Nach dem erfolgreichen Planen und Anlegen des Gartenteiches will man natürlich auch Leben in seine Wasserlandschaft integrieren. Libellen, Frösche und Insekten werden sich auf natürlich Weise an Ihrem Biotop ansiedeln. Die meisten Besitzer eins Gartenteiches wollen diesen aber auch mit Fischen besetzen und somit das Pflanzenbiotop zu einem ausgewogenen Microkosmos ausbauen. Die richtige Auswahl ist für die Ausgewogenheit des Biotops von großer Bedeutung.
Die Fischarten müssen aufeinander abgestimmt sein und in einem gesunden Verhältnis zu Teichgröße und der Teife des Teiches stehen. Wer seinen Wassergarten im Herbst anlegt, sollte auch eventuell bis zum nächsten Frühjahr mit dem Fischbesatz warten. Die Teichlandschaft benötigt einige Zeit um sich zu „aklimatisieren“ und ein bioligisches Gleichgewicht aufzubauen. In diesem Stadium ist das Biotop noch nicht in der Lage die Exkremente der Teichfische umzuwandeln. Dies führt zu einer schnellen Verschmutzung des Teiches, zu Krankheiten bei den Fischen oder Absterben der Wasserpflanzen. Befindet sich der Teich noch nicht in einem Biologischen Gleichgewicht, erschwert dies zudem die Fische im Gartenteich überwintern zu lassen.
Fische sollten frühestens 10 Wochen nach dem Anlegen in den Gartenteich eingesetzt werden. Auch die Stückzahl sollte besonders am Anfang gering gehalten werden um dem Ökosystem Gartenteich Zeit zu geben das biologische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Bedenken sie auch dass Ihr künstlicher Wassergarten ein relativ geschlossenes System ist und sie nicht die natürlichen Bedingungen wie in einem Fluss oder Bachlauf vorfinden. Planen Sie im Vorfeld eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Wasserzirkulation ein. Dies kann in kleinem Gartenteich durch einen künstlichen Wasserfall oder einen Bachlauf erreicht werden.
Wer Fische in seinen Teich einsetzt muss sich auch der Verantworung bewußt sein die er damit eingeht. Eine artgerechte Haltung ist zwingend notwendig Das Wasser darf nicht verschmutzt und genügend Sauerstoff vorhanden sein. Der Härtegrad sowie der PH-Wert müssen den natürlichen Bedingungen entsprechen. Auch die Pflanzzonen müssen so angelegt werden, dass sie den Teichfischen genügend Platz zum schwimmen bieten, diese aber auch eine ansprechende Unterwasserwelt vorfinden um ihnen genügend Unterschlupf und Raum zum verstecken zu bieten.
Teichfische bereichern jeden Gartenteich. Das bioligische Gleichgewicht kann bei guter Planung im Vorfeld mit wenigen Hilfsmitteln hergestellt werden. So enteht ein eigenständiges Biotop und ein Platz der Ausgewogenheit, Ruhe und Entspannung.
Posted on on April 20th, 2008 in
Allgemein, Teichtiere |
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Wer seinen Gartenteich mit der richtigen Bepflanzung ausstattet hat nicht nur einen weiteren Blickfang, die richtige Uferpflanzen Auswahl veringert auch den Arbeitsaufwand in Bezug auf Teichpflege und Wasserpflege.
Die Uferzone oder auch Feuchtzone genannt, bildet den Übergang vom Wassergarten zur restlichen Gartenlandschaft. Bei der Bepflanzung der Übergangszonen müssen natürlich die Dimensionen des Gartenteiches beachtet werden. Wer sich bei einem kleinen Wassergarten für zu große wuchernde Bepflanzung entscheidet wird schon nach kurzer Zeit feststellen, dass nicht mehr viel vom Wassergarten zu sehen ist. Bachnelkenwurz, Iris, Wollgras aber auch Sumpf- und Moorbinsen sind sehr schöne und pflegeleichte Uferpflanzen für den Wassergarten. Fieberklee und Goldfelberich gedeihen in der Feuchtzone, Tannenwedel sogar bis in die Flachwasserzonen hinen.
