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Der Teichpflege im Sommer
Während der Sommermonaten von Juni bis August erstrahlt ein Gartenteich in seiner vollen Schöhnheit. Serosen blühen, der Stichling vollzieht seinen Paarungstanz und das Leben sprießt an allen Ecken und Enden. Gerade zu dieser Zeit ist eine angemessene Teichpflege wichtig.
Durch die vielen Sonnenstunden während dieser Zeit ist der Sommer aber auch die Periode in der der Teichbesitzer vermehrtes Augenmerk auf die Teichpflege legen. Hierbei ist die Teichwasserkontrolle besonders wichtig.
Wasser- und Teichpflege
Zur Teichpflege im Sommer ist es unerläßlich die Wasserqualität und Temperatur des Gartenteich zu kontrollieren. Falls die Temperatur über 22 Grad steigt, sollte man umgehend frisches kaltes Wasser nachfüllen. Durch die Sonneneinstrahlung verdunstet auch mehr Wasser in den Sommermonaten als im Frühjahr und Herbst. Demnach muss der Gartenteich natürlich öfter nachgefüllt werden.
Für Teichfische ist ein ph-Wert von 7 – 8 ideal und der NO2 Wert sollte 0,0 Milligramm je Liter nicht übersteigen. Ab 0,02 Milligramm ist dies sogar giftig für die Teichfische.
Ob die Wasserwerte im normalen Bereich liegen kann man auf unterschiedliche Weise feststellen. Am schnellsten lassen sich die Werte mit einem Stäbchentest feststellen. Hierbei wird ein Indikatorstäbchen für eine kurze Zeit in den Gartenteich gehalten. Dieser färbt sich dan ein. Die Werte können dann mit einer Farbskala welche dem Test beiliegt verglichen werden.
Der Tröpfchentest ist etwas umfangreicher und zeitaufwendiger da hier die Wasserwerte einzeln ermittelt werden. Mit Hilfe eines kleinem Teströhrchen wird den Gartenteich etwas Wasser entnommen und mit einer oder mehreren Testflüssigkeiten vermischt. Die Testflüssigkeiten färben sich dann in verschiedene Farbtöne welche dann wiederum mit einer Skala verglichen werden.
Der Tröpfchentest ist aufwendiger als der Stäbchentest, liefert jedoch bessere Testergebnisse und ist somit besser als Test für die Teichpflege geeignet.
Teichpflege – Weitere Massnahmen:
Schneiden Sie stark wuchernde Pflanzen zurück und entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile umgehend. Wenn der Gartenteich kein klares Wasser hat kann es von Nöten sein den Teichschlamm abzusaugen. Bei langer, andauernder Hitze kann es zu erhöten Algenwachstum kommen. Eventuell muss den starken Algenwuchs mit einem UVC-Teichklärer bekämpfen.
Füttern Sie Ihre Teichfische im Sommer nur soviel wie sie in kurzer Zeit fressen können. Zuviel Futter sinkt auf den Teichgrund und sorgt zusätzlich für verschmutzung.
Beachten Sie oben aufgeführten Punkte zur Teichpflege im Sommer werden Sie in den vollen Genuß Ihres Gartenteich im Sommer kommen und viele wunderschöne Stunden dort verbringen.
Den Gartenteich richtig auf den kommenden Winter vorbereiten ist eine essentielle Aufgabe für den Hobbygärtner. Damit der Gartenteich winterfest wird und dessen Besitzer im Frühjahr kein böses Erwachen erlebt helfen ein paar einfache Schritte.
Teichpflanzen überwintern
In den Garteiteich gefallenes Laub, Äste und tote Wasserpflanzen müssen umgehend mit einem Kescher abgeschöpft werden. Absterbende Pflanzenteile setzten beim Zerfallen giftige Gase und Stoffe frei, welche allen im Gartnteich lebenden Organismen kurz oder langfristig zum Verhängnis werden können.
Damit der Gartenteich winterfest wird müssen die Blätter abgeschöpft werden, bevor sie zum Grund des Teiches sinken. Fadenalgen sollten ebenfals nicht im Gartenteich überwintern. Sie gehören ebenso wie alle anderen Zersetzungsmassen abgeschöpft.
