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Mit dem Laubfall im Herbst sollte der Gartenteichbesitzer daran denken seinen Teich winterfest zu machen. Ist der Gartenteich umringt von Laubbäumen kann das fallende Laub zu einem Ärgernis werden.

Fallendes Laub gehört nicht in einen Gartenteich. Das Laub schwimmt nur kurze Zeit an der Oberfläche des Gartenteiches und sinkt dann auf den Grun des Wassergartens. Wenn dann die organische Zersetzung des selbigen einsetzt wird sehr viel Sauerstoff verbraucht. Dies kann besonders im Herbst und Winter (bei geschlossener Eisdecke an der Oberfäche des Teiches) aufgrund mangelnder Wasserumwälzung zu Problemen, ja sogar zum Absterben der im Teich befindlichen Organismen und Lebewesen führen. Die Zersetzung des Falllaub setzt Gase wie Schwefelwasserstoff und Methan frei. In größeren Teichen kann man dies sogar manchmal an den aufsteigenden Blasen der Faulgase beobachten.

Um den Gartenteich vor einer Verunreinigung mit fallendem Laub vorzubeugen bieten sich über den Teich gespannte Laubnetze an. Eine Machenbreite von etwa 2 Zentimeter ist hierbei ideal. Der Teichbesitzer sollte auch alle im Herbst und Winter absterbenden Pflanzenteile sorgfältig entfernen. Seerosenblätter und Fadenalgen gehören genauso entfernt wie andere Zersetzungsmassen. In älteren Gartenteichen ist es ohnehin üblich etwa ein Drittel des Bodenschlamms abzusaugen. Viele Gartencenter bieten Schlammsauger zum ausleihen an.

Ein gesunder Teich hat klares Wasser, welches beim Aufwirbeln von Unrat und Schlamm innerhalb einer Stunde wieder klar sein sollte. Am besten yum Nachfüllen eignet sich frisches Regenwasser, da normales Leitungswasser relativ „steril“ ist und das Gleichgewicht im Gartenteich beeinträchtigen kann. 

Damit der Teich nicht bis zum Grund durchfriert, sollte das Wasser im Winter weder durch zu späte Reinigungsarbeiten noch durch Teichpumpen umgewälzt werden. Wenn es zu Beginn des Winters kalt wird, entsteht eine natürliche Wasserschichtung mit verschiedenen Temperaturen. Am Grund des Teiches liegt dann ein Wasserpaket mit einer Temperatur von vier Grad, in dem die Tiere überwintern können.

Frostgefährdete Pflanzen wie Wasserhyazinthen müssen vor den ersten Frostnächten aus dem Wasser geholt werden. Man kann diese in einem einfachen Eimer mit Wasser an einem frostsicheren, hellem Platz überwintern.

Macher Gartenteichbesitzer hat auch um seine Teich ein paar ziersame Outdoor-Bonsai stehen. Auf die Bonsai Überwinterung muss besonderes Augenmerk gelegt werden. Diese Pflanzen benötigen zwar eine Ruhephase um Energie zu tanken, aber dennoch Pflege und Aufmerksamkeit des Besitzers, da Sie gerade in dieser Phase anfällig für Schadlinge und Pilze sind.

Fische können im Teich überwintern wenn dieser Tiefer als 80 cm ist. Wenn sie eine Wasserleitung zum Teich als feste Installation haben sollten sie das Wasser aus dieser herauspumpen um ein Auffrieren zu vermeiden. Pumpen sollten ebenfalls aus dem Teich entfernt werden. Die Teichpumpen und Filter dürfen aber nicht trocken gelagert werden, da die Mechaniken zerstört und die O-Ringe porrös werden können.

Gartenteich Besitzer müssen frühzeitig daran denken Ihren Wassergarten winterfest zu machen und eventuellen Schaden nach den ersten Frost-Nächten zu vermeiden.

In einem Gartenteich sollte ab und zu gründlich begutachtet werden und bei Bedarf gereinigt werden. Wir nehmen hier Algenarten die besonders häufig im Wassergarten vorkommen unter die Lupe. Die Schwebealgen und die Fadenalgen.

Schwebealgen sind mikroskopische Algen die einfach durch einen Filter aus dem Wasser entfernen lassen. Eine hohe Anzahl von Schewbealgen ist ein Signal dass das bioligische Gleichgewicht nicht gegeben ist. Oftmals ist das Biotop in der Lage dieses von selbst wieder herzustellen, so dass die Schwebealgen von alleine wieder verschwinden.

