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Im Gegensatz zu natürlichen Biotopen, Bachläufen und Teichen ist ein Wassergarten ein geschlossenes System. Im Gartenteich findet im Gegensatz zu den aufgeführten natürlichen Gewässern kein regelmässiger Wasseraustausch statt. Die Algenbildung wird durch einen Nährstoffüberschuss gefördert. Im Frähjahr kommt es meistens zu einer stärkeren Vermehrung der Algen im Gartenteich. Sollte dies sich nicht nach vier bis sechs Wochen natürlich wieder in Gleichgewicht bringen, besteht die Gefahr, dass Ihrem Wassergarten die Nährstoffe und der Sauerstoff entzogen werden. Ist dies der Fall besteht die Gefahr dass Ihr Teich „umkippt“ und sich in eine stinkende, trübe Brühe verwandelt.
Prinzipiell gibt es zwei Algenkategorien. Zum einem die Schwebealgen, welche für dafür verantwortlich sind daß das Wasser trübe und grünlich erscheint. Die Fadenalgen färben das Wasser meist bräunlich. Wichtige Faktoren die ein übermäßiges Algenwachstum verhindern sind das Einsetzen einer ausreichenden Anzahl unterschiedlicher Wasserpflanzen. Zum zweiten sollte man einen zu dichten Fischbestand vermeiden. Regelmäßiges Absaugen des Schlamms vom Teichgrund ist ebenso ein nicht zu vernachlässigender Punkt.
Eine gute Bepflanzung ist die einfachste Methode zur Bekämpfung von Teichalgen. Schwimmpflanzen und Unterwasserpflanzen verhindern übermäßiges Algenwachstum indem diese die Nährstoffe direkt aus dem Wasser entnehmen. Diese direkten Nahrungskongurenten entziehen somit den Teichalgen die Grundlage für zu starkes Wachstum. Die meisten Teichpflanzen wachsen auch bei relativ niedrigen Wassertemperaturen. Seerosen und Wasserpest sind wohl die bekanntesten Unterwasserpflanzen für den Wassergarten. Beachten Sie jedoch, dass die abgestorbenen Pflanzenreste aus dem Teich entfernt werden müssen um den Teichalgen nicht zusätzlichen Nährstoff zu bieten.
Des weiteren sollte im Frühjahr (bei relativ kleinen Gartenteichen mehrmals jährlich) ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden. Mit diesem Wasserwechsel werden pflanzliche Abfallstoffe und somit auch die Nährstoffe der Algen aus dem Teich abgesaugt und verhindert ein Überhandnehmen der Teichalgen.
Teichalgen entwickeln sich ebenfalls stärker wenn die Sonneneinstrahlung zu stark ist. Direktes Sonnenlicht sollte vier bis sechs Stunden täglich nicht überschreiten. Ist dieses Limit standortbedingt nicht zu erreichen bietet der Fachhandel auch Teichabdeckungen in einer Vielzahl unterschiedlicher Varianten an.
Der Fachhandel bietet ebenfalls eine breite Palette an algenhemmenden Produkten an. Diese Hilfsmittel sollten aber nur bei einer extremen Teichalgenbildung eingesetzt werden, da sie in der Regel die Algen nur relativ kurzfristig bekämpfen. Das Ziel ist jedoch den Wassergarten mittel und langfristig in ein relativ eigenständiges Biotop zu entwickeln, deswegen ist nach einer dauerhaften Lösung zu suchen. Das Geheimniss liegt also in der Ursachenbekämpfung für die zu starke Teichalgenentwicklung. Die natürlichste und einfachste Methode zur Einschränkung des Algenwachstums ist eine gut geplante Bepflanzung Ihres Gartenteiches.
Die Größe eines Gartens und die Beschaffenheit des Grundstücks ist der erste Faktor, der entscheidend für das planen Ihres Gartenteich. Die nächste Überlegung sollten die täglichen Sonnenstunden Ihrer Gartenlandschaft sein. Ihr Wassergarten sollte täglich zwischen vier und fünf Stunden Sonnenschein aufnehmen können um ausreichend Energie für das Leben in und um den Teich zu speichern. Ohne ausreichende Sonneneinstrahlung wird sich Flora und Fauna Ihres Biotop mit aller Warscheinlichkeit nicht ausreichend entwickeln. Beachten Sie ein paar wesentliche Punkte bei der richtigen Standortwahl und Sie werden viele entspannende Stunden an Ihrer eigenen Oase verbringen.