Bei älteren oder größeren Gartenteichen bietet sich sogar an vor dem Eintreten der frostigen Tage etwa ein Drittel des Bodensatzes mit einem Schlammsauger abzusaugen. Dieser Bodensatz eignet sich hervorragend zum kompostieren. Eventuelle Lebbewesen im Schlamm werden üblicherweise vom Schlammsauger separiert und können auch wieder in den wieder in den Gartenteich eingesetzt werden.
Winterfeste Teichpflanzen wie Laichkräuter oder die Wasserpest können im Teich überwintern. Es ist sogar zu Empfehlen, diese nicht aus dem Gartenteich zu entfernen, da diese den Teich mit Sauerstoff anreichern.
Eisbildung im Gartenteich
Bei einem Folienteich kommt es selten zu Problemen mit Eisbildung während eines langen, kalten Winter. Das selbe gilt für PVC-Teichbecken. Die Seitenwände des Gartenteiches sind flexibel und die Auénseiten geben den Eisdruck nach. Größere Gartenteiche mit Betonwandung sind jedoch rissgefährdet. Um dies zu vermeiden kann man einfach einen Gummiball in den Teich legen. Der flexible Gummiball federt den Druck der Eisfläche ab und schütztdie Wände des Gartenteiches somit vor eventuellen Beschädigungen.
Teichfische überwintern
Teichfische können im Gartenteich überwintern, wenn dieser eine minimale Tiefe von einem Meter besitzt. Bei flacheren Teichen besteht die Möglichkeit, dass dieser komplett zufriert, was den Teichfischen keine Chance zum Überleben lässt. Teichfische fallen in einen Winterschlaf und können somit Wochen und Monatelang ohne Nahrung auskommen. Wenn im Frühling die ersten wamen Sonnenstrahlen das Teichwasser erwärmen erwachen Sie aus Ihren Winterschlaf und schwimmen wieder munter im Gartenteich herum.
Einen Gartenteich winterfest zu gestallten ist kein großes Problem. Wer vor dem Einetzen des ersten Frostes ein paar wesentliche Punkte beachtet wird keine Probleme haben dass die Pflanzen und Tiere sicher die kalten Monate überstehen und sicher überwintern.
Die richtige Vorgehensweise bei der Reinigung des Gartenteich ist von enormer Bedeutung wenn es um den Erhalt eines ausgeglichenen Ökosystem in Ihrem Gartenteich geht. Die Teichreinigung an sich wird nach ein paar mal zu einer Art Routinevorgang und kann relative problemlos in wenigen Stunden ohne größeren Aufwand erledigt werden.
Bereiten Sie sich vor wenn Sie Ihren Gartenteich reinigen wollen oder müssen. Wenn sie alle benötigten Hilfsmittel zur Hand haben sparen Sie sich enorm Zeit und können Ihr Feierabendbier in Ruhe an Ihrer Gartenoase geniesen.
Wenn Sich viel Laub in Ihrem Gartenteich angesammelt hat wird Ihnen die Teichreinigung mit einem Teichsauger leichter fallen wenn Sie einen Großteil dieses Laubes im Vorfeld mit einem Kescher abziehen. Besonders im Frühjar verstecken sich im abgestorbenen Laub oftmals Kröten oder Molche, welchen Ihren Tauchsauger verstopfen können.
Bei Tauchsaugern (im Besonderen bei Vakuumsaugern) ist ebenso wichtig die Schlauchleitungen und Gefälle möglichst kurz und gering zu halten. Bei langen Leitungen oder großen Höhenunterschieden fällt die Leistung von Vakuumsaugern deutlich spürbar ab. Der Aufstellungsort der Vakuumsauger sollte deshalb nur knapp über der Wasseroberfläche sein.