Fadenalgen lassen sich nicht durch einen Filter entfernen, sie können Ihn eventuell sogar blockieren und verstopfen, was besonders in den warmen Monaten schnell dazu führen kann dass das Wasser Umkippt. Wuchernde Fadenalgen in hoher Anzahl müssen manuell entfernt werden. Fadenalgen kommen normalerweise nur im Uferbereich des Gartenteiches vor und sind eigentlich ein positives Zeichen. Sie indizieren einen leichten Überhang an Stickstoff. Das Problem besteht darin, dass beim Absterben der Fadenalgen der darin gebundene Stickstoff wieder an das Wasser abgegeben wird. Dieser Stickstoff Überschuss kann das Gleichgewicht im Teich as dem Ruder laufen lassen. Das Absterben der Fadenalgen ist durch einen grünen Schaum zu erkennen.

Fadenalgen lassen sich leicht durch einen Kescher entfernen. Verwenden sie auf KEINEN Fall einen Rechen. Dieser kann die Teichfolie verletzen. Geignete Kescher sind im Fachhandel erhälich. Man kann dem Überhang an Stickstoff auch natürlich entgegentreten. Das Einsetzen von Wasserpflanzen hilft dem Teich Stickstoff zu entziehen und somit der Bildung von Fadenalgen entgegen zu wirken.

In einem guten Gartencenter oder spezialisierten Online-Shops lassen sich auch chemische Präparate, so genennte Algenkiller, erweben. Diese arbeiten meistens auf einer Kupfer-Basis und verhindern den Algenwachstum. Zudem wird bei dem Einsatz von Algen-Killern auch der Ph-Wert gesenkt. Da Algen prinzipiell ein Zeichen für ein intaktes biologisches Gleichgewicht im Gartenteich sind sollte man mäglichst vermeiden mit chemischen Mitteln dieses zu verändern.

Algen sollten im Frühjar (April und Mai), also wenn das Wasser des Teiches in der Aufwärmphase ist, alle drei bis vier Tage entfernt werden. Ab Juni ist es meistens ausreichend eine manuelle Reinigung alle paar Wochen vorzunehmen.

Schwebealgen und Fadenalgen sind ein Zeichen für ein intaktes Biologischen Gleichgewicht im Gartenteich. Währens Schwebealgen einfach aus dem Wasser gefiltert werden können müssen Fadenalgen manuell von Hand entfernt werden.

Fertigbecken aus dem Baumarkt sind mit Sicherheit die einfachste und schnellste Lösung für einen Wassergarten. Die Form und Größe sind trotz der großen Auswahl im Fachhandel limitiert. Ein Folienteich bietet mehr Flexibilitäe und Individualität.
Für einen Folienteich benötigt man nicht viel mehr Zeit als für den fertigen PVC-Gartenteich. Mit nachbarlicher Hilfe kann man nach einem oder zwei Wochenenden den ersten Grillabend am eigenen Biotop verbringen.

Bei der Teichfolie ist eine Mindeststärke von einem Millimeter ratsam um nicht schon beim Verlegen der PVC-Folie probleme mit spitzen Steinen oder Wurzeln zu provozieren.

Mit Sicherheit haben Sie sich schon für den Standort des Gartenteichen entschieden. Denken Sie daran dass der Teich etwa vier bis sechs Stunden Sonneneinstrahlung je Tag benötigt. Falls Sie den Gartenteich direkt unter Bäumen platzieren kann ihnen das Fallende Laub nicht nur mehr arbeit schaffen, es kann auch dazu führen dass das Wasser des Biotops schneller umkippt.

Legen Sie ein Seil aus um die Ausmasse des Gartenteiches festzulegen. Planen Sie einen etwa 15 Zentmeter breiten Graben am Ufer des Teiches ein. Dieser wird später mit Kies gefüllt under verrichtet den Dienst einer sogenannten Kappilarsperre.Der Kiesgraben verhindert dass der Teich durch die Gartenerde „ausgesaugt“ wird; Die selbe physikalische Wirkung wie der Docht einer Kerze.

