Gartenteich Hilfe

eine Oase im eigenen Garten

Archiv für ‘Teichtiere’


Koi Karpfen, Haltung und Pflege

Die Pflege von Koi Karpfen ist von enormer Wichtigkeit. Diese Farbkarpfen benötigen weitaus mehr Beachtung als Goldfische. Ideal ist es wenn in Sie in Ihrer Umgebung einen erfahrenen Tierarzt haben der diese beim Auftreten einer Krankheit auch fachgerecht betreuen kann. Um diese Gefahr einer Fischkrankheit zu verringern müssen Sie bei der Haltung von Koi etwas mehr Zeit und Aufwand in die Pflege, Wasserqualität und Futter legen.

Damit sich die Kois auch wohlfühlen ist eine artgerechte Haltung erforderlich. Oftmals wird dies bei der Pflege von Kois vernachlässigt. Dies hat zur Folge das diese wunderbaren Fische nicht ihre volle Farbenpracht entwickeln, oder diese im Laufe einiger Wochen oder Monate verlieren. Für die Koi Pflege ist es wichtig dass der Fischteich einen möglichst natürlichen und ausrichend großen Lebensraum bietet. Eine artgerechte Haltung verlängert das Leben der Fische um ein Vielfaches.

Um den gefürchteten Koi Herpes Virus (oder auch einfach KHV genannt) entgegenzutreten hat es sich als hilfreich erwiesen einen frisch erworbenen importierten Kio erteinmal in einem Quarantäne-Becken zu halten und zu beobachten. Setzt man einen mit dem Koi Herpes Virus infizierten Karpfen sofort in seinen Gartenteich ein gibt es auch für die anderen Fische oftmals keine Rettung mehr. Der Krankheitsträger infiziert in kurzer Zeit alle anderen Fische im Koiteich. Da das Observieren in einem Teich um einiges Schwieriger ist als in einem Quarantänebecken kann es dann zu spät sein um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Viele seriöse Händler besitzten auch ein solches Becken zur Beobachtung der importierten Koi bevor Sie ihn an Sie weiterverkaufen.

Ein Koiteich ist bei richtiger Pflege und Wartung eine Oase der Erholung. Krankheiten wie der gefährliche Koi Herpes Virus können am besten in einm Quarantäne-Becken bekämpft werden.

Fische im Gartenteich

Nach dem erfolgreichen Planen und Anlegen des Gartenteiches will man natürlich auch Leben in seine Wasserlandschaft integrieren. Libellen, Frösche und Insekten werden sich auf natürlich Weise an Ihrem Biotop ansiedeln. Die meisten Besitzer eins Gartenteiches wollen diesen aber auch mit Fischen besetzen und somit das Pflanzenbiotop zu einem ausgewogenen Microkosmos ausbauen. Die richtige Auswahl ist für die Ausgewogenheit des Biotops von großer Bedeutung.

Die Fischarten müssen aufeinander abgestimmt sein und in einem gesunden Verhältnis zu Teichgröße und der Teife des Teiches stehen. Wer seinen Wassergarten im Herbst anlegt, sollte auch eventuell bis zum nächsten Frühjahr mit dem Fischbesatz warten. Die Teichlandschaft benötigt einige Zeit um sich zu „aklimatisieren“ und ein bioligisches Gleichgewicht aufzubauen. In diesem Stadium ist das Biotop noch nicht in der Lage die Exkremente der Teichfische umzuwandeln. Dies führt zu einer schnellen Verschmutzung des Teiches, zu Krankheiten bei den Fischen oder Absterben der Wasserpflanzen. Befindet sich der Teich noch nicht in einem Biologischen Gleichgewicht, erschwert dies zudem die Fische im Gartenteich überwintern zu lassen.

Fische sollten frühestens 10 Wochen nach dem Anlegen in den Gartenteich eingesetzt werden. Auch die Stückzahl sollte besonders am Anfang gering gehalten werden um dem Ökosystem Gartenteich Zeit zu geben das biologische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Bedenken sie auch dass Ihr künstlicher Wassergarten ein relativ geschlossenes System ist und sie nicht die natürlichen Bedingungen wie in einem Fluss oder Bachlauf vorfinden. Planen Sie im Vorfeld eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Wasserzirkulation ein. Dies kann in kleinem Gartenteich durch einen künstlichen Wasserfall oder einen Bachlauf erreicht werden.