Ein kleiner Wasserfall oder Springbrunnen liefert für einen kleinen Teich oft schon genügend Sauerstoff. Auch ist bei der Planung zu bedenken, dass alle Regionen des Teiches gut zugänglich sein sollten damit Sie anfallende Reinigungsarbeiten sowie eventuelle Wartungsarbeiten ohne großen Aufwand durchführen können. Auch für Ihre „normalen“ Gartenarbeiten ist dies natürich von Vorteil.
Haben Sie ausreichend Platz und deswegen eine groß angelegte Wasserlandschaft mit einem Bachlauf ins Auge gefasst kommt ein weitere Faktor hinzu, der oftmals beim planen einer Gartenteich-Landschaft nicht bedacht wird. Ihr Nachbar… Ihr Nachbar muß fortan mit der von Ihnen erbauten Geräuschkulisse leben. Bedenken Sie dass Ihr gesamtes Umfeld mit dem Plätschern Ihres Wasserfalls oder der sprudelnden Fontäne Leben muss. Einen weiteren natürlich Lärmfaktor stellen Frösche dar. Diese siedeln sich im Normalfall sehr schnell, ob Sie es wünschen oder nicht an Ihrem Feuchtbiotop an. Ein nächtliche Froschquaken ist schwer zu überhören und man muss schon Gedultsfäden aus Stahl besitzen um diese tägliche Lärmkulisse mit einem Lächeln hinzunehmen.
Laubbäume stellen einen hervorragenden Schattenspender und Wetterschutz dar. Bedenken sie aber, falls Sie Ihren Gartenteich in einen bestehenden Laubbaum-Bestand integrieren möchten, dass diese im Herbst, oder auch an windigen Tagen eine nicht unerhebliche Menge an Laub verlieren und somit erheblich zur Verschmutzung Ihres Teiches beitragen. Natürlich kann man mit einem Oberflächen-Netz vorbeugen. Diese praktischen und relativ günstig zu erstehenden Netze werden einfach über den Teich gespannt. Aus rein optischen Gesichtspunkten tragen diese Netze aber nicht zur Verschönerung und Aufwertung Ihres Teiches bei. Eine Integrierung des Teiches in einen Nadelbaum-Bestand ist dem vorzuziehen und erleichtert das Planen eines Gartenteich erheblich.
Da es sehr selten „ideale“ Bedingungen bei der Planung eines Gartenteiches gibt, sind viele Faktoren zu bedenken. Überstürzen Sie nichts und lassen Sie sich durch kleine Rüchschläge nicht entmutigen. Umfangreiches Informieren und Planen ist das „A und O“ bei der Realiesierung Ihrer Gartenteich Landschaft. Gehen sie sorgfältig vor bei der Auswahl des Standorts Ihres Biotops um spätere Frustration und Alpträume zu vermeiden. Unsere aufgeführten Partner bieten gute Informationsquellen zur richtigen Planung an.
In der Natur können Wasserläufe und Seen das biologische Gleichgewicht selbständig regulieren.Da ein Gartenteiche ein künstlich angelegter See (mit oder ohne Bachlauf) ist gelingt es in den wenigsten Fällen ein komplett eigenständiges Boitop zu errichten. Laub, Sonne, Fischfutter, Kot und viele andere Faktoren beeinflussen den künstlich angelegten See. Um den Wasserhaushalt in einem Gartenteich im biologischen Gleichgewicht zu halten sind Filteranlagen nötig. Dies Teichfilter müssen an die Größe des Biotops und das Wasservolumen angepasst sein.
Ein Teichfilter hat die Aufgabe das Wasser ständig in Bewegung zu halten und den nicht ins Wasser gehörenden Unrat zu filtern. Um eine Blockierung der Filteranlage zu vermeiden ist es ratsam größere, schwimmende oder in den Teich gefalle Gegenstände wie Laub oder vom Wind herangetragenes Papier und Plastik von Hand mit Hilfe eines Stocks oder Keschers „abzufischen“. Die Filter reinigen das Wasser von mittleren und kleinen Schmutzpartikeln und verhindern somit die Bildung von Schadstoffen. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen diverse Fische, im speziellen Kois, in Ihrem Gartenteich anzusiedeln, kann das Pumpvolumen ihrer Filteranlage eigentlich nicht groß genug sein.