Impellersauger müssen zudem vor der Inbetriebnahme mit Wasser befüllt werden. Dies muss beidseitig geschehen, also sowohl am Druckstutzen als auch am Saugstutzen. Nur so kann der Trockenlauf und ein Heißlaufen des Impellersauger vermieden werden. Impellersauger sind normalerweise durch einen zusätzlichen Vorfilter geschützt. Dieser Vorfilter schützt davor dass Steine und Teichbewohner in die Pumpe geraten und diese so verstopfen. der Vorfilter ist mit einer Klappe ausgestattet, welche ein leichtes Reinigen des Filtersackes zuläßt.
Das Absaugen des Teichgrundes sollte zudem langsam mit ruhigen gleichmäßigen Bewegungen durchgeführt werden. So werden unnötige Sedimentaufwirbelungen weitgehend vermieden.
Die meisten Teichsauger kommen mit entsprechendem Zubehör welches yum Absaugen verschiedener Oberflächenstrukturen geeignet ist. Freiliegende Folienflächen können mit einer Bodensaugbürste gereinigt werden. Vermeiden Sie aber zu starkes Schrubben.
Hartnäckige Blaualgen werden mit einer Pinselbürste am Schlauchende des Teichsaugers entfernt und abgesaugt. Mit der Pinselbürste kann besserer puznktueller Druck auf den zu reinigenden Bereich ausgeübt werden.
Einen Kiesboden kann man relativ einfach mit einem Mulmtrichter-Aufsatz reinigen. Der Mulmtrichter wird senkrecht aufgesetzt und mit kreiselnden Bewegungen durch den Kies geführt. Er saugt so die Ablagerungen in den Zwischenräumen auf, läßt den Kies aber an seiner Stelle und vermeidet Sedimentaufwirbelngen.
Die Teichreinigung kann mit Hilfe von Teichsauger und Kescher schnell und effektiv durchgeführt werden. Wer sich mit den passenden Hilfsmitteln ausstattet und auf das Projekt “Reinigung des Gartenteiche” vorbereitet hat diese Aufgabe in wenigen Stunden und ohne “Blutvergiessen” einfach gemeistert.
Am Ende des Winters erwacht in Ihrem Gartenteich das Leben. Eine gründliche Reinigung des Garteiteiches ist für die Teichpflege nötig . Am besten startet man mit einer Reinigung des gesamten Teiches. Dies sollte geschehen wenn die Wassertemperatur konstennt über 10 Grad liegt. Dei diesen Temperaturen sind die Teichfische aus Ihrem Winterschlaf erwacht und können einfach mit einem Kescher eingefangen werden.
Als ersten entfernen Sie die Fische aus dem Teich und setzen diese in eine externe Teichwanne ein. Decken Sie diese ab umn ein Herausspringen der Fische zu vermeiden (besonders bei Koi-Karpfen). Mit dem Kescher schöpfen Sie dann die auf den Grund abgesunkenen abgestorbene Pflanzenreste und Blätter ab. Dies ist von Nöten die Wasserqualität aufzufrischen.
Um das biologische Gleichgewicht in Ihrem Gartenteich nicht zu gefährden ist es ratsam nicht das gesamte Wasser zu wechseln. Ein Teilwasserwechsel bringt den vorteil dass Mikroorganismen, die zum biologischen Gleichgewicht notwendig sind erhalten bleiben und somit das natürliche Biotop in Takt bleibt .
Falls sie den Gartenteich vollständig leerpumpen und reinigen wollen können Sie beim Wiederbefüllen das Wasser indem Sie Ihre Teichfische vorrübergehend halten gerne wiederverwenden. Seien Sie be der Reinigung der Teichgrundes vorsichtig, besonders wenn Sie Ihren Gartenteich mit Teichfolie gestalltet haben. Ein zu intensives „bearbeiten“ der Teichfolie kann diese an manchen Stellen schwächen oder sogar Löcher hineinreissen. Die Folge davon ist ein auslaufender Gartenteich.
Nach der Reinigung des Gartenteich ist es wichtig diesen langsam zu befüllen. So werden Sediment-Aufwirbelungen vermieden. Es ist extrem wichtig, dass sich in Ihrem Gartenteich keine Reinigunsmittel-Reste befinden. Wenn der Teich gefüllt ist können Sie Ihre Teichfische wieder in den Gartenteich einfüllen.
