biotp verloren geht. Wer einen Bachlauf in seinem Garten hat will warscheinlich den Wasserfall an dessen Ende haben. So wird das wasser des Bachlaufes bevor es in den Gartenteich plätschert noch einmal zusätzlich mit Sauerstoff versorgt, was wiederum zu einer Aufwertung der Wasserqualität führt und somit das bioligische Gleichgewicht färdert.

Egal für welche Bauweise man sich entscheidet, kann man durch eine entsprechende Bepflanzung des Wasserfalles die meistens überstehenden Kanten der Bachschalen, oder die Teichfolie nahezu unsichbar machen und gut kaschieren. 

Der Wasserfall im Gartenteich sollte auch über eine regulierbare Teichpumpe oder wenigstens mit einem Ventil in der Wasserzuleitung betrieben werden. Nur so kann man vermeiden, dass der Wasserfall zu stark braust oder gegebenenfalls nur ein kleiner Rinnsal entsteht. Bei der Verwendung von Natursteinen ist zu bedenken, dass relativ viel Wasser unsichtbar zwischen den Steinen fliesst. So kann es vorkommen, dass man wenig Wasser in der Zuleitung sieht, der Wasserfall aber denoch zuviel Wasser und somit ungewünscht Nebeneffekte mit sich führt.

Das schönste am Wasserfall ist natürlich das Wasser „fallen“ zu sehen. Bedenken sie bei Ihrer Standortplanung also auch von welchem Betrachtungsplatz Sie Ihre Wasserlandschaft geniesen wollen. Vermeiden Sie dass Sie nach der Vollendigung Ihres künstlichen Wasserfalles, diesen nur von der Seite oder von oben betrachten.

Bei sorgfältiger Planung ist ein Wasserfall ein großer Zugewinn für den Gartenteich. Er fördert Ihr eigenes Wohlbefinden, und wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt aus, indem er das Teichwasser mit Sauerstoff versorgt. Sie finden bei unseren hier aufgeführten Partnern eine Vielzahl unterschiedlicher Bauformen und Modelle. Nehmen Sie sich die Zeit und vergleichen Sie in Ruhe.

Wer weniger Platz hat oder sich die aufwendige Planung eines individuellen Wassergarten erparen möchte kann auf eine Vielzahl von Fertigbecken oder Teichschalen zurückgreifen. Baumärkte und Gartencenter bieten bis zu einer bestimmten Größe Teichbecken oder sogar Komplettsysteme für Ihren Gartenteich an. Der UV beständige Kunststoff ist witterungsbeständig und sehr stabil. Größere Fertigbecken ab 900 Liter sind zudem Glasfaser verstärkt. Die verwendeten Kunststoffe sind stoß und kratzfest und leicht zu installieren. Mit diesen Teichschalen ist der eigene Gartenteich leicht zu realisieren.

Fertigbecken sind bis zu einer Größe von über 3000 Litern Volumen und 6 Quadratmeter Wasseroberfläche erhältlich. Gartenmärkte und Baucenter offerieren eine Garantie bis zu 15 Jahren. Die Hersteller der Fertigbecken haben viel Wert auf naturgetreue Formgebung gelegt. Die Schalen sind asymetrisch angelegt und bieten verschiedene Bepflanzungszonen in unterschiedlichen Tiefen an.

So kann es bei der gleichen Wasseroberfläche des Wassergartens zu erheblichen Preisunterschieden bei den Fertigschale kommen. Dies ist abhänging von der Tiefe und der Anzahl der Bepflanzungszonen des Gartenteiches. Wer mit dem Gedanken spielt Koi-Karpfen in seinem Teich anzusetzen sollte eine Teichwanne mit mindestens 120 Zentimeter Wassertiefe haben. Diese Tiefe verhindert normalerweise ein Zufrieren bzw. Durchfrieren des künstlichen Biotop und ermöglicht denm Koi ein überwintern in ihrer gewohnten Umgebung.  Die Fachliteratur rät zu einer Wassertiefe von mindestens 80 Zentimetern um ein Überwintern von Teichfischen zu ermöglichen. Bei extremer anhaltender Kälte reicht diese Tiefe jedoch nicht mehr aus, so dass man auf eine geeingnete Teichabdeckung oder eine Teichheizung zurück greifen muss.