Wer Fische in seinen Teich einsetzt muss sich auch der Verantworung bewußt sein die er damit eingeht. Eine artgerechte Haltung ist zwingend notwendig Das Wasser darf nicht verschmutzt und genügend Sauerstoff vorhanden sein. Der Härtegrad sowie der PH-Wert müssen den natürlichen Bedingungen entsprechen.  Auch die Pflanzzonen müssen so angelegt werden, dass sie den Teichfischen genügend Platz zum schwimmen bieten, diese aber auch eine ansprechende Unterwasserwelt vorfinden um ihnen genügend Unterschlupf und Raum zum verstecken zu bieten.

Teichfische bereichern jeden Gartenteich. Das bioligische Gleichgewicht kann bei guter Planung im Vorfeld mit wenigen Hilfsmitteln hergestellt werden. So enteht ein eigenständiges Biotop und ein Platz der Ausgewogenheit, Ruhe und Entspannung.

Fischkrankheiten - Kranke Fische im Gartenteich

Wie in natürlichen Gewässern können auch die Bewohner des Gartenteich oder Biotop von unterschiedlichen Fischkrankheiten befallen werden. Eine Erkrankung der Teichfische kann viele verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen greift die eigenständige Regulierung des kleinen Öko-Systems dann nicht mehr und es muss auf medikamentöse Behandlungsformen der Fische im Gartenteich zurückgegriffen werden.

Die Teichgestalltung und Teichbepflanzung sollte möglichst naturgetreu geplant werden. Bei der Planung eines Gartenteich sollte man sich im Vorfeld informieren, welche Bepflanzung für ein eigenständiges Biotop den meisten Vorteil bringt. Ein weitere Aspekt ist natürlich die Wasserqualität. Ein sauberes Wasser ist eine Grundvorraussetzung für gesunde Teichfische. Das Fischfutter sollte hochwertig sein und eine Überfütterung auf jeden Fall vermieden werden. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es jedoch immer zum Krankheitsbefall Ihrer Fische kommen. Die folgenden Krankheiten sind die Gängigsten in unseren Breitengraden.

Flossenfäulniss oder Flossenfäule
Die Flossenfäule wird durch Parasiten verursacht werden, kann aber ebenfalls durch unreines Wasser und zu viele Teichfische hergerufen werden. Ausgefranste Flossen sind ein deutliches Zeichen dieser Erkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch entzündete Stummel anstatt Flossen vorhanden. Erkennt man dier Flossenfäulniss im Anfangsstadium kann eine Verbesserung der Wasserqualität schon zur Heilung dieser Fischkrankheit führen. Auf den Einsatz von Medikamenten wie verschiedene Anitibiotika-Mischungen kann dann oftmals verzichtet werden.

Grieskörnchen oder Pünktchen Krankheit
Den meisten Aquarianern ist diese Fischkrankheit bekannt. Haut, Kiemen und Flossen sind mit kleinen weissen Pünktchen überzogen. Der Erreger ist ein kleines Wimperntierchen welches das Gewebe der Teichfische befällt, ja sogar zerstören kann. Die befallenen Teichfische sollten nach Möglichkeit dem Gartenteich entnommen werden und separat medikamentös behandelt werden.

Fischegel
Der Befall ihrer Teichfische mit Fischegel kommt häufig in Gartenteichen mit einer dicken Schlammschicht am Grund vor. Die Fischegel ruhen dort und befallen den vorbeischwimmenden Fisch. Diese Fischkrankheit kann schon bei relativ niedrigen Wassertemperaturen auftreten. Die Fischegel klammern sich an der Haut des Teichfisch fest und saugen dieses regelrecht aus. Ein Befall mit Fischegel ist nur medikamentös heilbar. Die einfachste Maßnahme ist ein regelmäßiges Absaugen des Gartenteich mit einem Schlammsauger oder Teichsauger.