Der Fachhandel bietet zwei unterschiedliche Arten von Filteranlagen für den Gartenteich an. Für kleinere Biotope bieten sich Teichfilter an, die im Wasser versenkt werde. Diese haben den Vorteil, dass sie quasi unsichtbar sind und somit keinen Platz im Uferbereich Ihres Wassergartens in Anspruch nehmen. Der Nachteil dieser Teichfilter liegt auf der Hand. Sie sind schwierig zu reinigen und verschmutzen schneller, das heisst, verstopfen einfacher. Auch bei technischen Problemen kann die Erreichbarkeit ein großes Hindernis darstellen. Da ein versenkbarer Teichfilter eine Stromzufuhr benötige, sollte dieser Stromkreis unbedingt mit einem 30 mA FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schtzschalter) zusätzlich zur normalen 16 A Sicherung geschützt sein.
Filteranlagen welche ausserhalb des Wassers installiert sind können wesentlich einfacher gereinigt und gewartet werden. Da diese Teichfilter nicht zu den optischen Höhepunkten eines Gartenteiches gehören bietet der Fachhandel verschiedene Lösungen an den Filter optisch zu kaschieren. Die ideale Lösung ist jedoch ein kleines separat stehendes Pumpenhaus, oder ein kleiner abdeckbarer Schacht in der Uferzone, in der die Filteranlage installiert ist. Dieser sollte ausreichen dimensioniert sein, damit der Filter und die Pumpe zu Reinigungs- und Wartungsarbeiten ohne große Umstände zugänglich sind.
Teichfilter die zusätzlich mit UV-Licht arbeiten, bekämpfen ausserdem Keime und Algen. Mit UV-Filtern kann ein besseres Ergebnis in Bezug auf die Wasserqualität des Teiches erziehlt werden. Dies ist besonders bei einem kostbaren Fischbestand wichtig.
Der richtige Standort der Pumpe und Filteranlage ist zudem ein wichtiges Kriterium bei der Teichplanung. Eine externe Filteranlage mit hohem Gräuschpegel kann die Idylle eines Sonnenuntergangs an Ihrem Wassergarten erheblich beinträchtigen. Der Pegel sollte im Datenblatt der Filteranlage ersichtlich sein. Beachten Sie vor dem Kauf eines Teichfilters auch die Einfachkeit der Handhabung. Werden zum Beispiel spezielle Werkzeuge zum Öffnen des Filters benötigt, oder ist das Filtermaterial auch in Ihrer Umgebung zu beziehen?
Das Internet bietet hierfür eine große Informationsquelle. Schauen Sie bei unseren aufgeführten Partnern vorbei und scheuen Sie sich nicht diese mit Ihren Fragen zu „löchern“.
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Um aus einem Gartenteich ein natürliches Biotop entstehen zu lassen eignen sich Wasserpflanzen. Die Auswahl der richtigen, für Ihren Wassergarten geeigneten, Pflanzen und Grässer ist groß. Der Fachhandel bietet eine weite Palette unterschiedlicher Teichplflanzen. Wer sich im Vorfeld im Internet informiert, oder sich durch die ausgiebig vorhandene Literatur hindurch arbeitet, kann sich auch in den größeren Baucentern und Gartencentern umsehen und findet mit Sicherheit die entsprechenden Pflanzen. Es gibt auch mittlerweile viele Gärtnereien, die Teich und Wasserpflanzen in Ihr Sortiment aufgenommen haben, wenn nicht sogar sich ausschliesslich auf die Zucht und den Vertrieb dieser wunderbaren Pflanzen verschrieben haben.
Teichpflanzen sorgen nicht nur für die Versorgung des Wassers mit Sauerstoff, sie dienen auch als Futter und Lebensraum für viele Tierarten. Sie verleihen dem künstlich angelegten Gewässer ein natürliches Aussehen und lassen durch Ihr schnelles Wachstum bedingt schon nach kurzer Zeit ein relativ autonom arbeitendes Feuchtbiotop entstehen. Bei der richtigen Auswahl wird Ihr Teich zu einem wahren Paradies.
