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Ein Gartenteich erwacht erst mit Teichfischen richtig zum Leben. Erst nach dem Einsetzen der Teichfische wie Elritzen, Bitterling und Goldfischen ist dem Gartenteich das Leben eingehaucht. Fische im Gartenteich sind spannend zu beobachten und wirken beruhigend aud den Beobachter. Es gibt eine Vielzahl von Teichfisch Gattungen für den Gartenteich. Daei stellt sich dem Teichbesitzer natürlich die Frage welche Fische am geeignetsten für den eigenen Gartenteich sind. Im folgenden ein kleiner Überblick über die beliebtesten Fische im Gartenteich:
Der Bitterling:
Der Bitterling ist ein für kleine Gartenteiche geeingnete Schwarmfisch. Das Bitterling Männchen trägt besonders zur Paarungszeit eine wunderschön bunte Färbung. Damit dieFortpflanzung erfolgreich verlaufen kann, muss man in den Teich auch einige Teichmuscheln oder Malermuscheln einsetzen. Diese werdenvon den Bitterling Weibchen als Eiablagestätte benutzt.
Die Elritze:
Die Elritze gilt als sehr lebhafter und aktiver Schwarmfisch. Damit sich die Elritze wohl fühlt, ist besonders kühles und klares Wasser wichtig. Die Elritze eignet sich also nicht für einen Gartntich, der täglich viele Stunden der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
Die Goldorfe:
Die Goldorfe ist ein großer Schwarmfisch. Sie kann bis zu 40 Zentimeter lang werden. Da man eine Goldorfe im Schwarm halten sollte ist diese aufgrund Ihrer Größe nur für große Gartenteiche mit dementsprechender Tiefe geeignet.
Der Stichling:
Der Stichling ist ein relativ anspruchsloser Fisch der sehr interessant ist zu beobachten. Er ist berühmt für sein besonderes Fortpflanzungsverhalten. Durch die spezielle Revierverteidigung, Paarung und Partnerwerbung ist der Stichlich bei vielen Teichbesitern sehr beliebt.
Das Moderlieschen:
Das Moderlieschen kann bis zu 10 Zentimeter gro0 werden. Der aktive Schwarmfisch hält sich gerne in den Uferzonen des Gartenteich auf und schwimmtz dicht unter der Oberfläche. Aus diesem Grund ist der Stichling sehr einfach zu beobachten. Seine Nahrung beinhaltet Insekten die nahe oder auf der Oberfläche sind. Diese Schnappt sich der Stichling dann von seiner Lauerstellung.
Der Goldfisch:
Der Goldfisch ist wohl mit Abstand der beliebteste Teichfisch. Er ist pflegeleicht und sehr robust. Wenn die Bedingungen im Gartenteich sehr gut sind, ist er zudem sehr aktiv und vermehrt er sich stark.
Bei allen aufgführten Teichfischen ist es wichtig dass Sie genügend Bewegungfreiheit besitzen. Wer seine eichfisch im Winter im Gartenteich halten will muss darauf aufpassen dass der Gartenteich tief genug ist. Ine Gartenteichtiefe von über einem Meter ist dabei angebracht. Nur so besteht die Möglchkeit dass die Teichfische im Gartenteich den Winter überleben.
Mit dem Laubfall im Herbst sollte der Gartenteichbesitzer daran denken seinen Teich winterfest zu machen. Ist der Gartenteich umringt von Laubbäumen kann das fallende Laub zu einem Ärgernis werden.
Fallendes Laub gehört nicht in einen Gartenteich. Das Laub schwimmt nur kurze Zeit an der Oberfläche des Gartenteiches und sinkt dann auf den Grun des Wassergartens. Wenn dann die organische Zersetzung des selbigen einsetzt wird sehr viel Sauerstoff verbraucht. Dies kann besonders im Herbst und Winter (bei geschlossener Eisdecke an der Oberfäche des Teiches) aufgrund mangelnder Wasserumwälzung zu Problemen, ja sogar zum Absterben der im Teich befindlichen Organismen und Lebewesen führen. Die Zersetzung des Falllaub setzt Gase wie Schwefelwasserstoff und Methan frei. In größeren Teichen kann man dies sogar manchmal an den aufsteigenden Blasen der Faulgase beobachten.