Heben Sie die Teichzonen von aussen nach innen aus und beseitigen Sie alle Wurzeln und spitzen Steine. Bedecken Sie dann den Teichgrund mit etwa 5 Zentimetern feinen Sand. Sie können auch zusätzlich alte Teppiche oder im Gartenhandel erhätliche Teichfließe verwenden um den Untergrund zusätzlich zu „polstern“.

Auf diesem Teichbett wird dann die Folie verlegt. Falls der Untergrund gut präpariert ist können Sie zum Verlegen der Folie ohne Problem darauf treten. Die überstehenden Ränder enden im Kiesgraben, zu lange Folienränder können einfach abgeschnitten werden.

Platzieren sie nun Ihre Wasserpflanzen in den tieferen Regionen und lassens Sie langsam Wasser einlaufen. Flachere und am Rand des Gartenteiches geplante Bepflanzung kann nachträglich eingesetzt werden um ein Austrocknen der Wasserpflanzen während des langen Einfüllvorgangs zu verhindern.

Der Fischbesatz sollte aber noch etwas warten. Lassen Sie den Teich Zeit um seinen natürlichen Rythmus zu finden. Testen Sie Säure und PH-Werte und halten Sie Ihr Biotop besonders in den ersten Wochen sehr sauber. Entfernen Sie umgehend alles was nicht in einen Gartenteich gehört.

Der Folienteich bietet mehr Flexibilität als der Gartenteich als Fertigbecken. Der Teichbau ist nicht viel aufwendiger als der Formteich und schon nach kurzer Zeit kann man sein eigenes Biotop geniessen.

Nach dem erfolgreichen Planen und Anlegen des Gartenteiches will man natürlich auch Leben in seine Wasserlandschaft integrieren. Libellen, Frösche und Insekten werden sich auf natürlich Weise an Ihrem Biotop ansiedeln. Die meisten Besitzer eins Gartenteiches wollen diesen aber auch mit Fischen besetzen und somit das Pflanzenbiotop zu einem ausgewogenen Microkosmos ausbauen. Die richtige Auswahl ist für die Ausgewogenheit des Biotops von großer Bedeutung.

Die Fischarten müssen aufeinander abgestimmt sein und in einem gesunden Verhältnis zu Teichgröße und der Teife des Teiches stehen. Wer seinen Wassergarten im Herbst anlegt, sollte auch eventuell bis zum nächsten Frühjahr mit dem Fischbesatz warten. Die Teichlandschaft benötigt einige Zeit um sich zu „aklimatisieren“ und ein bioligisches Gleichgewicht aufzubauen. In diesem Stadium ist das Biotop noch nicht in der Lage die Exkremente der Teichfische umzuwandeln. Dies führt zu einer schnellen Verschmutzung des Teiches, zu Krankheiten bei den Fischen oder Absterben der Wasserpflanzen. Befindet sich der Teich noch nicht in einem Biologischen Gleichgewicht, erschwert dies zudem die Fische im Gartenteich überwintern zu lassen.

Fische sollten frühestens 10 Wochen nach dem Anlegen in den Gartenteich eingesetzt werden. Auch die Stückzahl sollte besonders am Anfang gering gehalten werden um dem Ökosystem Gartenteich Zeit zu geben das biologische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Bedenken sie auch dass Ihr künstlicher Wassergarten ein relativ geschlossenes System ist und sie nicht die natürlichen Bedingungen wie in einem Fluss oder Bachlauf vorfinden. Planen Sie im Vorfeld eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Wasserzirkulation ein. Dies kann in kleinem Gartenteich durch einen künstlichen Wasserfall oder einen Bachlauf erreicht werden.

Wer Fische in seinen Teich einsetzt muss sich auch der Verantworung bewußt sein die er damit eingeht. Eine artgerechte Haltung ist zwingend notwendig Das Wasser darf nicht verschmutzt und genügend Sauerstoff vorhanden sein. Der Härtegrad sowie der PH-Wert müssen den natürlichen Bedingungen entsprechen.  Auch die Pflanzzonen müssen so angelegt werden, dass sie den Teichfischen genügend Platz zum schwimmen bieten, diese aber auch eine ansprechende Unterwasserwelt vorfinden um ihnen genügend Unterschlupf und Raum zum verstecken zu bieten.

Teichfische bereichern jeden Gartenteich. Das bioligische Gleichgewicht kann bei guter Planung im Vorfeld mit wenigen Hilfsmitteln hergestellt werden. So enteht ein eigenständiges Biotop und ein Platz der Ausgewogenheit, Ruhe und Entspannung.