Wasserpflanzen werden in unterschiedliche Gruppierungen eingeteilt. Einige Teichpflanzen sind freischwimmend und entziehen dem Wasser direkt die benötigten Nährstoffe. Wasserhyazinten und Schwimmfarne sind wohl die bekanntesten Teichplflanzen dieser Gattung.
Neben den frei schwimmenden Wasserpflanzen gibt es natürlich auch wurzelnde Teichpflanzen. Die am meisten verbreiteten sind Seegrassgewächse und Schilfpflanzen. Aber auch die Wasserpest ist eine in unseren Breitengraden häufig anzutreffende Wasserpflanze.
Neben den beiden Gruppen gibt es auch noch freischwimmende, wurzelnde Unterwasserpflanzen. Lotuspflanzen, Laichkraut und natürlich Seerosen sind die bekanntesten Vertreter dieser Wasserpflanzen-Gattung. Sie beindrucken durch Ihre wunderschöne Farbvielfalt und erfreuen jeden Besucher Ihres Gartenteiches.
Wurzelnde Wasserpflanzen werden entweder mit den Wurzeln in einem Körbchen oder Pflanzbechern in den Gartenteich eingestetzt oder direkt in den Teichboden „eingegraben“. Bei dieser Methode sollte man den Teichhumus mit den Wurzeln mit ein paar Steinen beschweren und somit ein Lockern der Wurzeln und ein damit verbundenes wegschwimmen zu verhindern. Ein nachträgliches Einsetzen mit dieser Methode bereitet jedoch erheblich Schwierigkeiten, wenn dies nicht in unmittelbarer Uferregion sondern an etwas tieferen Stellen geschehen soll. Eine gute Planung bei der Neueinrichtung eines Gartenteiches ist hierbei besonders wichtig. Lassen Sie sich Zeit und planen Sie jeden Schritt genau.
Aufgrund der unterschiedlichen Wasserpflanzen muss auch die jeweilige Pflege auf die Teichpflanzen abgestimmt werden. Beginnen Sie mit ein paar wenigen robusten Arten. Durch das schnelle Wachstum wird aud Ihrem künstlichen Wassergarten schnell ein blühendes, lebendiges und eigenständiges Feuchtbiotob.
Wer einen Gartenteich angelegt hat, will natürlich auch Leben in und um seinen Wassergarten haben. Wenn das biologische Gleichgewicht und die Umgebung stimmt siedeln sich einige Gartentiere schnell von selbst an Ihrem Wassergarten an. Unterschiedliche Libellenarten und Frösche gehören normalerweise zu den ersten Bewohnern des Biotop. Die meisten Teichbesitzer möchten ihren Teich mit Fischen bereichern.
Goldfische sind in vielen Größen, Preisklassen und Variationen vorzufinden. Diese relative robusten Wasserbewohner sind nicht nur schön anzusehen, Sie helfen auch bei der Reinigung des Wassergarten, da Algen zu Ihrer natürlichen Nahrungskette gehören und Sie somit den Teich vor zu starkem Algenbefall schützen. Die Elritzen und Bitterling sind ebenso weit verbreitet unter den Liebhabern von Wassergärten.
Befassen wir uns zuerst mit dem Goldfisch, dem bekanntesten Fisch in unseren Gartenteichen. Er gehört zur Familie der Karpfen und kann bis zu 35 Zentimeter lang werden. Die meisten Züchtungen für den Wassergarten fallen jedoch etwas kleiner aus. Der Goldfisch ist in vielen Färbungen von gold, schwarz, orange, weiß oder auch gelb und sogar in bläulicher Tönung zu erwerben.
Der Goldfisch als Teichfisch stellt keine großen Anforderungen an seine Umgebung im Gartenteich. Seine Ernährung besteht aus Wasserflöhen, anderen Kleintieren, Algen und Pflanzenteilen. Da der Goldfisch auch auf Proteine abngewiesen ist sollte man seine im Teich natürlich vorkommende Nahrung durch Fischfutter in Flocken- oder Granulatform ergänzen. Die richtige Zusammensetzung des Fertigfutters ist ebenso wichtig, da viele Fertigmischungen auf spezielle Teichfische abgestimmt sind. Die Partner auf unserer Seite Informieren Sie gerne über die Zusammensetzung der verschiedenen Mischungen. Eine vielfältige Auswahl an verschiedenen Nahrungsprodukten für Goldfische ist in guten Gartencentern oder Tierhandlungen vorzufinden.
