Gartenteich Hilfe

eine Oase im eigenen Garten


Teichbepflanzung im Uferbereich

Wer seinen Gartenteich mit der richtigen Bepflanzung ausstattet hat nicht nur einen weiteren Blickfang, die richtige Uferpflanzen Auswahl veringert auch den Arbeitsaufwand in Bezug auf Teichpflege und Wasserpflege.

Die Uferzone oder auch Feuchtzone genannt, bildet den Übergang vom Wassergarten zur restlichen Gartenlandschaft. Bei der Bepflanzung der Übergangszonen müssen natürlich die Dimensionen des Gartenteiches beachtet werden. Wer sich bei einem kleinen Wassergarten für zu große wuchernde Bepflanzung entscheidet wird schon nach kurzer Zeit feststellen, dass nicht mehr viel vom Wassergarten zu sehen ist. Bachnelkenwurz, Iris, Wollgras aber auch Sumpf- und Moorbinsen sind sehr schöne und pflegeleichte Uferpflanzen für den Wassergarten. Fieberklee und Goldfelberich gedeihen in der Feuchtzone, Tannenwedel sogar bis in die Flachwasserzonen hinen.

Bis zu einer Wassertiefe von 10 Zentimetern spricht von der Sumpfzone. In dieser Flachwasserzone eigenen sich Rohrkolben, Schachtelhalm und Schilfpflanzen. Diese Bepflanzung kreiert eine natürliche Kulisse. Sie sollten aber in einem Pflanzbehälter in den Gartenteich eingesetzt werden, da Sie sehr stark Wuchern und in kürzester Zeit mehr Platz in Anspruch nehmen als dem Teichbauer lieb sein kann. Seit einigen Jahren haben sich auch Papyrus Pflanzen als Sumpfzonenpflanzen etabliert. Für kleinere Teiche eignet sich der etwa ein Meter hohe Cyprus Papyrus. Man kann diese frühzeitig in Gartenmärkten und Baucentern kaufen da sie in Pflanzkübeln im Haus gedeihen und dann im Frühjahr im Uferbereich des Wassergarten einpflanzen. Die größeren Papyruspflanzen wie det Ägyptische Papyrus benötigen im allgemeinen sonnige aber windgeschützte Stellen im Gartenteich.

Bis 40 Zentimeter unter der Wasserlinie spricht man von der Flachwasserzone. Diese für den Gartenteich mittleren Wasserzonen bieten ideale Umgebung für farbenprächtige Pflanzen wie die rosa blühende Schwanenblume oder Sumpfdotterblume. Aber auch Froschlöffelpflanzen fühlen sich in diesen Wassertiefen wohl.  Wer den Platz hat sollte verschiedene Pflanzen in Gruppen nahe zusammen im Flachwasserbereich in den Gartenteich einsetzen. Diese Bepflanzung bildet eine perfekte Unterwasserlandschaft für Ihre Teichfische und eignet dich zudem als Leichplatz.

Ab 40 Zentimeter Wassertiefe spricht man im Gartenteich von der Tiefwasserzone. Für diese Tiefen setzt man im allgemeinen Schwimmpflanzen in den Wassergarten ein. Die bekannteste Gruppe bildet natürlich die Seerosen. Diese sogenannten Schwimmblattpflanzen sind in nahezu unzähliger Farbenvielfalt zu kaufen. Sie sollten aber auch in kleinen Pflanzkörben in den Gartenteich eingesetzt werden um ein überwuchern zu verhindern. Seerosen lieben ruhige Wasseroberflächen und gedeihen schlecht oder gar nicht neben Wasserfällen oder Fontänen.

Die große Auswahl der Pflanzen die für den Uferbereich des Gartenteiches angeboten wird, ermöglicht eine sehr individuell Teichgestalltung und ermöglicht den Bau eines individuellen Biotops.

Algen im Gartenteich

Im Gegensatz zu natürlichen Biotopen, Bachläufen und Teichen ist ein Wassergarten ein geschlossenes System. Im Gartenteich findet im Gegensatz zu den aufgeführten natürlichen Gewässern kein regelmässiger Wasseraustausch statt. Die Algenbildung wird durch einen Nährstoffüberschuss gefördert. Im Frähjahr kommt es meistens zu einer stärkeren Vermehrung der Algen im Gartenteich. Sollte dies sich nicht nach vier bis sechs Wochen natürlich wieder in Gleichgewicht bringen, besteht die Gefahr, dass Ihrem Wassergarten die Nährstoffe und der Sauerstoff entzogen werden. Ist dies der Fall besteht die Gefahr dass Ihr Teich „umkippt“ und sich in eine stinkende, trübe Brühe verwandelt.