Wer weniger Platz hat oder sich die aufwendige Planung eines individuellen Wassergarten erparen möchte kann auf eine Vielzahl von Fertigbecken oder Teichschalen zurückgreifen. Baumärkte und Gartencenter bieten bis zu einer bestimmten Größe Teichbecken oder sogar Komplettsysteme für Ihren Gartenteich an. Der UV beständige Kunststoff ist witterungsbeständig und sehr stabil. Größere Fertigbecken ab 900 Liter sind zudem Glasfaser verstärkt. Die verwendeten Kunststoffe sind stoß und kratzfest und leicht zu installieren. Mit diesen Teichschalen ist der eigene Gartenteich leicht zu realisieren.

Fertigbecken sind bis zu einer Größe von über 3000 Litern Volumen und 6 Quadratmeter Wasseroberfläche erhältlich. Gartenmärkte und Baucenter offerieren eine Garantie bis zu 15 Jahren. Die Hersteller der Fertigbecken haben viel Wert auf naturgetreue Formgebung gelegt. Die Schalen sind asymetrisch angelegt und bieten verschiedene Bepflanzungszonen in unterschiedlichen Tiefen an.

So kann es bei der gleichen Wasseroberfläche des Wassergartens zu erheblichen Preisunterschieden bei den Fertigschale kommen. Dies ist abhänging von der Tiefe und der Anzahl der Bepflanzungszonen des Gartenteiches. Wer mit dem Gedanken spielt Koi-Karpfen in seinem Teich anzusetzen sollte eine Teichwanne mit mindestens 120 Zentimeter Wassertiefe haben. Diese Tiefe verhindert normalerweise ein Zufrieren bzw. Durchfrieren des künstlichen Biotop und ermöglicht denm Koi ein überwintern in ihrer gewohnten Umgebung.  Die Fachliteratur rät zu einer Wassertiefe von mindestens 80 Zentimetern um ein Überwintern von Teichfischen zu ermöglichen. Bei extremer anhaltender Kälte reicht diese Tiefe jedoch nicht mehr aus, so dass man auf eine geeingnete Teichabdeckung oder eine Teichheizung zurück greifen muss.

Gartencenter und Baumärkte bieten auch viele unterschiedliche Komplettsysteme für Ihren Wassergarten an. Diese beinhalten normalerweise das Fertigbecken, eine Teichpumpe mit Filteranlage und einen kleinen Springbrunnen oder Wasserspeiern.

Sehr anschaulich ist es wenn man mehrere Fertigbecken miteinender verbindet und so eine wunderschöne Teichlandschaft mit kleinen Fusswegen kreiert. Die verschiedenen Teichbecken können durch Bachläufe oder kleine Wasserfälle miteinender verbunden werden. Dies fördert zudem die Wasserzirkulation und und sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung Ihrer Teichtiere.

Wer seinen Gartenteich also mit weniger Planungsaufwand anlegen will kann auf viele verschiedene Fertigbecken und Teichschalen zurückgreifen oder entscheidet sich für ein Teichbecken als Komplettsystem mit Teichpumpe und Filteranlage.

Im Gegensatz zu natürlichen Biotopen, Bachläufen und Teichen ist ein Wassergarten ein geschlossenes System. Im Gartenteich findet im Gegensatz zu den aufgeführten natürlichen Gewässern kein regelmässiger Wasseraustausch statt. Die Algenbildung wird durch einen Nährstoffüberschuss gefördert. Im Frähjahr kommt es meistens zu einer stärkeren Vermehrung der Algen im Gartenteich. Sollte dies sich nicht nach vier bis sechs Wochen natürlich wieder in Gleichgewicht bringen, besteht die Gefahr, dass Ihrem Wassergarten die Nährstoffe und der Sauerstoff entzogen werden. Ist dies der Fall besteht die Gefahr dass Ihr Teich „umkippt“ und sich in eine stinkende, trübe Brühe verwandelt.

