Teichpflanzen helfen dem biologischen Gleichgewicht

Posted on April 2nd, 2009 in Teichbepflanzung by Rhoody

Ist der Gartenteich erfolgreich angelegt geht es an die Bepflanzung. In den meisten Fällen soll der Gartenteich ein natürliches Aussehen erhalten. Hierbei ist die Bepflanzung natürlich wichtig.

Die in und am Gartenteich angesetzten Pflanzen sollen natürlich nicht nur ins Gesamtbild passen, Sie müssen auch miteinender harmonieren und dürfen den Teichbewohneren nicht schaden.

Des Weiteren muss beachtet werden dass die Wasserpflanzen keien schadhaften toffe und Chemikalien auf Ihren Blättern mitbringen. Es wird geraten die Teichpflanzen vor dem Einsetzen in den Gartenteich genauestens zu Betrachten und gründlich abzuspühlen.

Je nach Pflanzbereich oder Pflanzzone müssen natürlich unterschiedliche Teichpflanzen eingesetzt werden. Auch für den Uferbereich kann nicht jede beliebige Pflanze verwendet werden. Sumpfpflanzen bieten sich hier besonders an.

Wichtig bei den Wasserpflanzen ist es neben dem schönen Aussehen natürlich dass Sie das Biotop dabei unterstützen im biologischen Gleichgewicht zu bleiben. Die Wasserpflanzen entziehen dem Teichwasser idealerweise soviele Nährstoffe und Mineralien daß der übermäßige Wachstum von Grünalgen ausreichend gehemmt wird.

Großblättrige Schwimmpflanzen sollten ebenso in keinem Gartenteich fehlen. Diese dürfen aber nicht die komplette Teichoberfläche bedecken.  Die großblättrigen Schwimmpflanzen wie verschiedene Seerosenarten dienen als Schattenspender für Teichfische und andere Teichtiere um die Temperaturen in den heißen Sommermonaten auf für dir Teichfische erträglichen Temperaturen halten.

Von weiterem Nutzen sind die Seerosen auch da Ihre Blätter den direkten Lichteinfall verhindern und somit die Photosynthese der Algen vermindert und einschränkt. Dies verhindert eine übermäßige Vermehrung der Algen. Der beste Nebeneffekt ist natürlich, dass die Blüten der Seerosen wunderschön in großer Farbenvielfalt und mit ausgefallenen Formen den Teichbesitzer erfereuen.

Die Teichpflanzen werden, falls sie keine Schwimmpflanzen sind, in Pflanzkörben ins Wasser eingesetzt. Diese Pflanzenkörbe gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen . Sie verhinder daß die Wurzeln der Teichpflanzen zu stark wuchern und zuviel Blumenerde in den Teich gelangt. Die Blumenerde würde zu einer Verschlammung des Teichbodens führen was nach einiger Zeit unweigerlich zur Eintrübung in extremen fällen sogar zum Umkippen des Teiches führt.

Viele Baucenter bieten eine große Auswahl an Teichpflanzen für den Gartenteich an. Wichtig ist aber auch dass Sie sich im Vorfeld über Nutzen oder eventuellen Problematiken mit den eingesetzten Teichpflanzern erkundigen. Mittlerweile gibt es auch gute Händler bei denen sie gute Auskunft erhalten und Ihre Bestellung zuverlässig zu Ihnen nach Hause schicken.

Sie erhalten im Internet auch viele praktische Tips für Ihren Gartenteich und den geeigneten Teichpflanzen.

Schädlingsbekämpfung im Gartenteich

Posted on December 1st, 2008 in Teichbepflanzung, Teichpflege by Rhoody

Wenn Schädlinge die Pflanzen eines Gartenteichen befallen ist schnelles handeln angesagt. Wer Fische in seinem Biotop hat muss unbedibng auf natürliche Schädlingsbekämpfung zurückgreifen. biologische und chemische Schädlingsbekämpfung ist in den meisten Fällen das Ende der restlichen Gartenteichbewohner. Oftmals genügt es schon die Pflanzen mit Wasser abzuspritzen, die Insekten werden hierbei von den Blättern heruntergespült fallen ins Wasser und enden dann als Fischfutter. Die meisten Teichpflanzen haben relativ weiche Blätter, besonders Seerosen stehen auf dem Speiseplan verchiedener Schädlinge. Im folgenden ein paar der häufig vorkommenden Insekten und die ratsamen Schritte zur Schädlingsbekämpfung im Gartenteich.