Gartencenter und Baumärkte bieten auch viele unterschiedliche Komplettsysteme für Ihren Wassergarten an. Diese beinhalten normalerweise das Fertigbecken, eine Teichpumpe mit Filteranlage und einen kleinen Springbrunnen oder Wasserspeiern.

Sehr anschaulich ist es wenn man mehrere Fertigbecken miteinender verbindet und so eine wunderschöne Teichlandschaft mit kleinen Fusswegen kreiert. Die verschiedenen Teichbecken können durch Bachläufe oder kleine Wasserfälle miteinender verbunden werden. Dies fördert zudem die Wasserzirkulation und und sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung Ihrer Teichtiere.

Wer seinen Gartenteich also mit weniger Planungsaufwand anlegen will kann auf viele verschiedene Fertigbecken und Teichschalen zurückgreifen oder entscheidet sich für ein Teichbecken als Komplettsystem mit Teichpumpe und Filteranlage.

Wie in natürlichen Gewässern können auch die Bewohner des Gartenteich oder Biotop von unterschiedlichen Fischkrankheiten befallen werden. Eine Erkrankung der Teichfische kann viele verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen greift die eigenständige Regulierung des kleinen Öko-Systems dann nicht mehr und es muss auf medikamentöse Behandlungsformen der Fische im Gartenteich zurückgegriffen werden.

Die Teichgestalltung und Teichbepflanzung sollte möglichst naturgetreu geplant werden. Bei der Planung eines Gartenteich sollte man sich im Vorfeld informieren, welche Bepflanzung für ein eigenständiges Biotop den meisten Vorteil bringt. Ein weitere Aspekt ist natürlich die Wasserqualität. Ein sauberes Wasser ist eine Grundvorraussetzung für gesunde Teichfische. Das Fischfutter sollte hochwertig sein und eine Überfütterung auf jeden Fall vermieden werden. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es jedoch immer zum Krankheitsbefall Ihrer Fische kommen. Die folgenden Krankheiten sind die Gängigsten in unseren Breitengraden.

Flossenfäulniss oder Flossenfäule
Die Flossenfäule wird durch Parasiten verursacht werden, kann aber ebenfalls durch unreines Wasser und zu viele Teichfische hergerufen werden. Ausgefranste Flossen sind ein deutliches Zeichen dieser Erkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch entzündete Stummel anstatt Flossen vorhanden. Erkennt man dier Flossenfäulniss im Anfangsstadium kann eine Verbesserung der Wasserqualität schon zur Heilung dieser Fischkrankheit führen. Auf den Einsatz von Medikamenten wie verschiedene Anitibiotika-Mischungen kann dann oftmals verzichtet werden.

Grieskörnchen oder Pünktchen Krankheit
Den meisten Aquarianern ist diese Fischkrankheit bekannt. Haut, Kiemen und Flossen sind mit kleinen weissen Pünktchen überzogen. Der Erreger ist ein kleines Wimperntierchen welches das Gewebe der Teichfische befällt, ja sogar zerstören kann. Die befallenen Teichfische sollten nach Möglichkeit dem Gartenteich entnommen werden und separat medikamentös behandelt werden.

Fischegel
Der Befall ihrer Teichfische mit Fischegel kommt häufig in Gartenteichen mit einer dicken Schlammschicht am Grund vor. Die Fischegel ruhen dort und befallen den vorbeischwimmenden Fisch. Diese Fischkrankheit kann schon bei relativ niedrigen Wassertemperaturen auftreten. Die Fischegel klammern sich an der Haut des Teichfisch fest und saugen dieses regelrecht aus. Ein Befall mit Fischegel ist nur medikamentös heilbar. Die einfachste Maßnahme ist ein regelmäßiges Absaugen des Gartenteich mit einem Schlammsauger oder Teichsauger.