Saprolegnia
Die Saprolegnia Parasiten setzen sich in einer verletzten Schleimhaut oder einer Wunde des Teichfisches fest, breiten sich aus und legen sich wie ein weisser Schleier über die Haut und Flossen des Gartenteichbewohners. Diese Pilzerkrankung kann durch eine auf Malachit Grünchlorid basierenden Medikamentenmische meistens erfolgreich behandelt werden. Diese Infektion kann durch gute Wasserqualität vermieden werden. Der Fischbesatz sollte auch so abgestimmt werden, dass die unterschiedlichen Teichfische miteinander harmonieren und es somit zu keinen Kämpfen und damit die Infektion fördernden Bisswunden kommt.

Der wichtigste Faktor zum Vermeiden von Fischkrankheiten im Gartenteich ist jedoch eine konstant gute Wasserqualität. Reinigen sie den Grund ihres Biotop regelmäßig, testen Sie den PH-Wert und limitieren Sie den Fischbesatz. Beachten Sie diese einfachen Punkte ist das Risiko dass Ihre Teichfische von Krankheitserregern befallen und infiziert werden schon erheblich verringert.

Fische im Gartenteich - Der Goldfisch

Wer einen Gartenteich angelegt hat, will natürlich auch Leben in und um seinen Wassergarten haben. Wenn das biologische Gleichgewicht und die Umgebung stimmt siedeln sich einige Gartentiere schnell von selbst an Ihrem Wassergarten an. Unterschiedliche Libellenarten und Frösche gehören normalerweise zu den ersten Bewohnern des Biotop. Die meisten Teichbesitzer möchten ihren Teich mit Fischen bereichern.

Goldfische sind in vielen Größen, Preisklassen und Variationen vorzufinden. Diese relative robusten Wasserbewohner sind nicht nur schön anzusehen, Sie helfen auch bei der Reinigung des Wassergarten, da Algen zu Ihrer natürlichen Nahrungskette gehören und Sie somit den Teich vor zu starkem Algenbefall schützen. Die Elritzen und Bitterling sind ebenso weit verbreitet unter den Liebhabern von Wassergärten.
Befassen wir uns zuerst mit dem Goldfisch, dem bekanntesten Fisch in unseren Gartenteichen. Er gehört zur Familie der Karpfen und kann bis zu 35 Zentimeter lang werden. Die meisten Züchtungen für den Wassergarten fallen jedoch etwas kleiner aus. Der Goldfisch ist in vielen Färbungen von gold, schwarz, orange, weiß oder auch gelb und sogar in bläulicher Tönung zu erwerben.

Der Goldfisch als Teichfisch stellt keine großen Anforderungen an seine Umgebung im Gartenteich. Seine Ernährung besteht aus Wasserflöhen, anderen Kleintieren, Algen und Pflanzenteilen. Da der Goldfisch auch auf Proteine abngewiesen ist sollte man seine im Teich natürlich vorkommende Nahrung durch Fischfutter in Flocken- oder Granulatform ergänzen. Die richtige Zusammensetzung des Fertigfutters ist ebenso wichtig, da viele Fertigmischungen auf spezielle Teichfische abgestimmt sind. Die Partner auf unserer Seite Informieren Sie gerne über die Zusammensetzung der verschiedenen Mischungen. Eine vielfältige Auswahl an verschiedenen Nahrungsprodukten für Goldfische ist in guten Gartencentern oder Tierhandlungen vorzufinden.

Der Goldfisch kann im Gartenteich überwintern, vorausgesetzt das dieser eine Minimaltiefe von 80 Zentimetern besitzt. Besser sind Wassertiefen jenseits der ein Meter Grenze. Der Fachhandel hält spezielle isolierende Styropormatten bereit, die man mit Ihrer isolierenden Wirkung einfach auf die Wasseroberfläche legt. Manche Gartenteichbesitzer entnehmen Ihre Fische aus dem Teich und halten Sie bei Zimmertemperatur für den Winter in einem Aquarium. Dieses sollte aufgrund der Größe der Fische ausreichend dimensioniert sein.