Zum Schluss setzen Sie die schwimmenden Wasserpflanzen wie Seerosen und Wasserhyazinten in den Gartenteich ein. Wenn Ihre Wasserpflanzen die zweite oder dritte Gartenteichsaison in Ihrem Teich sind müssen Sie diese eventuel in größere Pflanzenkörbe umsetzen. Lassen Sie genügen Abstand zwischen den Pflanzkörben um den Wasserpflanzen im Frühjahr ein gutes Wachstum zu ermöglichen.
Limitieren Sie den Zusatz von Pflanzendünger auf ein Minimum. Ein ausgewogener Gartenteich ist in der Lage sein biologisches Gleichgewicht nach ein paar Wochen von selbst herzustellen.
Die gründliche Reinigung des Gartenteich im Frühjahr hilft Ihren Pflanzen und Teichfischen mit neuer Energie in die Gartenteichsaison zu starten.
Die Pflege von Koi Karpfen ist von enormer Wichtigkeit. Diese Farbkarpfen benötigen weitaus mehr Beachtung als Goldfische. Ideal ist es wenn in Sie in Ihrer Umgebung einen erfahrenen Tierarzt haben der diese beim Auftreten einer Krankheit auch fachgerecht betreuen kann. Um diese Gefahr einer Fischkrankheit zu verringern müssen Sie bei der Haltung von Koi etwas mehr Zeit und Aufwand in die Pflege, Wasserqualität und Futter legen.
Damit sich die Kois auch wohlfühlen ist eine artgerechte Haltung erforderlich. Oftmals wird dies bei der Pflege von Kois vernachlässigt. Dies hat zur Folge das diese wunderbaren Fische nicht ihre volle Farbenpracht entwickeln, oder diese im Laufe einiger Wochen oder Monate verlieren. Für die Koi Pflege ist es wichtig dass der Fischteich einen möglichst natürlichen und ausrichend großen Lebensraum bietet. Eine artgerechte Haltung verlängert das Leben der Fische um ein Vielfaches.
Um den gefürchteten Koi Herpes Virus (oder auch einfach KHV genannt) entgegenzutreten hat es sich als hilfreich erwiesen einen frisch erworbenen importierten Kio erteinmal in einem Quarantäne-Becken zu halten und zu beobachten. Setzt man einen mit dem Koi Herpes Virus infizierten Karpfen sofort in seinen Gartenteich ein gibt es auch für die anderen Fische oftmals keine Rettung mehr. Der Krankheitsträger infiziert in kurzer Zeit alle anderen Fische im Koiteich. Da das Observieren in einem Teich um einiges Schwieriger ist als in einem Quarantänebecken kann es dann zu spät sein um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Viele seriöse Händler besitzten auch ein solches Becken zur Beobachtung der importierten Koi bevor Sie ihn an Sie weiterverkaufen.
Ein Koiteich ist bei richtiger Pflege und Wartung eine Oase der Erholung. Krankheiten wie der gefährliche Koi Herpes Virus können am besten in einm Quarantäne-Becken bekämpft werden.
Wenn Schädlinge die Pflanzen eines Gartenteichen befallen ist schnelles handeln angesagt. Wer Fische in seinem Biotop hat muss unbedibng auf natürliche Schädlingsbekämpfung zurückgreifen. biologische und chemische Schädlingsbekämpfung ist in den meisten Fällen das Ende der restlichen Gartenteichbewohner. Oftmals genügt es schon die Pflanzen mit Wasser abzuspritzen, die Insekten werden hierbei von den Blättern heruntergespült fallen ins Wasser und enden dann als Fischfutter. Die meisten Teichpflanzen haben relativ weiche Blätter, besonders Seerosen stehen auf dem Speiseplan verchiedener Schädlinge. Im folgenden ein paar der häufig vorkommenden Insekten und die ratsamen Schritte zur Schädlingsbekämpfung im Gartenteich.