Bis zu einer Wassertiefe von 10 Zentimetern spricht von der Sumpfzone. In dieser Flachwasserzone eigenen sich Rohrkolben, Schachtelhalm und Schilfpflanzen. Diese Bepflanzung kreiert eine natürliche Kulisse. Sie sollten aber in einem Pflanzbehälter in den Gartenteich eingesetzt werden, da Sie sehr stark Wuchern und in kürzester Zeit mehr Platz in Anspruch nehmen als dem Teichbauer lieb sein kann. Seit einigen Jahren haben sich auch Papyrus Pflanzen als Sumpfzonenpflanzen etabliert. Für kleinere Teiche eignet sich der etwa ein Meter hohe Cyprus Papyrus. Man kann diese frühzeitig in Gartenmärkten und Baucentern kaufen da sie in Pflanzkübeln im Haus gedeihen und dann im Frühjahr im Uferbereich des Wassergarten einpflanzen. Die größeren Papyruspflanzen wie det Ägyptische Papyrus benötigen im allgemeinen sonnige aber windgeschützte Stellen im Gartenteich.
Bis 40 Zentimeter unter der Wasserlinie spricht man von der Flachwasserzone. Diese für den Gartenteich mittleren Wasserzonen bieten ideale Umgebung für farbenprächtige Pflanzen wie die rosa blühende Schwanenblume oder Sumpfdotterblume. Aber auch Froschlöffelpflanzen fühlen sich in diesen Wassertiefen wohl. Wer den Platz hat sollte verschiedene Pflanzen in Gruppen nahe zusammen im Flachwasserbereich in den Gartenteich einsetzen. Diese Bepflanzung bildet eine perfekte Unterwasserlandschaft für Ihre Teichfische und eignet dich zudem als Leichplatz.
Ab 40 Zentimeter Wassertiefe spricht man im Gartenteich von der Tiefwasserzone. Für diese Tiefen setzt man im allgemeinen Schwimmpflanzen in den Wassergarten ein. Die bekannteste Gruppe bildet natürlich die Seerosen. Diese sogenannten Schwimmblattpflanzen sind in nahezu unzähliger Farbenvielfalt zu kaufen. Sie sollten aber auch in kleinen Pflanzkörben in den Gartenteich eingesetzt werden um ein überwuchern zu verhindern. Seerosen lieben ruhige Wasseroberflächen und gedeihen schlecht oder gar nicht neben Wasserfällen oder Fontänen.
Die große Auswahl der Pflanzen die für den Uferbereich des Gartenteiches angeboten wird, ermöglicht eine sehr individuell Teichgestalltung und ermöglicht den Bau eines individuellen Biotops.
Posted on on March 23rd, 2008 in
Teichbepflanzung |
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Ein kleiner Wasserfall für einen Gartenteich ist immer ein optischer Anziehungspunkt. Das sanfte Plätschern läd zum verweilen ein und beruhugt Geist und Seele. Bei richtiger Planung und Anlegung sieht der Wasserfall nicht nur schön aus und wertet die Wasserlandschaft auf, er ist auch von großem Nutzen. Ein Wasserfall versorgt das Biotop mit Sauerstoff und sorgt für Wasserbewegung im Teich. Dies beinflusst die Wasserqualität im positiven Sinn.
Bei der Planung ist darauf zu achten, dass der Wasserfall nicht zu hoch ist. Wenn das Wasser im freien Fall auf die Wasseroberfläche aufschlägt wird das Leben der Gartenteichbewohner erheblich gestört. Frösche, Fische und Molche bevorzugen ein ruhiges Unterwasserleben. Auch viele Wasserpflanzen sind nicht begeistert, wenn sie ständig und ununterbrochen mit Wasser bespritzt werden. Dies kann zur Folge haben, dass manche Pflanzen nicht zu Ihrer vollen Pracht heranwachsen. Die Warscheinlichkeit ist groß, daß Seerosen dann nicht mehr blühen. Aber auch das eigene Wohlbefinden kann durch das laute Rauschen eines zu hohen Wasserfalls erheblich beeinträchtigt werden.
Die einfachste Methode einen Wasserfall anzulegen ist das verwenden von sogenannten Bachschalen. Diese sind im Baumarkt oder Gartencenter aus verschiedenen Materialien wie Sandstein, Kunststoff oder Keramik zu kaufen. Wer es noch einfacher will kann auch Gehwegplatten und Natrusteine verwenden. Man sollte aber darauf achten, das die auf jeden Fall mit Teichfolie abgedichted werden, damit nich zuviel Wasser auf den Weg in Ihr Biotp verloren geht. Wer einen Bachlauf in seinem Garten hat will warscheinlich den Wasserfall an dessen Ende haben. So wird das wasser des Bachlaufes bevor es in den Gartenteich plätschert noch einmal zusätzlich mit Sauerstoff versorgt, was wiederum zu einer Aufwertung der Wasserqualität führt und somit das bioligische Gleichgewicht färdert.