Saprolegnia
Die Saprolegnia Parasiten setzen sich in einer verletzten Schleimhaut oder einer Wunde des Teichfisches fest, breiten sich aus und legen sich wie ein weisser Schleier über die Haut und Flossen des Gartenteichbewohners. Diese Pilzerkrankung kann durch eine auf Malachit Grünchlorid basierenden Medikamentenmische meistens erfolgreich behandelt werden. Diese Infektion kann durch gute Wasserqualität vermieden werden. Der Fischbesatz sollte auch so abgestimmt werden, dass die unterschiedlichen Teichfische miteinander harmonieren und es somit zu keinen Kämpfen und damit die Infektion fördernden Bisswunden kommt.

Der wichtigste Faktor zum Vermeiden von Fischkrankheiten im Gartenteich ist jedoch eine konstant gute Wasserqualität. Reinigen sie den Grund ihres Biotop regelmäßig, testen Sie den PH-Wert und limitieren Sie den Fischbesatz. Beachten Sie diese einfachen Punkte ist das Risiko dass Ihre Teichfische von Krankheitserregern befallen und infiziert werden schon erheblich verringert.

Das regelmäßige Entschlammen eines Gartenteiches ist ein wichter Punkt, der oft vernachlässigt wird. Sogenannte Schlammsauger oder Teichsauger helfen das Biotop sauber zu halten und somit eine starke Eintrübung oder gar ein „Umkippen“ zu verhindern.

Die Ausscheidungen der Teichfische, aber auch abgestorbene Pflanzenreste und Laub setzen sich am Grund des Gartenteich ab. Ein Teichschlammsauger saugt dies problemlos auf. Der Tauchsauger ist normalerweise mit veschiedenen Aufsätzen erhältlich welches ein einfaches Aufsaugen von Schlamm, Algen und Blättern ermöglichen. 

Der Schlamm wird mit Hilfe eines langen Saugrohr vom Grund des Gartenteiches abgesaugt und mit Hilfe eines Ablaufschlauches in die Kanalisation oder einen beliebigen anderen Platz befördert. Je nach Teichsauger Modell kann dies entwerder paralell zum Absaugen geschen, während andere Schlammsauger abgeschaltet werden müssen und der Schlamm in einem seperaten Arbeitsgang abgelassen werden muss.

Manche Schlammsauger besitzen Vorabscheider. Die Vorabscheider fangen die im Schlamm befindlichen Feststoffe wie Stein und Laub auf. Der Schlamm wird dann im Inneren des Teichsaugers aus dem Wasser gefiltert und das Wasser entweder in den Teich zurüchgeleitet oder in die Kanalisation abgeführt. Falls Dies der Fall ist darf der Gartenteichbesitzer nicht vergessen den Wasserverlust in seinem Biotop wieder mit Frischwasser aufzufüllen. Besonders bei kleineren Gartenteichen kann eine starke Senkung des Wasserspiegels zur Beschädigung der Teichpflanzen führen.

Da Teichsauger und Schlammsauger in vielen verschiedenen Varianten erhältlich sind kann man sich entweder hier im Internet über die beste Variante für seinen Gartenteich informieren, oder man besucht den Fachhandel. Ein Preisvergleich lohnt sich immer, das man für den selben Sauger beträchtliche Preisunterschiede findet.

Da ein Teichsauger keine geringe Investition ist, sollte man in Erwägung ziehen den Schlammsauger eventuell mit Gartenfreunden zusammen zu erwerben. Bau- und Gartencenter bieten Teichsauger zum Vermieten an.  Wenn man jedoch den Mietpreis, An- und Abfahrtskosten und den Zeitaufwand für den Transport mit berechnet kommt ein eigener Teichsauger mittelfristig gesehen günstiger.

Ein Teichsauger oder Schlammsauger ist ein wichtiges Hilfsmittel Ihren Gartenteich sauber zu halten. Die regelmäßige Reinigung des Biotop ist ein absolutes „Muss“ um den Wassergarten lebendig zu halten. Preisvergleiche sind bei unseren Online-Partnern möglich.