Der Goldfisch kann im Gartenteich überwintern, vorausgesetzt das dieser eine Minimaltiefe von 80 Zentimetern besitzt. Besser sind Wassertiefen jenseits der ein Meter Grenze. Der Fachhandel hält spezielle isolierende Styropormatten bereit, die man mit Ihrer isolierenden Wirkung einfach auf die Wasseroberfläche legt. Manche Gartenteichbesitzer entnehmen Ihre Fische aus dem Teich und halten Sie bei Zimmertemperatur für den Winter in einem Aquarium. Dieses sollte aufgrund der Größe der Fische ausreichend dimensioniert sein.
Preislich gibt es bei Goldfischen und Fertigfutter oft große Unterschiede. Ein eingehender Preisvergleich zwischen verschiedenen Händlern aber auch eine systematisch durchgeführte Suche im Internet kann zu überaschenden Preisunterschieden beim selben Produkt führen. Das Futtergranulat kann auch in einer grösseren Menge gekauft werden und in einem trocken kühlen Kellerraum lange eingelagert werden.
Goldfische bereichern jeden Gartenteich, sind günstig und relative anspruchslos. Ein optimaler Einstieg zum Beleben Ihres Wassergartens.
Der Koi gilt als der Mercedes unter den Teichfischen. Es gibt wenige Gartenteichbesitzer, die nicht gerne ein Exemplar dieser prachtvollen Züchtungen Ihr eigen nennen würden. In Japan wird ein wahrere Kult um den Koikarpfen betrieben. Das Wort Koi stammt vom japanischen Wort Nishikigoi ab, was etwa bunter oder schöner Karpfen bedeutet. Trotz dieses Kultes in Japan ist die eigentliche Herkunft des Koi mehr im Schwarzen und Kaspischen Meer und China anzusiedeln.
In den letzen Jahre hat der Koi-Kult auch die Gartenteichbesitzer in Europa erfasst. Viele Händler haben sich das zunutze gemacht und sich auf den Vertieb von Koi und deren Futter spezialisiert. Das Internet dient hierbei als eine Vertriebs als auch hervorragende Informationsquelle. Die Haltung und Pflege eines Koi setzt etwas mehr Wissen als beim Goldfisch voraus und ist auch etwas intensiver.
Um eine Verunreinigung des Wassers zu vermeiden, füttern die meisten Koizüchter und Händler Ihre Züchtungen eher sparsam. Der Käufer jedoch neigt dazu seine neuen Lieblinge eher zu überfüttern. Besonders in den ersten zwei Wochen ist auf eine gute Dosierung zu achten. Wird der Koi frisch in den Gartenteich angesetzt solte man Ihn nur mit kleinen Portionen beginnen und langsam an größere Rationen gewöhnen. Damit sich der Organismus des Tieres aus dem Zuchtbecken an den Gartenteich anpassen kann bietet sich speziellen Koi Weizenkeimfutter an.
Der Koi sollte auch erst in den Fischteich eingesetzt werden, wenn die Temperatur des Wassers konstant über 15 Grad liet. Da die wenigsten Gartenteichbesitzer über ein ausreichend großes Aquarium verfügen sollte man eine Heizmöglichkeit des Gartenteiches in Betracht ziehen, da Wassertemperaturen unter 5 Grad schädlich für den Fisch sein können. Dies kann aber auch durch eine entsprechend isolierende Teichabdeckung erzielt werden.
Ursprünglich kommt der Koi eher aus stehenden Gewässern. Die meisten Zuchtformen benötigen jedoch einen ziemlich großen Gartenteich. Das Wasser muss extrem sauber sein. Dies bringt die Notwendigkeit einer relativ großen Pumpenanlage mit sich, welce bei einerm normalen Gartenteich verglichen mit dem Koiteich komplett überdimensioniert erscheint.