Egal für welche Bauweise man sich entscheidet, kann man durch eine entsprechende Bepflanzung des Wasserfalles die meistens überstehenden Kanten der Bachschalen, oder die Teichfolie nahezu unsichbar machen und gut kaschieren.
Der Wasserfall im Gartenteich sollte auch über eine regulierbare Teichpumpe oder wenigstens mit einem Ventil in der Wasserzuleitung betrieben werden. Nur so kann man vermeiden, dass der Wasserfall zu stark braust oder gegebenenfalls nur ein kleiner Rinnsal entsteht. Bei der Verwendung von Natursteinen ist zu bedenken, dass relativ viel Wasser unsichtbar zwischen den Steinen fliesst. So kann es vorkommen, dass man wenig Wasser in der Zuleitung sieht, der Wasserfall aber denoch zuviel Wasser und somit ungewünscht Nebeneffekte mit sich führt.
Das schönste am Wasserfall ist natürlich das Wasser „fallen“ zu sehen. Bedenken sie bei Ihrer Standortplanung also auch von welchem Betrachtungsplatz Sie Ihre Wasserlandschaft geniesen wollen. Vermeiden Sie dass Sie nach der Vollendigung Ihres künstlichen Wasserfalles, diesen nur von der Seite oder von oben betrachten.
Bei sorgfältiger Planung ist ein Wasserfall ein großer Zugewinn für den Gartenteich. Er fördert Ihr eigenes Wohlbefinden, und wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt aus, indem er das Teichwasser mit Sauerstoff versorgt. Sie finden bei unseren hier aufgeführten Partnern eine Vielzahl unterschiedlicher Bauformen und Modelle. Nehmen Sie sich die Zeit und vergleichen Sie in Ruhe.
Posted on on March 6th, 2008 in
Teichbau, Teichplanung |
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Wer weniger Platz hat oder sich die aufwendige Planung eines individuellen Wassergarten erparen möchte kann auf eine Vielzahl von Fertigbecken oder Teichschalen zurückgreifen. Baumärkte und Gartencenter bieten bis zu einer bestimmten Größe Teichbecken oder sogar Komplettsysteme für Ihren Gartenteich an. Der UV beständige Kunststoff ist witterungsbeständig und sehr stabil. Größere Fertigbecken ab 900 Liter sind zudem Glasfaser verstärkt. Die verwendeten Kunststoffe sind stoß und kratzfest und leicht zu installieren. Mit diesen Teichschalen ist der eigene Gartenteich leicht zu realisieren.
Fertigbecken sind bis zu einer Größe von über 3000 Litern Volumen und 6 Quadratmeter Wasseroberfläche erhältlich. Gartenmärkte und Baucenter offerieren eine Garantie bis zu 15 Jahren. Die Hersteller der Fertigbecken haben viel Wert auf naturgetreue Formgebung gelegt. Die Schalen sind asymetrisch angelegt und bieten verschiedene Bepflanzungszonen in unterschiedlichen Tiefen an.
So kann es bei der gleichen Wasseroberfläche des Wassergartens zu erheblichen Preisunterschieden bei den Fertigschale kommen. Dies ist abhänging von der Tiefe und der Anzahl der Bepflanzungszonen des Gartenteiches. Wer mit dem Gedanken spielt Koi-Karpfen in seinem Teich anzusetzen sollte eine Teichwanne mit mindestens 120 Zentimeter Wassertiefe haben. Diese Tiefe verhindert normalerweise ein Zufrieren bzw. Durchfrieren des künstlichen Biotop und ermöglicht denm Koi ein überwintern in ihrer gewohnten Umgebung. Die Fachliteratur rät zu einer Wassertiefe von mindestens 80 Zentimetern um ein Überwintern von Teichfischen zu ermöglichen. Bei extremer anhaltender Kälte reicht diese Tiefe jedoch nicht mehr aus, so dass man auf eine geeingnete Teichabdeckung oder eine Teichheizung zurück greifen muss.
Gartencenter und Baumärkte bieten auch viele unterschiedliche Komplettsysteme für Ihren Wassergarten an. Diese beinhalten normalerweise das Fertigbecken, eine Teichpumpe mit Filteranlage und einen kleinen Springbrunnen oder Wasserspeiern.
Sehr anschaulich ist es wenn man mehrere Fertigbecken miteinender verbindet und so eine wunderschöne Teichlandschaft mit kleinen Fusswegen kreiert. Die verschiedenen Teichbecken können durch Bachläufe oder kleine Wasserfälle miteinender verbunden werden. Dies fördert zudem die Wasserzirkulation und und sorgt für eine bessere Sauerstoffversorgung Ihrer Teichtiere.