Blattläuse

Die Seerosenblattlaus greift die weichen Gewebe der Seerose über der Wasseroberfläche an. Marienkäferlarven und Teichfische sind die natürlichen Feinde der Seerosenblattläuse und halten diesn Schädling auf einem erträglichen Mass. Im Spätsommer siedelt die Blattlaus aus nahegelegene Bäume über um Eier abzulegen. Wenn man seine Laubbäume einer Winterbespritzung unterzieht unterbricht somit den Lebenszyklus des Parasiten und verringert somit die Anzahl der Blattläuse erheblich.

Zikaden

Wie für Blattläuse stehen Seerosenblätter auch für Zikaden im Speiseplan an hoher Stelle. Besonders anfäfflig sind große Seerosenblätter die in die Luft stehen. Zikaden saugen (wie die Blattlaus) den Saft aus den Blättern was zur Folge hat, dass diese braun werden und ausgedürrt erscheinen. Am einfachsten bekämpft man Zikaden indem man die Seerosen trennt, d.h. die Wurzeln teilt und dafür sorgt, dass die Blätter auf der Wasseroberfläche liegen können. Eine Überwucherung des Gartenteichesd mit Seerosen ist für das biologische Gleichgewicht des Wassergarten ohnehin nicht ratsam.

Köcherfliegen

Ausgewachsene Köcherfliegen sehen ähnlich aus wie Motten. Man kann Sie in den frühen Abendstunden umherfliegen sehen. Sie legen hunderte von Eiern im Wasser in langen gallertartigen Rüören ab. Man sieht diese meistens mit einem Ende an Blättern hängen. Sobald die Köcherfliegenlarven nach etwa 10 Tagen aus den Eiern ausschlüpfen beginnen Sie sich über alle in der Umgebung befindlichen Pflanzen herzumachen. Da eine chemische Bekämpfung nicht möglich ist muss man auf die Hilfe Ihrer natürlichen Feinde vertrauen. Goldfische und Teichkarpfen sind sehr wirkungsvoll in der Bekämpfung von Köcherfliegen.

Motten

Während die Blattlaus und Zikade die Pflanzen schwächen indem Sie Ihene den Saft aussaugen fressen Mottenlarven häßliche Löcher in die Blätter der Teichpflanzen. Der Seerosen-Zünsler ist relativ weitverbreitet und kann in den kühleren Abendstunden beobachtet werden. Diese Motte ist zwei bis 3 cm groß und ist durch die unregelmäßigen weißen Flecken leicht zu erkennen. Ihre Larven fressen die Blätter oftmals bis zum Gerippe ab. Eigentlich kann man nur durch die befallenen Blätter entfernen. Das Entfernen von abgefallenen Blättern von der Teichoberflache ist unumgänglich da die Puppen des Seerosenzünslers darin überwintern können. Besonders im Herbst sollte man daher seinen Gartenteich durch ein Teichnetz vor herabfallenden Laub schützen.
Bei der Schädlingsbekämpfung rund um den Gartenteich muss man auf natürlichen Feinde von Blattläusen, Zikaden oder Motten vertrauen. Chemische und Biologische Schädlingsbekämpfung sind schädlich für Ihre Teichfische und können diese sogar töten.

Teichbepflanzung im Uferbereich

Posted on March 23rd, 2008 in Teichbepflanzung by Rhoody

Wer seinen Gartenteich mit der richtigen Bepflanzung ausstattet hat nicht nur einen weiteren Blickfang, die richtige Uferpflanzen Auswahl veringert auch den Arbeitsaufwand in Bezug auf Teichpflege und Wasserpflege.

Die Uferzone oder auch Feuchtzone genannt, bildet den Übergang vom Wassergarten zur restlichen Gartenlandschaft. Bei der Bepflanzung der Übergangszonen müssen natürlich die Dimensionen des Gartenteiches beachtet werden. Wer sich bei einem kleinen Wassergarten für zu große wuchernde Bepflanzung entscheidet wird schon nach kurzer Zeit feststellen, dass nicht mehr viel vom Wassergarten zu sehen ist. Bachnelkenwurz, Iris, Wollgras aber auch Sumpf- und Moorbinsen sind sehr schöne und pflegeleichte Uferpflanzen für den Wassergarten. Fieberklee und Goldfelberich gedeihen in der Feuchtzone, Tannenwedel sogar bis in die Flachwasserzonen hinen.