Prinzipiell gibt es zwei Algenkategorien. Zum einem die Schwebealgen, welche für dafür verantwortlich sind daß das Wasser trübe und grünlich erscheint. Die Fadenalgen färben das Wasser meist bräunlich. Wichtige Faktoren die ein übermäßiges Algenwachstum verhindern sind das Einsetzen einer ausreichenden Anzahl unterschiedlicher Wasserpflanzen. Zum zweiten sollte man einen zu dichten Fischbestand vermeiden. Regelmäßiges Absaugen des Schlamms vom Teichgrund ist ebenso ein nicht zu vernachlässigender Punkt.

Eine gute Bepflanzung ist die einfachste Methode zur Bekämpfung von Teichalgen. Schwimmpflanzen und Unterwasserpflanzen verhindern übermäßiges Algenwachstum indem diese die Nährstoffe direkt aus dem Wasser entnehmen. Diese direkten Nahrungskongurenten entziehen somit den Teichalgen die Grundlage für zu starkes Wachstum.  Die meisten Teichpflanzen wachsen auch bei relativ niedrigen Wassertemperaturen. Seerosen und Wasserpest sind wohl die bekanntesten Unterwasserpflanzen für den Wassergarten. Beachten Sie jedoch, dass die abgestorbenen Pflanzenreste aus dem Teich entfernt werden müssen um den Teichalgen nicht zusätzlichen Nährstoff zu bieten.

Des weiteren sollte im Frühjahr (bei relativ kleinen Gartenteichen mehrmals jährlich) ein Teilwasserwechsel durchgeführt werden. Mit diesem Wasserwechsel werden pflanzliche  Abfallstoffe und somit auch die Nährstoffe der Algen aus dem Teich abgesaugt und verhindert ein Überhandnehmen der Teichalgen

Teichalgen entwickeln sich ebenfalls stärker wenn die Sonneneinstrahlung zu stark ist. Direktes Sonnenlicht sollte vier bis sechs Stunden täglich nicht überschreiten. Ist dieses Limit standortbedingt nicht zu erreichen bietet der Fachhandel auch Teichabdeckungen in einer Vielzahl unterschiedlicher Varianten an.

Der Fachhandel bietet ebenfalls eine breite Palette an algenhemmenden Produkten an. Diese Hilfsmittel sollten aber nur bei einer extremen Teichalgenbildung eingesetzt werden, da sie in der Regel die Algen nur relativ kurzfristig bekämpfen. Das Ziel ist jedoch den Wassergarten mittel und langfristig in ein relativ eigenständiges Biotop zu entwickeln, deswegen ist nach einer dauerhaften Lösung zu suchen. Das Geheimniss liegt also in der Ursachenbekämpfung für die zu starke Teichalgenentwicklung. Die natürlichste und einfachste Methode zur Einschränkung des Algenwachstums ist eine gut geplante Bepflanzung Ihres Gartenteiches.

Der Gartenteich-gute Planung ist entscheidend

Bei der Planung eines Gartenteiches sollte mit der gesamten Gartenplanung erfolgen. In vielen Fällen hat man die zum Ausheben der Teichfläche benötigten Maschinen und Gerätschaften vor Ort. Je nach Grösse des geplanten Teiches ist natürlich auch das spätere Ausheben mit einem Mini-Bagger oder von Hand mit der Schaufel nötig. Die ausgehobene Erde kann für kleine Hügel zur Bepflanzung rund um den Gartenteich verwendet werden. 

Die Lage des Teiches ist von grosser Bedeutung. Er sollte geschützt angelegt werden. Die Sonneneinstrahlung sollte vier bis sechs Stunden täglich betragen, da Teichtiere und Pflanzen auf die Wärme und Strahlen angewiesen sind. Bei einer sehr großen Wasserfläche muss auch auf eine ausreichende Teichtiefe geachtet werden um die Teichtiere vor Überhitzung zu schützen, aber auch um ein “umkippen” des Wassers zu vermeiden. Selbst bei kleineren Teichen ist eine minimale Wassertiefe von 80 cm – 100 cm an der tiefsten Stelle ratsam. Diese Wassertiefe macht den Teich frostsicher. Fische können abtauchen und sicher in dieser Tiefe überwintern. 

