Flossenfäule ist eine bakterielle Fischkrankheit welche bei Nichtbehandlung oftmals mit dem Tod der Teichfische endet. Die Krankheit ist aber nicht nur auf die Flossen des Fisches beschränkt, sie nreitet sich oftmals auch auch auf das Maul des Fisches aus.

Flossenfäule

Symptome von Flossenfäule

Wie alle kranken Fische schwimmen auch mit dieser Krankheit infizierte Fische meist träge und lethargisch nahe der Wasseroberfläche und sind fressfaul. In diesem Zusatand kann man ausgefranste Flossen leicht erkennen. Diese haben in der Regel eine ausgebleichte oder rötliche Verfärbung. Eventuell kann man diese Symptome der Krankheit auch am Maul des erkrankten Fisches feststellen. Im fortgeschrittenem Stadium der Flossenfäule sind oft gar keine Flossen oder nur noch Stumpen davon vorhanden. Hierbei leidet der Fisch zudem unter Gleichgewichtsstörungen und hat eine Seitenlage, sowie Probleme beim Schwimmen.

Ursachen der Flossenfäule

Flossenfäule wird durch Pseudomonasbakterien und Aeromonasbakterien ausgelöst. Diese kommen in jedem Gartenteich in geringer Menge vor und werden von gesunden Teichfischen problemlos tolleriert. Die Bakterien vermehren sich jedoch bei schlechter Wasserqualität explosionsartig, so daß das natürliche Abwehrsystem der Teichfische diesen nicht mehr gewachsen ist.

Eine schlechte Wasserqualität kann viele Faktoren haben.. Es hat sich herausgestellt, daß dem Nitritwert besondere Aufmerksamkeit gegeben werden muß um einen Ausbruch der Flossenfäule zu vermeiden.

Im Frühjahr, wenn die Wassertemperaturen ansteigen, sollte man eine Überbevölkerung des Gartenteich auf jeden Fall vermeiden. Die Teichfische sind aufgrund der ständig wechselnden Temperaturen schon genug gestresst und anfällig für Krankheiten.

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Behandlung der Flossenfäule

Wenn sich die Krankheit im Angangsstadium befindet, reicht es oftmals schon, die Umgebungsbedingungen der Teichfische zu verbessern. Oftmals ist es schon ausreichend, wenn man dem Gartenteich etwas Salz hinzugibt. Dies erhöht die Schleimhautproduktion der Teichfische und verhindert eine Ausbreitung der Flossenfäule.

Falls die Teichfische strak von Flossenfäule befallen sind, sollte man diese am besten aus dem Gartenteich entfernen und in einem gesonderten Quarantänebecken mit Desinfektionsbädern behandeln.

Ist dies nicht möglich ist der Zusatz von Desinfektionsmitteln zum Teichwasser die einzige Alternative. Hierbei muss aber beachtet werden, daß dies Mittel ebenso die aktiven Bakterien des Teichfilters abtöten und somit die Wasserreinigung eingeschränkt wird.

Nach Abschluß der Behandlung muß der Teichfilter auf jeden Fall gewechselt werden. Da die Desinfektionsmittel immer noch im Teichwasser sind ist auch ein Teilwasserwechsel zu empfehlen. Nach der Behandlung sollte man darauf achten, daß die Teichfische besonders Vitamin und Nährstoffreich gefüttert werden.

Die beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Flossenfäule ist es natürlich die Lebensbedingungen und die Wasserqualität der Teichfische regelmäßig zu kontrollieren und im Fall von Unregelmäßigkeiten sofort dagegen vorzugehen. Dies bedeutet jedoch nicht zu warten bis etwas nicht in Ordnung ist und dann zur chemischen Keule zu greifen. Vielmehr müssen die Ursachen erkannt und beseitigt werden. Nur so vermeiden Sie den Ausbruch von Fischkrankheiten wir Flossenfäule oder Karpfenläuse.

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