Der Koi ernährt sich, wie die meisten anderen Teichfische, von Wasserflöhen, Wasserpflanzen und Algen. Die normale im Fischteich vorkommende Menge reicht jedoch bei weitem nicht aus, so dass man dem entsprechend zufüttern muss. Die richtige Auswahl des Futters für einen Koiteich ist stark von der Temperatur abhängig. Bei niedrigen Wassertemperaturen ist der Metabolismus des Koikarpfen eingeschränkt, daß auf eine leicht verdauliche Ernährung mit mit Kohlehydraten aber wenig Fett und Proteinen zurückgegriffen werden muss, während bei höheren Wassertemperaturen auch dieser Anteil gesteigert werden muss.
Verschieden Arten von Futtermitteln speziell für den Koi findet man bei spezialisierten Fachhändlern. Das Internet bietet aber auch jede Menge guter Informationsquellen und Online-Händler.
Ein Gartenteich oder Biotop kommt natürlich nicht komplett ohne Pflege aus. Hier finden Sie einige Tipps, die zur Aufrechterhaltung Ihres Wassergartens beachtet werden sollten, um diesen In einem für Sie erfreuenden Zustand zu halten.
Die notwendinge Pflege des Gartenteiches ist hauptsächlich mit dessen Verschmutzung verbunden. Um die Wasserqualität und die im Teich lebenden Tiere zu schützen, versuchen sie Ihren Wassergarten möglichst frei von Algen, Laub und anderer Verschmutzung zu halten. Verschiedene Wasserpflanzen und Tiere nehmen Ihnen einen grossen Teil der Arbeit ab und können sehr behilflich bei der Teichpflege sein. Ganz ohne den Eingriff des Menschen kommt das Biotop jedoch nicht aus.
Schwimmender Unrat und Blätter müssen schnellst möglichst mit einem Kescher aus dem Teich gefischt werden. Abgestorbene Pflanzenteile können durch die nass, warm Umgebung schnell Fäulnis und Schimmel verursachen.
Algen sind der Albtraum jedes Teichliebhabers, Sie können einen Teich in kurzer Zeit in eine stinkende Kloake verwandeln. Das schnelle Wachstum der Algen wird durch starke Sonneneinstrahlung begünstigt. Die direkte Sonneneinstrahlung sollte vier bis sechs Stunden täglich nicht überschreiten. Einige hohe Grässer im Uferbereich zur Schattenbildung können schon eine große Hilfe sein. Großblättrige Seerosen können ebenso einen Teil der Oberfläche abdecken und somit zur Reduzierung des direkten Sonnenlichtes beitragen. Einiga Algenarten, wie zum Beispiel die Schwebealge verschwinden von alleine. Fadenalgen sollten regelmässig eingesammelt werden. Dies kann man sogar von Hand machen oder man nimmt einen Stocfk zu Hilfe uind wickelt Sie einfach auf.
Beim Nachfüllen des Teiches ist darauf zu achten das Wasser mit einem sanften Strahl in den Gartenteich einlaufen zu lassen. Den Schlauch einfach ins Becken legen kann mit unter zu einer Aufwirbelung des Humusgrundes und einer erheblichen Eintrübung des Wassers führen. Achten Sie auch daraauf, dass die Blätter der Wasserpflanzen immer etwas aus dem Wasser harausragen müssen. Mit dem Wachstum der Teichpflanzen kann auch der Wasserspiegel angehoben werden.
Das Beachten der aufgeführten, leicht einzuhaltenden Hinweise und Ratschläge zur Pflege Ihres Gartenteiches macht dessen Erhalt ein gutes Stück einfacher und gibt Ihnen mehr Zeit Ihren Wassergarten zu geniesen.
Ein Gartenteich wird durch die richtige Bepflanzung zum Lebenraum für Fische, Frösche, Kröten, Libellen und vielen anderen Tier Gattungen. Eine gut überlegte Bepflanzung lässt ein sich selbst regulierendes Feuchtbiotop entstehen und der Aufwand für die Pflege wird auf ein Minimum begrentzt.
