Koi Karpfen, Haltung und Pflege

Posted on January 6th, 2009 in Teichpflege, Teichtiere by Rhoody

Die Pflege von Koi Karpfen ist von enormer Wichtigkeit. Diese Farbkarpfen benötigen weitaus mehr Beachtung als Goldfische. Ideal ist es wenn in Sie in Ihrer Umgebung einen erfahrenen Tierarzt haben der diese beim Auftreten einer Krankheit auch fachgerecht betreuen kann. Um diese Gefahr einer Fischkrankheit zu verringern müssen Sie bei der Haltung von Koi etwas mehr Zeit und Aufwand in die Pflege, Wasserqualität und Futter legen.

Damit sich die Kois auch wohlfühlen ist eine artgerechte Haltung erforderlich. Oftmals wird dies bei der Pflege von Kois vernachlässigt. Dies hat zur Folge das diese wunderbaren Fische nicht ihre volle Farbenpracht entwickeln, oder diese im Laufe einiger Wochen oder Monate verlieren. Für die Koi Pflege ist es wichtig dass der Fischteich einen möglichst natürlichen und ausrichend großen Lebensraum bietet. Eine artgerechte Haltung verlängert das Leben der Fische um ein Vielfaches.

Um den gefürchteten Koi Herpes Virus (oder auch einfach KHV genannt) entgegenzutreten hat es sich als hilfreich erwiesen einen frisch erworbenen importierten Kio erteinmal in einem Quarantäne-Becken zu halten und zu beobachten. Setzt man einen mit dem Koi Herpes Virus infizierten Karpfen sofort in seinen Gartenteich ein gibt es auch für die anderen Fische oftmals keine Rettung mehr. Der Krankheitsträger infiziert in kurzer Zeit alle anderen Fische im Koiteich. Da das Observieren in einem Teich um einiges Schwieriger ist als in einem Quarantänebecken kann es dann zu spät sein um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Viele seriöse Händler besitzten auch ein solches Becken zur Beobachtung der importierten Koi bevor Sie ihn an Sie weiterverkaufen.

Ein Koiteich ist bei richtiger Pflege und Wartung eine Oase der Erholung. Krankheiten wie der gefährliche Koi Herpes Virus können am besten in einm Quarantäne-Becken bekämpft werden.

Der Koi im Gartenteich

Posted on February 6th, 2008 in Teichtiere by Rhoody

Der Koi gilt als der Mercedes unter den Teichfischen. Es gibt wenige Gartenteichbesitzer, die nicht gerne ein Exemplar dieser prachtvollen Züchtungen Ihr eigen nennen würden. In Japan wird ein wahrere Kult um den Koikarpfen betrieben. Das Wort Koi stammt vom japanischen Wort Nishikigoi ab, was etwa bunter oder schöner Karpfen bedeutet. Trotz dieses Kultes in Japan ist  die eigentliche Herkunft des Koi mehr im Schwarzen und Kaspischen Meer und China anzusiedeln.

In den letzen Jahre hat der Koi-Kult auch die Gartenteichbesitzer in Europa erfasst. Viele Händler haben sich das zunutze gemacht und sich auf den Vertieb von Koi und deren Futter spezialisiert. Das Internet dient hierbei als eine Vertriebs als auch hervorragende Informationsquelle. Die Haltung und Pflege eines Koi setzt etwas mehr Wissen als beim Goldfisch voraus und ist auch etwas intensiver.  

Um eine Verunreinigung des Wassers zu vermeiden, füttern die meisten Koizüchter und Händler Ihre Züchtungen eher sparsam. Der Käufer jedoch neigt dazu seine neuen Lieblinge eher zu überfüttern. Besonders in den ersten zwei Wochen ist auf eine gute Dosierung zu achten. Wird der Koi frisch in den Gartenteich angesetzt solte man Ihn nur mit kleinen Portionen beginnen und langsam an größere Rationen gewöhnen. Damit sich der Organismus des Tieres aus dem Zuchtbecken an den Gartenteich anpassen kann bietet sich speziellen Koi Weizenkeimfutter an.

Der Koi sollte auch erst in den Fischteich eingesetzt werden, wenn die Temperatur des Wassers konstant über 15 Grad liet. Da die wenigsten Gartenteichbesitzer über ein ausreichend großes Aquarium verfügen sollte man eine Heizmöglichkeit des Gartenteiches in Betracht ziehen, da Wassertemperaturen unter 5 Grad schädlich für den Fisch sein können. Dies kann aber auch durch eine entsprechend isolierende Teichabdeckung erzielt werden.

Ursprünglich kommt der Koi eher aus stehenden Gewässern. Die meisten Zuchtformen benötigen jedoch einen ziemlich großen Gartenteich. Das Wasser muss extrem sauber sein. Dies bringt die Notwendigkeit einer relativ großen Pumpenanlage mit sich, welce bei einerm normalen Gartenteich verglichen mit dem Koiteich komplett überdimensioniert erscheint.
Der Koi ernährt sich, wie die meisten anderen Teichfische, von Wasserflöhen, Wasserpflanzen und Algen. Die normale im Fischteich vorkommende Menge reicht jedoch bei weitem nicht aus, so dass man dem entsprechend zufüttern muss. Die richtige Auswahl des Futters für einen Koiteich ist stark von der Temperatur abhängig. Bei niedrigen Wassertemperaturen ist der Metabolismus des Koikarpfen eingeschränkt, daß auf eine leicht verdauliche Ernährung mit mit Kohlehydraten aber wenig Fett und Proteinen zurückgegriffen werden muss, während bei höheren Wassertemperaturen auch dieser Anteil gesteigert werden muss.

Verschieden Arten von Futtermitteln speziell für den Koi findet man bei spezialisierten Fachhändlern. Das Internet bietet aber auch jede Menge guter Informationsquellen und Online-Händler.