Blattläuse
Die Seerosenblattlaus greift die weichen Gewebe der Seerose über der Wasseroberfläche an. Marienkäferlarven und Teichfische sind die natürlichen Feinde der Seerosenblattläuse und halten diesn Schädling auf einem erträglichen Mass. Im Spätsommer siedelt die Blattlaus aus nahegelegene Bäume über um Eier abzulegen. Wenn man seine Laubbäume einer Winterbespritzung unterzieht unterbricht somit den Lebenszyklus des Parasiten und verringert somit die Anzahl der Blattläuse erheblich.
Zikaden
Wie für Blattläuse stehen Seerosenblätter auch für Zikaden im Speiseplan an hoher Stelle. Besonders anfäfflig sind große Seerosenblätter die in die Luft stehen. Zikaden saugen (wie die Blattlaus) den Saft aus den Blättern was zur Folge hat, dass diese braun werden und ausgedürrt erscheinen. Am einfachsten bekämpft man Zikaden indem man die Seerosen trennt, d.h. die Wurzeln teilt und dafür sorgt, dass die Blätter auf der Wasseroberfläche liegen können. Eine Überwucherung des Gartenteichesd mit Seerosen ist für das biologische Gleichgewicht des Wassergarten ohnehin nicht ratsam.
Köcherfliegen
Ausgewachsene Köcherfliegen sehen ähnlich aus wie Motten. Man kann Sie in den frühen Abendstunden umherfliegen sehen. Sie legen hunderte von Eiern im Wasser in langen gallertartigen Rüören ab. Man sieht diese meistens mit einem Ende an Blättern hängen. Sobald die Köcherfliegenlarven nach etwa 10 Tagen aus den Eiern ausschlüpfen beginnen Sie sich über alle in der Umgebung befindlichen Pflanzen herzumachen. Da eine chemische Bekämpfung nicht möglich ist muss man auf die Hilfe Ihrer natürlichen Feinde vertrauen. Goldfische und Teichkarpfen sind sehr wirkungsvoll in der Bekämpfung von Köcherfliegen.
Motten
Während die Blattlaus und Zikade die Pflanzen schwächen indem Sie Ihene den Saft aussaugen fressen Mottenlarven häßliche Löcher in die Blätter der Teichpflanzen. Der Seerosen-Zünsler ist relativ weitverbreitet und kann in den kühleren Abendstunden beobachtet werden. Diese Motte ist zwei bis 3 cm groß und ist durch die unregelmäßigen weißen Flecken leicht zu erkennen. Ihre Larven fressen die Blätter oftmals bis zum Gerippe ab. Eigentlich kann man nur durch die befallenen Blätter entfernen. Das Entfernen von abgefallenen Blättern von der Teichoberflache ist unumgänglich da die Puppen des Seerosenzünslers darin überwintern können. Besonders im Herbst sollte man daher seinen Gartenteich durch ein Teichnetz vor herabfallenden Laub schützen.
Bei der Schädlingsbekämpfung rund um den Gartenteich muss man auf natürlichen Feinde von Blattläusen, Zikaden oder Motten vertrauen. Chemische und Biologische Schädlingsbekämpfung sind schädlich für Ihre Teichfische und können diese sogar töten.
Ein Gartenteich ist für jeden Besitzer eine Oase der Entspannung. Damit dies auch so bleibt ist unter anderem der richtige PH-Wert des eigenen Biotops wichtig. Hierbei kann man nicht unbedingt auf die Farbe des Wassers vertrauen. Gefährlich für Mensch und Tier wird es wenn es zu einem Blauschimmer an der Wasseroberfläche kommt. Hier handelt es sich meistens um Blaualgen.
Was ist nun der richtige Ph-Wert für einen Gartenteich.
Im Allgemeinen geht man davon aus daß der PH-Wert leicht im alkalischen Bereich liegen soll. Dies bedeutet einen Wert von etwa 8,0 bis 8,3. Generell besteht in einem Gartenteich mit Wasser im alkalischen Bereich die Gefahr dass sich das giftige Ammoniak bildet. Dies passiert aber auch nur wenn das gesamte bioligische Gleichgewicht in Ihrem Teich nicht meht in Ordnung ist. Im Normalfall sollte in einem noremalen Biosystem genügend Bakterien vorhanden sein welche die Giftstoffe des Ammoniak fressen und relativ ungiftige ausscheiden. Funtioniert das Biotop entstehen also keine Giftstoffe auch wenn der PH-Wert leicht im alkalischen Bereich liegt.