Preislich gibt es bei Goldfischen und Fertigfutter oft große Unterschiede. Ein eingehender Preisvergleich zwischen verschiedenen Händlern aber auch eine systematisch durchgeführte Suche im Internet kann zu überaschenden Preisunterschieden beim selben Produkt führen. Das Futtergranulat kann auch in einer grösseren Menge gekauft werden und in einem trocken kühlen Kellerraum lange eingelagert werden.

Goldfische bereichern jeden Gartenteich, sind günstig und relative anspruchslos.  Ein optimaler Einstieg zum Beleben Ihres Wassergartens.
 

Der Koi im Gartenteich

Der Koi gilt als der Mercedes unter den Teichfischen. Es gibt wenige Gartenteichbesitzer, die nicht gerne ein Exemplar dieser prachtvollen Züchtungen Ihr eigen nennen würden. In Japan wird ein wahrere Kult um den Koikarpfen betrieben. Das Wort Koi stammt vom japanischen Wort Nishikigoi ab, was etwa bunter oder schöner Karpfen bedeutet. Trotz dieses Kultes in Japan ist  die eigentliche Herkunft des Koi mehr im Schwarzen und Kaspischen Meer und China anzusiedeln.

In den letzen Jahre hat der Koi-Kult auch die Gartenteichbesitzer in Europa erfasst. Viele Händler haben sich das zunutze gemacht und sich auf den Vertieb von Koi und deren Futter spezialisiert. Das Internet dient hierbei als eine Vertriebs als auch hervorragende Informationsquelle. Die Haltung und Pflege eines Koi setzt etwas mehr Wissen als beim Goldfisch voraus und ist auch etwas intensiver.  

Um eine Verunreinigung des Wassers zu vermeiden, füttern die meisten Koizüchter und Händler Ihre Züchtungen eher sparsam. Der Käufer jedoch neigt dazu seine neuen Lieblinge eher zu überfüttern. Besonders in den ersten zwei Wochen ist auf eine gute Dosierung zu achten. Wird der Koi frisch in den Gartenteich angesetzt solte man Ihn nur mit kleinen Portionen beginnen und langsam an größere Rationen gewöhnen. Damit sich der Organismus des Tieres aus dem Zuchtbecken an den Gartenteich anpassen kann bietet sich speziellen Koi Weizenkeimfutter an.

Der Koi sollte auch erst in den Fischteich eingesetzt werden, wenn die Temperatur des Wassers konstant über 15 Grad liet. Da die wenigsten Gartenteichbesitzer über ein ausreichend großes Aquarium verfügen sollte man eine Heizmöglichkeit des Gartenteiches in Betracht ziehen, da Wassertemperaturen unter 5 Grad schädlich für den Fisch sein können. Dies kann aber auch durch eine entsprechend isolierende Teichabdeckung erzielt werden.

Ursprünglich kommt der Koi eher aus stehenden Gewässern. Die meisten Zuchtformen benötigen jedoch einen ziemlich großen Gartenteich. Das Wasser muss extrem sauber sein. Dies bringt die Notwendigkeit einer relativ großen Pumpenanlage mit sich, welce bei einerm normalen Gartenteich verglichen mit dem Koiteich komplett überdimensioniert erscheint.
Der Koi ernährt sich, wie die meisten anderen Teichfische, von Wasserflöhen, Wasserpflanzen und Algen. Die normale im Fischteich vorkommende Menge reicht jedoch bei weitem nicht aus, so dass man dem entsprechend zufüttern muss. Die richtige Auswahl des Futters für einen Koiteich ist stark von der Temperatur abhängig. Bei niedrigen Wassertemperaturen ist der Metabolismus des Koikarpfen eingeschränkt, daß auf eine leicht verdauliche Ernährung mit mit Kohlehydraten aber wenig Fett und Proteinen zurückgegriffen werden muss, während bei höheren Wassertemperaturen auch dieser Anteil gesteigert werden muss.

Verschieden Arten von Futtermitteln speziell für den Koi findet man bei spezialisierten Fachhändlern. Das Internet bietet aber auch jede Menge guter Informationsquellen und Online-Händler.