Bis zu einer Wassertiefe von 10 Zentimetern spricht von der Sumpfzone. In dieser Flachwasserzone eigenen sich Rohrkolben, Schachtelhalm und Schilfpflanzen. Diese Bepflanzung kreiert eine natürliche Kulisse. Sie sollten aber in einem Pflanzbehälter in den Gartenteich eingesetzt werden, da Sie sehr stark Wuchern und in kürzester Zeit mehr Platz in Anspruch nehmen als dem Teichbauer lieb sein kann. Seit einigen Jahren haben sich auch Papyrus Pflanzen als Sumpfzonenpflanzen etabliert. Für kleinere Teiche eignet sich der etwa ein Meter hohe Cyprus Papyrus. Man kann diese frühzeitig in Gartenmärkten und Baucentern kaufen da sie in Pflanzkübeln im Haus gedeihen und dann im Frühjahr im Uferbereich des Wassergarten einpflanzen. Die größeren Papyruspflanzen wie det Ägyptische Papyrus benötigen im allgemeinen sonnige aber windgeschützte Stellen im Gartenteich.

Bis 40 Zentimeter unter der Wasserlinie spricht man von der Flachwasserzone. Diese für den Gartenteich mittleren Wasserzonen bieten ideale Umgebung für farbenprächtige Pflanzen wie die rosa blühende Schwanenblume oder Sumpfdotterblume. Aber auch Froschlöffelpflanzen fühlen sich in diesen Wassertiefen wohl.  Wer den Platz hat sollte verschiedene Pflanzen in Gruppen nahe zusammen im Flachwasserbereich in den Gartenteich einsetzen. Diese Bepflanzung bildet eine perfekte Unterwasserlandschaft für Ihre Teichfische und eignet dich zudem als Leichplatz.

Ab 40 Zentimeter Wassertiefe spricht man im Gartenteich von der Tiefwasserzone. Für diese Tiefen setzt man im allgemeinen Schwimmpflanzen in den Wassergarten ein. Die bekannteste Gruppe bildet natürlich die Seerosen. Diese sogenannten Schwimmblattpflanzen sind in nahezu unzähliger Farbenvielfalt zu kaufen. Sie sollten aber auch in kleinen Pflanzkörben in den Gartenteich eingesetzt werden um ein überwuchern zu verhindern. Seerosen lieben ruhige Wasseroberflächen und gedeihen schlecht oder gar nicht neben Wasserfällen oder Fontänen.

Die große Auswahl der Pflanzen die für den Uferbereich des Gartenteiches angeboten wird, ermöglicht eine sehr individuell Teichgestalltung und ermöglicht den Bau eines individuellen Biotops.

Teichpflanzen - Die richtige Auswahl ist wichtig

Posted on February 12th, 2008 in Teichbepflanzung by Rhoody

Um aus einem Gartenteich ein natürliches Biotop entstehen zu lassen eignen sich Wasserpflanzen. Die Auswahl der richtigen, für Ihren Wassergarten geeigneten, Pflanzen und Grässer ist groß. Der Fachhandel bietet eine weite Palette unterschiedlicher Teichplflanzen. Wer sich im Vorfeld im Internet informiert, oder sich durch die ausgiebig vorhandene Literatur hindurch arbeitet, kann sich auch in den größeren Baucentern und Gartencentern umsehen und findet mit Sicherheit die entsprechenden Pflanzen.  Es gibt auch mittlerweile viele Gärtnereien, die Teich und Wasserpflanzen in Ihr Sortiment aufgenommen haben, wenn nicht sogar sich ausschliesslich auf die Zucht und den Vertrieb dieser wunderbaren Pflanzen verschrieben haben.

Teichpflanzen sorgen nicht nur für die Versorgung des Wassers mit Sauerstoff, sie dienen auch als Futter und Lebensraum für viele Tierarten.  Sie verleihen dem künstlich angelegten Gewässer ein natürliches Aussehen und lassen durch Ihr schnelles Wachstum bedingt schon nach kurzer Zeit ein relativ autonom arbeitendes Feuchtbiotop entstehen. Bei der richtigen Auswahl wird Ihr Teich zu einem wahren Paradies.

Wasserpflanzen werden in unterschiedliche Gruppierungen eingeteilt. Einige Teichpflanzen sind freischwimmend und entziehen dem Wasser direkt die benötigten Nährstoffe. Wasserhyazinten und Schwimmfarne sind wohl die bekanntesten Teichplflanzen dieser Gattung.

Neben den frei schwimmenden Wasserpflanzen gibt es natürlich auch wurzelnde Teichpflanzen. Die am meisten verbreiteten sind Seegrassgewächse und Schilfpflanzen. Aber auch die Wasserpest ist eine in unseren Breitengraden häufig anzutreffende Wasserpflanze.