Es ist durchaus normal dass der Wert einigen Schwankungen unterliegt. Nachts liegt er niedriger als am Tag. Dies ist einfach zu begründen da Pflanzen und Fische CO2 also Kohlendioxid an das Wasser abgeben und somit der PH-Wert sinkt. Während des Tages verbrauchen Wasserpflanzen aufgrund der zum Wachstum notwendigen Photosynthese das CO2 und geben als Abfallprodukt Sauerstoff also O2 an das Wasser ab. Der höhere Sauerstoffanteil im Gartenteich sorgt somit auch für ein Ansteigen des Ph-Wert. Ist der Gartenteich ungeschützt vielen Sonnenstunden ausgesetzt kann man sogar an manchen Wasserpflanzen kleine Sauerstoffblasen an Blättern und Stielen beobachten.
Im Allgemeinen geht man davon aus dass ein Gartenteich im leicht alkalischem Bereich mit einem Ph-Wert von etwas über 8,0 die höchste Selbstreinigungskraft besitzt.
Mit dem Laubfall im Herbst sollte der Gartenteichbesitzer daran denken seinen Teich winterfest zu machen. Ist der Gartenteich umringt von Laubbäumen kann das fallende Laub zu einem Ärgernis werden.
Fallendes Laub gehört nicht in einen Gartenteich. Das Laub schwimmt nur kurze Zeit an der Oberfläche des Gartenteiches und sinkt dann auf den Grun des Wassergartens. Wenn dann die organische Zersetzung des selbigen einsetzt wird sehr viel Sauerstoff verbraucht. Dies kann besonders im Herbst und Winter (bei geschlossener Eisdecke an der Oberfäche des Teiches) aufgrund mangelnder Wasserumwälzung zu Problemen, ja sogar zum Absterben der im Teich befindlichen Organismen und Lebewesen führen. Die Zersetzung des Falllaub setzt Gase wie Schwefelwasserstoff und Methan frei. In größeren Teichen kann man dies sogar manchmal an den aufsteigenden Blasen der Faulgase beobachten.
Um den Gartenteich vor einer Verunreinigung mit fallendem Laub vorzubeugen bieten sich über den Teich gespannte Laubnetze an. Eine Machenbreite von etwa 2 Zentimeter ist hierbei ideal. Der Teichbesitzer sollte auch alle im Herbst und Winter absterbenden Pflanzenteile sorgfältig entfernen. Seerosenblätter und Fadenalgen gehören genauso entfernt wie andere Zersetzungsmassen. In älteren Gartenteichen ist es ohnehin üblich etwa ein Drittel des Bodenschlamms abzusaugen. Viele Gartencenter bieten Schlammsauger zum ausleihen an.
Ein gesunder Teich hat klares Wasser, welches beim Aufwirbeln von Unrat und Schlamm innerhalb einer Stunde wieder klar sein sollte. Am besten yum Nachfüllen eignet sich frisches Regenwasser, da normales Leitungswasser relativ „steril“ ist und das Gleichgewicht im Gartenteich beeinträchtigen kann.
Damit der Teich nicht bis zum Grund durchfriert, sollte das Wasser im Winter weder durch zu späte Reinigungsarbeiten noch durch Teichpumpen umgewälzt werden. Wenn es zu Beginn des Winters kalt wird, entsteht eine natürliche Wasserschichtung mit verschiedenen Temperaturen. Am Grund des Teiches liegt dann ein Wasserpaket mit einer Temperatur von vier Grad, in dem die Tiere überwintern können.
Frostgefährdete Pflanzen wie Wasserhyazinthen müssen vor den ersten Frostnächten aus dem Wasser geholt werden. Man kann diese in einem einfachen Eimer mit Wasser an einem frostsicheren, hellem Platz überwintern.