Wer seinen Gartenteich also mit weniger Planungsaufwand anlegen will kann auf viele verschiedene Fertigbecken und Teichschalen zurückgreifen oder entscheidet sich für ein Teichbecken als Komplettsystem mit Teichpumpe und Filteranlage.
Posted on on March 3rd, 2008 in
Allgemein, Teichbau |
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Wie in natürlichen Gewässern können auch die Bewohner des Gartenteich oder Biotop von unterschiedlichen Fischkrankheiten befallen werden. Eine Erkrankung der Teichfische kann viele verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen greift die eigenständige Regulierung des kleinen Öko-Systems dann nicht mehr und es muss auf medikamentöse Behandlungsformen der Fische im Gartenteich zurückgegriffen werden.
Die Teichgestalltung und Teichbepflanzung sollte möglichst naturgetreu geplant werden. Bei der Planung eines Gartenteich sollte man sich im Vorfeld informieren, welche Bepflanzung für ein eigenständiges Biotop den meisten Vorteil bringt. Ein weitere Aspekt ist natürlich die Wasserqualität. Ein sauberes Wasser ist eine Grundvorraussetzung für gesunde Teichfische. Das Fischfutter sollte hochwertig sein und eine Überfütterung auf jeden Fall vermieden werden. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es jedoch immer zum Krankheitsbefall Ihrer Fische kommen. Die folgenden Krankheiten sind die Gängigsten in unseren Breitengraden.
Flossenfäulniss oder Flossenfäule
Die Flossenfäule wird durch Parasiten verursacht werden, kann aber ebenfalls durch unreines Wasser und zu viele Teichfische hergerufen werden. Ausgefranste Flossen sind ein deutliches Zeichen dieser Erkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch entzündete Stummel anstatt Flossen vorhanden. Erkennt man dier Flossenfäulniss im Anfangsstadium kann eine Verbesserung der Wasserqualität schon zur Heilung dieser Fischkrankheit führen. Auf den Einsatz von Medikamenten wie verschiedene Anitibiotika-Mischungen kann dann oftmals verzichtet werden.
Grieskörnchen oder Pünktchen Krankheit
Den meisten Aquarianern ist diese Fischkrankheit bekannt. Haut, Kiemen und Flossen sind mit kleinen weissen Pünktchen überzogen. Der Erreger ist ein kleines Wimperntierchen welches das Gewebe der Teichfische befällt, ja sogar zerstören kann. Die befallenen Teichfische sollten nach Möglichkeit dem Gartenteich entnommen werden und separat medikamentös behandelt werden.
Fischegel
Der Befall ihrer Teichfische mit Fischegel kommt häufig in Gartenteichen mit einer dicken Schlammschicht am Grund vor. Die Fischegel ruhen dort und befallen den vorbeischwimmenden Fisch. Diese Fischkrankheit kann schon bei relativ niedrigen Wassertemperaturen auftreten. Die Fischegel klammern sich an der Haut des Teichfisch fest und saugen dieses regelrecht aus. Ein Befall mit Fischegel ist nur medikamentös heilbar. Die einfachste Maßnahme ist ein regelmäßiges Absaugen des Gartenteich mit einem Schlammsauger oder Teichsauger.
Saprolegnia
Die Saprolegnia Parasiten setzen sich in einer verletzten Schleimhaut oder einer Wunde des Teichfisches fest, breiten sich aus und legen sich wie ein weisser Schleier über die Haut und Flossen des Gartenteichbewohners. Diese Pilzerkrankung kann durch eine auf Malachit Grünchlorid basierenden Medikamentenmische meistens erfolgreich behandelt werden. Diese Infektion kann durch gute Wasserqualität vermieden werden. Der Fischbesatz sollte auch so abgestimmt werden, dass die unterschiedlichen Teichfische miteinander harmonieren und es somit zu keinen Kämpfen und damit die Infektion fördernden Bisswunden kommt.
Der wichtigste Faktor zum Vermeiden von Fischkrankheiten im Gartenteich ist jedoch eine konstant gute Wasserqualität. Reinigen sie den Grund ihres Biotop regelmäßig, testen Sie den PH-Wert und limitieren Sie den Fischbesatz. Beachten Sie diese einfachen Punkte ist das Risiko dass Ihre Teichfische von Krankheitserregern befallen und infiziert werden schon erheblich verringert.
Posted on on March 2nd, 2008 in
Teichpflege, Teichtiere |
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