Prinzipiell gibt es zwei Algenkategorien. Zum einem die Schwebealgen, welche für dafür verantwortlich sind daß das Wasser trübe und grünlich erscheint. Die Fadenalgen färben das Wasser meist bräunlich. Wichtige Faktoren die ein übermäßiges Algenwachstum verhindern sind das Einsetzen einer ausreichenden Anzahl unterschiedlicher Wasserpflanzen. Zum zweiten sollte man einen zu dichten Fischbestand vermeiden. Regelmäßiges Absaugen des Schlamms vom Teichgrund ist ebenso ein nicht zu vernachlässigender Punkt.

Eine gute Bepflanzung ist die einfachste Methode zur Bekämpfung von Teichalgen. Schwimmpflanzen und Unterwasserpflanzen verhindern übermäßiges Algenwachstum indem diese die Nährstoffe direkt aus dem Wasser entnehmen. Diese direkten Nahrungskongurenten entziehen somit den Teichalgen die Grundlage für zu starkes Wachstum.  Die meisten Teichpflanzen wachsen auch bei relativ niedrigen Wassertemperaturen. Seerosen und Wasserpest sind wohl die bekanntesten Unterwasserpflanzen für den Wassergarten. Beachten Sie jedoch, dass die abgestorbenen Pflanzenreste aus dem Teich entfernt werden müssen um den Teichalgen nicht zusätzlichen Nährstoff zu bieten.

Des weiteren sollte im Frühjahr (bei relativ kleinen Gartenteichen mehrmals jährlich) ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden. Mit diesem Wasserwechsel werden pflanzliche  Abfallstoffe und somit auch die Nährstoffe der Algen aus dem Teich abgesaugt und verhindert ein Überhandnehmen der Teichalgen

Teichalgen entwickeln sich ebenfalls stärker wenn die Sonneneinstrahlung zu stark ist. Direktes Sonnenlicht sollte vier bis sechs Stunden täglich nicht überschreiten. Ist dieses Limit standortbedingt nicht zu erreichen bietet der Fachhandel auch Teichabdeckungen in einer Vielzahl unterschiedlicher Varianten an.

Der Fachhandel bietet ebenfalls eine breite Palette an algenhemmenden Produkten an. Diese Hilfsmittel sollten aber nur bei einer extremen Teichalgenbildung eingesetzt werden, da sie in der Regel die Algen nur relativ kurzfristig bekämpfen. Das Ziel ist jedoch den Wassergarten mittel und langfristig in ein relativ eigenständiges Biotop zu entwickeln, deswegen ist nach einer dauerhaften Lösung zu suchen. Das Geheimniss liegt also in der Ursachenbekämpfung für die zu starke Teichalgenentwicklung. Die natürlichste und einfachste Methode zur Einschränkung des Algenwachstums ist eine gut geplante Bepflanzung Ihres Gartenteiches.

Die Größe eines Gartens und die Beschaffenheit des Grundstücks ist der erste Faktor, der entscheidend für das planen Ihres Gartenteich. Die nächste Überlegung sollten die täglichen Sonnenstunden Ihrer Gartenlandschaft sein. Ihr Wassergarten sollte täglich zwischen vier und fünf Stunden Sonnenschein aufnehmen können um ausreichend Energie für das Leben in und um den Teich zu speichern. Ohne ausreichende Sonneneinstrahlung wird sich Flora und Fauna Ihres Biotop mit aller Warscheinlichkeit nicht ausreichend entwickeln. Beachten Sie ein paar wesentliche Punkte bei der richtigen Standortwahl und Sie werden viele entspannende Stunden an Ihrer eigenen Oase verbringen.

Ein kleiner Wasserfall oder Springbrunnen liefert für einen kleinen Teich oft schon genügend Sauerstoff. Auch ist bei der Planung zu bedenken, dass alle Regionen des Teiches gut zugänglich sein sollten damit Sie anfallende Reinigungsarbeiten sowie eventuelle Wartungsarbeiten ohne großen Aufwand durchführen können. Auch für Ihre „normalen“ Gartenarbeiten ist dies natürich von Vorteil.

Haben Sie ausreichend Platz und deswegen eine groß angelegte Wasserlandschaft mit einem Bachlauf ins Auge gefasst kommt ein weitere Faktor hinzu, der oftmals beim planen einer Gartenteich-Landschaft nicht bedacht wird. Ihr Nachbar…  Ihr Nachbar muß fortan mit der von Ihnen erbauten Geräuschkulisse leben. Bedenken Sie dass Ihr gesamtes Umfeld mit dem Plätschern Ihres Wasserfalls oder der sprudelnden Fontäne Leben muss. Einen weiteren natürlich Lärmfaktor stellen Frösche dar. Diese siedeln sich im Normalfall sehr schnell, ob Sie es wünschen oder nicht an Ihrem Feuchtbiotop an. Ein nächtliche Froschquaken ist schwer zu überhören und man muss schon Gedultsfäden aus Stahl besitzen um diese tägliche Lärmkulisse mit einem Lächeln hinzunehmen.