Macher Gartenteichbesitzer hat auch um seine Teich ein paar ziersame Outdoor-Bonsai stehen. Auf die Bonsai Überwinterung muss besonderes Augenmerk gelegt werden. Diese Pflanzen benötigen zwar eine Ruhephase um Energie zu tanken, aber dennoch Pflege und Aufmerksamkeit des Besitzers, da Sie gerade in dieser Phase anfällig für Schadlinge und Pilze sind.
Fische können im Teich überwintern wenn dieser Tiefer als 80 cm ist. Wenn sie eine Wasserleitung zum Teich als feste Installation haben sollten sie das Wasser aus dieser herauspumpen um ein Auffrieren zu vermeiden. Pumpen sollten ebenfalls aus dem Teich entfernt werden. Die Teichpumpen und Filter dürfen aber nicht trocken gelagert werden, da die Mechaniken zerstört und die O-Ringe porrös werden können.
Gartenteich Besitzer müssen frühzeitig daran denken Ihren Wassergarten winterfest zu machen und eventuellen Schaden nach den ersten Frost-Nächten zu vermeiden.
In einem Gartenteich sollte ab und zu gründlich begutachtet werden und bei Bedarf gereinigt werden. Wir nehmen hier Algenarten die besonders häufig im Wassergarten vorkommen unter die Lupe. Die Schwebealgen und die Fadenalgen.
Schwebealgen sind mikroskopische Algen die einfach durch einen Filter aus dem Wasser entfernen lassen. Eine hohe Anzahl von Schewbealgen ist ein Signal dass das bioligische Gleichgewicht nicht gegeben ist. Oftmals ist das Biotop in der Lage dieses von selbst wieder herzustellen, so dass die Schwebealgen von alleine wieder verschwinden.
Fadenalgen lassen sich nicht durch einen Filter entfernen, sie können Ihn eventuell sogar blockieren und verstopfen, was besonders in den warmen Monaten schnell dazu führen kann dass das Wasser Umkippt. Wuchernde Fadenalgen in hoher Anzahl müssen manuell entfernt werden. Fadenalgen kommen normalerweise nur im Uferbereich des Gartenteiches vor und sind eigentlich ein positives Zeichen. Sie indizieren einen leichten Überhang an Stickstoff. Das Problem besteht darin, dass beim Absterben der Fadenalgen der darin gebundene Stickstoff wieder an das Wasser abgegeben wird. Dieser Stickstoff Überschuss kann das Gleichgewicht im Teich as dem Ruder laufen lassen. Das Absterben der Fadenalgen ist durch einen grünen Schaum zu erkennen.
Fadenalgen lassen sich leicht durch einen Kescher entfernen. Verwenden sie auf KEINEN Fall einen Rechen. Dieser kann die Teichfolie verletzen. Geignete Kescher sind im Fachhandel erhälich. Man kann dem Überhang an Stickstoff auch natürlich entgegentreten. Das Einsetzen von Wasserpflanzen hilft dem Teich Stickstoff zu entziehen und somit der Bildung von Fadenalgen entgegen zu wirken.
In einem guten Gartencenter oder spezialisierten Online-Shops lassen sich auch chemische Präparate, so genennte Algenkiller, erweben. Diese arbeiten meistens auf einer Kupfer-Basis und verhindern den Algenwachstum. Zudem wird bei dem Einsatz von Algen-Killern auch der Ph-Wert gesenkt. Da Algen prinzipiell ein Zeichen für ein intaktes biologisches Gleichgewicht im Gartenteich sind sollte man mäglichst vermeiden mit chemischen Mitteln dieses zu verändern.
Algen sollten im Frühjar (April und Mai), also wenn das Wasser des Teiches in der Aufwärmphase ist, alle drei bis vier Tage entfernt werden. Ab Juni ist es meistens ausreichend eine manuelle Reinigung alle paar Wochen vorzunehmen.
Schwebealgen und Fadenalgen sind ein Zeichen für ein intaktes Biologischen Gleichgewicht im Gartenteich. Währens Schwebealgen einfach aus dem Wasser gefiltert werden können müssen Fadenalgen manuell von Hand entfernt werden.