Neben den beiden Gruppen gibt es auch noch freischwimmende, wurzelnde Unterwasserpflanzen. Lotuspflanzen, Laichkraut und natürlich Seerosen sind die bekanntesten Vertreter dieser Wasserpflanzen-Gattung. Sie beindrucken durch Ihre wunderschöne Farbvielfalt und erfreuen jeden Besucher Ihres Gartenteiches.
Wurzelnde Wasserpflanzen werden entweder mit den Wurzeln in einem Körbchen oder Pflanzbechern in den Gartenteich eingestetzt oder direkt in den Teichboden „eingegraben“. Bei dieser Methode sollte man den Teichhumus mit den Wurzeln mit ein paar Steinen beschweren und somit ein Lockern der Wurzeln und ein damit verbundenes wegschwimmen zu verhindern. Ein nachträgliches Einsetzen mit dieser Methode bereitet jedoch erheblich Schwierigkeiten, wenn dies nicht in unmittelbarer Uferregion sondern an etwas tieferen Stellen geschehen soll. Eine gute Planung bei der Neueinrichtung eines Gartenteiches ist hierbei besonders wichtig. Lassen Sie sich Zeit und planen Sie jeden Schritt genau.

Aufgrund der unterschiedlichen Wasserpflanzen muss auch die jeweilige Pflege auf die Teichpflanzen abgestimmt werden. Beginnen Sie mit ein paar wenigen robusten Arten. Durch das schnelle Wachstum wird aud Ihrem künstlichen Wassergarten schnell ein blühendes, lebendiges und eigenständiges Feuchtbiotob.

Wasserpflanzen und Teichpflanzen

Posted on February 3rd, 2008 in Teichbepflanzung by Rhoody

Ein Gartenteich wird durch die richtige Bepflanzung zum Lebenraum für Fische, Frösche, Kröten, Libellen und vielen anderen Tier Gattungen. Eine gut überlegte Bepflanzung lässt ein sich selbst regulierendes Feuchtbiotop entstehen und der Aufwand für die Pflege wird auf ein Minimum begrentzt.
Gartencenter und Baumärkte bieten für Ihren Wassergarten eine große Auswahl an Wasserpflanzen an. Bei der Neueinrichtung eines Gartenteiches ist eine sparsame Bepflanzung ratsam. Wasserpflanzen wachsen schnell. Bei Überpflanzung kann es schon nach kurzer Zeit dazu führen, dass die Wasseroberfläche zugewuchert ist, nicht mehr genug Sonnenlicht zu Fischen und Pflanzen vordringt, was zu einem Absterben der Pflanzen und Umkippen des Wassers und somit dem Tod der Fische führen kann. Schilfpflanzen sind ebenso nicht für kleine Gartenteiche geeignet.

In den meisten Gartencentern kann man augewählte Pflanzen passend zu Ihrem Wassergarten finden. Viele dieser Wasserpflanzen kommen mit kleinen Körben um die Wurzeln und können somit sehr einfach im Teich eingesetzt werden. Setzen sie die Wurzeln frei in den Humus ein, bedecken Sie diesen mit ein paar flachen Kieselsteinen um ein Aufschwämmen des Humus und somit eine Eintrübung des Wassers zu vermeiden. Die Kieselsteine verhindern auch ein Loslösen der Wurzeln aus dem Humus und ein damit verbundenes wegschwimmen.

Wasserpflanzen sind im grundsätzlich um einiges empfindlicher als normale Gartenpflanzen. Ein falsch ausgewählter Standort kann schnell zum zum Absterben der Teichpflanzen führen. Die beste Zeit zum Pflanzen ist von Mitte Mai bis Juni. Wasserpflanzen sollten auch niemals bei Mittagshitze und direkter starker Sunneneinstrahlung eingesetzt werden. Das beachten der richtigen Wassertiefen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor. Seerosen sind nicht nur in vielen verschiedenen Farben und Größen erhältlich, sie sind auch für verschiedene Wassertiefen geeignet. Achten sie vor dem Kauf einer Teichpflanze undbedingt auf diersen Faktor. Seerosen und andere wuchernde Pflanzen sollten auch in gräumigen Körben in den Wassergarten eingesetzt werden, damit Ihre sich rasch ausbreitenden starken Wurzeln nicht nach kurzer Zeit den kompletten Grund Ihres Gartenteich in Anspruch nehmen und somit keinen Lebensraum für andere Wasserpflanzen lassen.

Planen Sie mit maximal zwei bis drei Wasserpflanzen pro Quadratmeter. Auch wenn es zu Beginn etwas spärlich aussieht, bedenken Sie dass Teichpflanzen sehr schnell wachsen und sich in kurzer Zeit auf eine große Fläche ausbreiten können.

Mit Hilfe einer gut überlegten Bepflanzung entsteht ein sich selbst regulierendes Biotop und gibt Ihnen mehr Zeit diese wunderbare eigene Welt zu geniessen.