Die einfachste und schnellste Art einen Gartenteich anzulegen ist der Kauf eines Fertigbecken aus Polyester oder Polyethylen. Diese Fertigbecken sind in vielen Formen und Größen in Baumärkten oder Gartencentern erhältlich. Die Becken sind stoßfest und formstabil. Durch die terassenförmige Bauweise dieser Becken besitzen sie Pflanzzonen in verschiedenen Tiefen, was der Gestaltung Ihres Gartenteiches erleichtert. Nach dem Ausheben des Beckens sollte eine 10 cm dicke Sand oder Kiesschicht auf das Teichbett gefüllt werden und diese waagrecht geglättet werden. Nach dem Einsetzen des Becken kann der Erdaushub für die Ränder des Fertigbeckens zum aufüllen wiederverwendet werden. Man muss die Lufträume um das Becken in mehreren Schritten “Aufschlämmen”, damit sich die Füllmasse setzen kann.

Mehr Flexibilität in Größe und Design bietet die Verwendung von Teichfolie. Die PE-Folie ist in verschiedenen Größen erhältlich relative reißfest, haltbar und einfach in der gewönschten Form zu verlegen. Das Teichbett wird wie beim Formbecken mit Sand oder Kies geglättet. Vor dem Verlegen der Teichfolie sollte man jetzt eine Lage Vliesmatten auslegen. Man kann auch alte Teppiche für diesen Zweck verwenden. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass sich keine scharfen Steine oder andere Gegenstände in direktem Kontakt mit der PE-Folie befinden. Haben Sie einen Baumbestand in unmittelbarer Nähe Ihres Teiches informieren Sie sich über die Wurzelbildung dieser Bäume. Breiten sich die Wurzeln horizontal aus ist es nicht ratsam einen Gartenteich in unmittelbarer Nähe anzulegen.

Ein richtig geplanter Gartenteich bietet einen wunderbaren Lebensraum für viele unterschiedlich Tiere. Erfreuen und entspannen Sie sich mit deren Anblick und geniesen Sie die Natur in Ihrer Oase.

Der Gartenteich, eine Oase der Erholung

Wer einen Garten hat beschäftigt sich mit Sicherheit über lang oder kurz einen eigenen Gartenteich oder Biotop anzulegen. Ein Gartenteich ist eine Oase der Entspannung. Wer jemals an einem warmen Sommerabend im Sonnenuntergang an einem Teich gesessen war weiss wie entspannend das Plätschern des Wassers, das Unken der Frösche oder das werben der Libellen sein kann. Der Teich ist aber mehr als nur schön anzusehen, der Gartenteich bietet Lebensraum Fische, Frösche, Insekten und viele andere Tiere.

Wer mit dem Gedanken spielt einen Gartenteich anzulegen muss sich im Klaren sein, dass ein Gartenteich auch Arbeit bedeutet. Er ist mehr als ein Loch im Boden mit Wasser gefüllt und fertig. In den verschiedenen Kategorien finden Sie alle benötigten Informationen zur Teichgestalltung, Teichbau, der Teichpflege, welche Fische für Ihren Gartenteich ideal sind, Ratschläge zur Uferbepflanzung aber auch auf welche Situationen sie vorbereitet sein sollten.

Die Groesse eines Gartenteiches hängt natürlich vom persönlichen Geschmack aber auch von der Grösse der Gartens ab. Oftmals ist ein kleinerer Teich anschaulicher als ein Riesen-Biotop. Denken Sie auch über einen kleinen Wasserlauf durch ihren Garten nach. Dies empfiehlt sich wenn Sie Pumpe und Filter zur Wasser-Wiederaufbereitung abseits des eigentlichen Gartenteiches installieren wollen.

Es ist auch eine Überlegung wert eventuell einen sogenannten Schwimmteich anzulegen. Diese Bauart des Teiches ist schöner als ein swimming-pool und passt viel besser in einen Garten. Vielleicht sind sie auch in die Haltung oder die Zucht von Koi interssiert. Diese wunderbare Fische sind nicht nur den Reichen vorbehalten. Es gibt erschwingliche und beindruckend schöne Kois auch für den “normalen” Geldbeutel.

Falls man keinen eigenen Garten besitzt gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit einen kleinen Gartenteich inklusive Zierfischen auf einem Balkon oder der Terasse oder auch im eigenen Wintergarten anzulegen.

Auf unseren Seiten informieren wir Sie umfassend über alle wichtigen Aspekte zu Planung, Bau und Wartung Ihres Gartenteiches oder Schwimmteiches