Laubbäume stellen einen hervorragenden Schattenspender und Wetterschutz dar. Bedenken sie aber, falls Sie Ihren Gartenteich in einen bestehenden Laubbaum-Bestand integrieren möchten, dass diese im Herbst, oder auch an windigen Tagen eine nicht unerhebliche Menge an Laub verlieren und somit erheblich zur Verschmutzung Ihres Teiches beitragen. Natürlich kann man  mit einem Oberflächen-Netz vorbeugen. Diese praktischen und relativ günstig zu erstehenden Netze werden einfach über den Teich gespannt. Aus rein optischen Gesichtspunkten tragen diese Netze aber nicht zur Verschönerung und Aufwertung Ihres Teiches bei. Eine Integrierung des Teiches in einen Nadelbaum-Bestand ist dem vorzuziehen und erleichtert das Planen eines Gartenteich erheblich.

Da es sehr selten „ideale“ Bedingungen bei der Planung eines Gartenteiches gibt, sind viele Faktoren zu bedenken. Überstürzen Sie nichts und lassen Sie sich durch kleine Rüchschläge nicht entmutigen.  Umfangreiches Informieren und Planen ist das „A und O“  bei der Realiesierung Ihrer Gartenteich Landschaft. Gehen sie sorgfältig vor bei der Auswahl des Standorts Ihres Biotops um spätere Frustration und Alpträume zu vermeiden. Unsere aufgeführten Partner bieten gute Informationsquellen zur richtigen Planung an.

Wer einen Garten hat beschäftigt sich mit Sicherheit über lang oder kurz einen eigenen Gartenteich oder Biotop anzulegen. Ein Gartenteich ist eine Oase der Entspannung. Wer jemals an einem warmen Sommerabend im Sonnenuntergang an einem Teich gesessen war weiss wie entspannend das Plätschern des Wassers, das Unken der Frösche oder das werben der Libellen sein kann. Der Teich ist aber mehr als nur schön anzusehen, der Gartenteich bietet Lebensraum Fische, Frösche, Insekten und viele andere Tiere.

Wer mit dem Gedanken spielt einen Gartenteich anzulegen muss sich im Klaren sein, dass ein Gartenteich auch Arbeit bedeutet. Er ist mehr als ein Loch im Boden mit Wasser gefüllt und fertig. In den verschiedenen Kategorien finden Sie alle benötigten Informationen zur Teichgestalltung, Teichbau, der Teichpflege, welche Fische für Ihren Gartenteich ideal sind, Ratschläge zur Uferbepflanzung aber auch auf welche Situationen sie vorbereitet sein sollten.

Die Groesse eines Gartenteiches hängt natürlich vom persönlichen Geschmack aber auch von der Grösse der Gartens ab. Oftmals ist ein kleinerer Teich anschaulicher als ein Riesen-Biotop. Denken Sie auch über einen kleinen Wasserlauf durch ihren Garten nach. Dies empfiehlt sich wenn Sie Pumpe und Filter zur Wasser-Wiederaufbereitung abseits des eigentlichen Gartenteiches installieren wollen.

Es ist auch eine Überlegung wert eventuell einen sogenannten Schwimmteich anzulegen. Diese Bauart des Teiches ist schöner als ein swimming-pool und passt viel besser in einen Garten. Vielleicht sind sie auch in die Haltung oder die Zucht von Koi interssiert. Diese wunderbare Fische sind nicht nur den Reichen vorbehalten. Es gibt erschwingliche und beindruckend schöne Kois auch für den “normalen” Geldbeutel.

Falls man keinen eigenen Garten besitzt gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit einen kleinen Gartenteich inklusive Zierfischen auf einem Balkon oder der Terasse oder auch im eigenen Wintergarten anzulegen.

Auf unseren Seiten informieren wir Sie umfassend über alle wichtigen Aspekte zu Planung, Bau und Wartung Ihres Gartenteiches oder Schwimmteiches