Wie in natürlichen Gewässern können auch die Bewohner des Gartenteich oder Biotop von unterschiedlichen Fischkrankheiten befallen werden. Eine Erkrankung der Teichfische kann viele verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen greift die eigenständige Regulierung des kleinen Öko-Systems dann nicht mehr und es muss auf medikamentöse Behandlungsformen der Fische im Gartenteich zurückgegriffen werden.
Die Teichgestalltung und Teichbepflanzung sollte möglichst naturgetreu geplant werden. Bei der Planung eines Gartenteich sollte man sich im Vorfeld informieren, welche Bepflanzung für ein eigenständiges Biotop den meisten Vorteil bringt. Ein weitere Aspekt ist natürlich die Wasserqualität. Ein sauberes Wasser ist eine Grundvorraussetzung für gesunde Teichfische. Das Fischfutter sollte hochwertig sein und eine Überfütterung auf jeden Fall vermieden werden. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es jedoch immer zum Krankheitsbefall Ihrer Fische kommen. Die folgenden Krankheiten sind die Gängigsten in unseren Breitengraden.
Flossenfäulniss oder Flossenfäule
Die Flossenfäule wird durch Parasiten verursacht werden, kann aber ebenfalls durch unreines Wasser und zu viele Teichfische hergerufen werden. Ausgefranste Flossen sind ein deutliches Zeichen dieser Erkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch entzündete Stummel anstatt Flossen vorhanden. Erkennt man dier Flossenfäulniss im Anfangsstadium kann eine Verbesserung der Wasserqualität schon zur Heilung dieser Fischkrankheit führen. Auf den Einsatz von Medikamenten wie verschiedene Anitibiotika-Mischungen kann dann oftmals verzichtet werden.
Grieskörnchen oder Pünktchen Krankheit
Den meisten Aquarianern ist diese Fischkrankheit bekannt. Haut, Kiemen und Flossen sind mit kleinen weissen Pünktchen überzogen. Der Erreger ist ein kleines Wimperntierchen welches das Gewebe der Teichfische befällt, ja sogar zerstören kann. Die befallenen Teichfische sollten nach Möglichkeit dem Gartenteich entnommen werden und separat medikamentös behandelt werden.
Fischegel
Der Befall ihrer Teichfische mit Fischegel kommt häufig in Gartenteichen mit einer dicken Schlammschicht am Grund vor. Die Fischegel ruhen dort und befallen den vorbeischwimmenden Fisch. Diese Fischkrankheit kann schon bei relativ niedrigen Wassertemperaturen auftreten. Die Fischegel klammern sich an der Haut des Teichfisch fest und saugen dieses regelrecht aus. Ein Befall mit Fischegel ist nur medikamentös heilbar. Die einfachste Maßnahme ist ein regelmäßiges Absaugen des Gartenteich mit einem Schlammsauger oder Teichsauger.
Saprolegnia
Die Saprolegnia Parasiten setzen sich in einer verletzten Schleimhaut oder einer Wunde des Teichfisches fest, breiten sich aus und legen sich wie ein weisser Schleier über die Haut und Flossen des Gartenteichbewohners. Diese Pilzerkrankung kann durch eine auf Malachit Grünchlorid basierenden Medikamentenmische meistens erfolgreich behandelt werden. Diese Infektion kann durch gute Wasserqualität vermieden werden. Der Fischbesatz sollte auch so abgestimmt werden, dass die unterschiedlichen Teichfische miteinander harmonieren und es somit zu keinen Kämpfen und damit die Infektion fördernden Bisswunden kommt.
Der wichtigste Faktor zum Vermeiden von Fischkrankheiten im Gartenteich ist jedoch eine konstant gute Wasserqualität. Reinigen sie den Grund ihres Biotop regelmäßig, testen Sie den PH-Wert und limitieren Sie den Fischbesatz. Beachten Sie diese einfachen Punkte ist das Risiko dass Ihre Teichfische von Krankheitserregern befallen und infiziert werden schon erheblich verringert.