Gartencenter und Baumärkte bieten für Ihren Wassergarten eine große Auswahl an Wasserpflanzen an. Bei der Neueinrichtung eines Gartenteiches ist eine sparsame Bepflanzung ratsam. Wasserpflanzen wachsen schnell. Bei Überpflanzung kann es schon nach kurzer Zeit dazu führen, dass die Wasseroberfläche zugewuchert ist, nicht mehr genug Sonnenlicht zu Fischen und Pflanzen vordringt, was zu einem Absterben der Pflanzen und Umkippen des Wassers und somit dem Tod der Fische führen kann. Schilfpflanzen sind ebenso nicht für kleine Gartenteiche geeignet.
In den meisten Gartencentern kann man augewählte Pflanzen passend zu Ihrem Wassergarten finden. Viele dieser Wasserpflanzen kommen mit kleinen Körben um die Wurzeln und können somit sehr einfach im Teich eingesetzt werden. Setzen sie die Wurzeln frei in den Humus ein, bedecken Sie diesen mit ein paar flachen Kieselsteinen um ein Aufschwämmen des Humus und somit eine Eintrübung des Wassers zu vermeiden. Die Kieselsteine verhindern auch ein Loslösen der Wurzeln aus dem Humus und ein damit verbundenes wegschwimmen.
Wasserpflanzen sind im grundsätzlich um einiges empfindlicher als normale Gartenpflanzen. Ein falsch ausgewählter Standort kann schnell zum zum Absterben der Teichpflanzen führen. Die beste Zeit zum Pflanzen ist von Mitte Mai bis Juni. Wasserpflanzen sollten auch niemals bei Mittagshitze und direkter starker Sunneneinstrahlung eingesetzt werden. Das beachten der richtigen Wassertiefen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Seerosen sind nicht nur in vielen verschiedenen Farben und Größen erhältlich, sie sind auch für verschiedene Wassertiefen geeignet. Achten sie vor dem Kauf einer Teichpflanze undbedingt auf diersen Faktor. Seerosen und andere wuchernde Pflanzen sollten auch in gräumigen Körben in den Wassergarten eingesetzt werden, damit Ihre sich rasch ausbreitenden starken Wurzeln nicht nach kurzer Zeit den kompletten Grund Ihres Gartenteich in Anspruch nehmen und somit keinen Lebensraum für andere Wasserpflanzen lassen.
Planen Sie mit maximal zwei bis drei Wasserpflanzen pro Quadratmeter. Auch wenn es zu Beginn etwas spärlich aussieht, bedenken Sie dass Teichpflanzen sehr schnell wachsen und sich in kurzer Zeit auf eine große Fläche ausbreiten können.
Mit Hilfe einer gut überlegten Bepflanzung entsteht ein sich selbst regulierendes Biotop und gibt Ihnen mehr Zeit diese wunderbare eigene Welt zu geniessen.
Bei der Planung eines Gartenteiches sollte mit der gesamten Gartenplanung erfolgen. In vielen Fällen hat man die zum Ausheben der Teichfläche benötigten Maschinen und Gerätschaften vor Ort. Je nach Grösse des geplanten Teiches ist natürlich auch das spätere Ausheben mit einem Mini-Bagger oder von Hand mit der Schaufel nötig. Die ausgehobene Erde kann für kleine Hügel zur Bepflanzung rund um den Gartenteich verwendet werden.
Die Lage des Teiches ist von grosser Bedeutung. Er sollte geschützt angelegt werden. Die Sonneneinstrahlung sollte vier bis sechs Stunden täglich betragen, da Teichtiere und Pflanzen auf die Wärme und Strahlen angewiesen sind. Bei einer sehr großen Wasserfläche muss auch auf eine ausreichende Teichtiefe geachtet werden um die Teichtiere vor Überhitzung zu schützen, aber auch um ein “umkippen” des Wassers zu vermeiden. Selbst bei kleineren Teichen ist eine minimale Wassertiefe von 80 cm – 100 cm an der tiefsten Stelle ratsam. Diese Wassertiefe macht den Teich frostsicher. Fische können abtauchen und sicher in dieser Tiefe überwintern.
Die einfachste und schnellste Art einen Gartenteich anzulegen ist der Kauf eines Fertigbecken aus Polyester oder Polyethylen. Diese Fertigbecken sind in vielen Formen und Größen in Baumärkten oder Gartencentern erhältlich. Die Becken sind stoßfest und formstabil. Durch die terassenförmige Bauweise dieser Becken besitzen sie Pflanzzonen in verschiedenen Tiefen, was der Gestaltung Ihres Gartenteiches erleichtert. Nach dem Ausheben des Beckens sollte eine 10 cm dicke Sand oder Kiesschicht auf das Teichbett gefüllt werden und diese waagrecht geglättet werden. Nach dem Einsetzen des Becken kann der Erdaushub für die Ränder des Fertigbeckens zum aufüllen wiederverwendet werden. Man muss die Lufträume um das Becken in mehreren Schritten “Aufschlämmen”, damit sich die Füllmasse setzen kann.
Mehr Flexibilität in Größe und Design bietet die Verwendung von Teichfolie. Die PE-Folie ist in verschiedenen Größen erhältlich relative reißfest, haltbar und einfach in der gewönschten Form zu verlegen. Das Teichbett wird wie beim Formbecken mit Sand oder Kies geglättet. Vor dem Verlegen der Teichfolie sollte man jetzt eine Lage Vliesmatten auslegen. Man kann auch alte Teppiche für diesen Zweck verwenden. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass sich keine scharfen Steine oder andere Gegenstände in direktem Kontakt mit der PE-Folie befinden. Haben Sie einen Baumbestand in unmittelbarer Nähe Ihres Teiches informieren Sie sich über die Wurzelbildung dieser Bäume. Breiten sich die Wurzeln horizontal aus ist es nicht ratsam einen Gartenteich in unmittelbarer Nähe anzulegen.
Ein richtig geplanter Gartenteich bietet einen wunderbaren Lebensraum für viele unterschiedlich Tiere. Erfreuen und entspannen Sie sich mit deren Anblick und geniesen Sie die Natur in Ihrer Oase.
Wer einen Garten hat beschäftigt sich mit Sicherheit über lang oder kurz einen eigenen Gartenteich oder Biotop anzulegen. Ein Gartenteich ist eine Oase der Entspannung. Wer jemals an einem warmen Sommerabend im Sonnenuntergang an einem Teich gesessen war weiss wie entspannend das Plätschern des Wassers, das Unken der Frösche oder das werben der Libellen sein kann. Der Teich ist aber mehr als nur schön anzusehen, der Gartenteich bietet Lebensraum Fische, Frösche, Insekten und viele andere Tiere.
Wer mit dem Gedanken spielt einen Gartenteich anzulegen muss sich im Klaren sein, dass ein Gartenteich auch Arbeit bedeutet. Er ist mehr als ein Loch im Boden mit Wasser gefüllt und fertig. In den verschiedenen Kategorien finden Sie alle benötigten Informationen zur Teichgestalltung, Teichbau, der Teichpflege, welche Fische für Ihren Gartenteich ideal sind, Ratschläge zur Uferbepflanzung aber auch auf welche Situationen sie vorbereitet sein sollten.
Die Groesse eines Gartenteiches hängt natürlich vom persönlichen Geschmack aber auch von der Grösse der Gartens ab. Oftmals ist ein kleinerer Teich anschaulicher als ein Riesen-Biotop. Denken Sie auch über einen kleinen Wasserlauf durch ihren Garten nach. Dies empfiehlt sich wenn Sie Pumpe und Filter zur Wasser-Wiederaufbereitung abseits des eigentlichen Gartenteiches installieren wollen.
Es ist auch eine Überlegung wert eventuell einen sogenannten Schwimmteich anzulegen. Diese Bauart des Teiches ist schöner als ein swimming-pool und passt viel besser in einen Garten. Vielleicht sind sie auch in die Haltung oder die Zucht von Koi interssiert. Diese wunderbare Fische sind nicht nur den Reichen vorbehalten. Es gibt erschwingliche und beindruckend schöne Kois auch für den “normalen” Geldbeutel.
Falls man keinen eigenen Garten besitzt gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit einen kleinen Gartenteich inklusive Zierfischen auf einem Balkon oder der Terasse oder auch im eigenen Wintergarten anzulegen.
Auf unseren Seiten informieren wir Sie umfassend über alle wichtigen Aspekte zu Planung, Bau und Wartung Ihres Gartenteiches oder Schwimmteiches.
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Karpfenläuse (Argulus foliaceus)