Um den Gartenteich vor einer Verunreinigung mit fallendem Laub vorzubeugen bieten sich über den Teich gespannte Laubnetze an. Eine Machenbreite von etwa 2 Zentimeter ist hierbei ideal. Der Teichbesitzer sollte auch alle im Herbst und Winter absterbenden Pflanzenteile sorgfältig entfernen. Seerosenblätter und Fadenalgen gehören genauso entfernt wie andere Zersetzungsmassen. In älteren Gartenteichen ist es ohnehin üblich etwa ein Drittel des Bodenschlamms abzusaugen. Viele Gartencenter bieten Schlammsauger zum ausleihen an.
Ein gesunder Teich hat klares Wasser, welches beim Aufwirbeln von Unrat und Schlamm innerhalb einer Stunde wieder klar sein sollte. Am besten yum Nachfüllen eignet sich frisches Regenwasser, da normales Leitungswasser relativ „steril“ ist und das Gleichgewicht im Gartenteich beeinträchtigen kann.
Damit der Teich nicht bis zum Grund durchfriert, sollte das Wasser im Winter weder durch zu späte Reinigungsarbeiten noch durch Teichpumpen umgewälzt werden. Wenn es zu Beginn des Winters kalt wird, entsteht eine natürliche Wasserschichtung mit verschiedenen Temperaturen. Am Grund des Teiches liegt dann ein Wasserpaket mit einer Temperatur von vier Grad, in dem die Tiere überwintern können.
Frostgefährdete Pflanzen wie Wasserhyazinthen müssen vor den ersten Frostnächten aus dem Wasser geholt werden. Man kann diese in einem einfachen Eimer mit Wasser an einem frostsicheren, hellem Platz überwintern.
Macher Gartenteichbesitzer hat auch um seine Teich ein paar ziersame Outdoor-Bonsai stehen. Auf die Bonsai Überwinterung muss besonderes Augenmerk gelegt werden. Diese Pflanzen benötigen zwar eine Ruhephase um Energie zu tanken, aber dennoch Pflege und Aufmerksamkeit des Besitzers, da Sie gerade in dieser Phase anfällig für Schadlinge und Pilze sind.
Fische können im Teich überwintern wenn dieser Tiefer als 80 cm ist. Wenn sie eine Wasserleitung zum Teich als feste Installation haben sollten sie das Wasser aus dieser herauspumpen um ein Auffrieren zu vermeiden. Pumpen sollten ebenfalls aus dem Teich entfernt werden. Die Teichpumpen und Filter dürfen aber nicht trocken gelagert werden, da die Mechaniken zerstört und die O-Ringe porrös werden können.
Gartenteich Besitzer müssen frühzeitig daran denken Ihren Wassergarten winterfest zu machen und eventuellen Schaden nach den ersten Frost-Nächten zu vermeiden.
Nach dem erfolgreichen Planen und Anlegen des Gartenteiches will man natürlich auch Leben in seine Wasserlandschaft integrieren. Libellen, Frösche und Insekten werden sich auf natürlich Weise an Ihrem Biotop ansiedeln. Die meisten Besitzer eins Gartenteiches wollen diesen aber auch mit Fischen besetzen und somit das Pflanzenbiotop zu einem ausgewogenen Microkosmos ausbauen. Die richtige Auswahl ist für die Ausgewogenheit des Biotops von großer Bedeutung.
Die Fischarten müssen aufeinander abgestimmt sein und in einem gesunden Verhältnis zu Teichgröße und der Teife des Teiches stehen. Wer seinen Wassergarten im Herbst anlegt, sollte auch eventuell bis zum nächsten Frühjahr mit dem Fischbesatz warten. Die Teichlandschaft benötigt einige Zeit um sich zu „aklimatisieren“ und ein bioligisches Gleichgewicht aufzubauen. In diesem Stadium ist das Biotop noch nicht in der Lage die Exkremente der Teichfische umzuwandeln. Dies führt zu einer schnellen Verschmutzung des Teiches, zu Krankheiten bei den Fischen oder Absterben der Wasserpflanzen. Befindet sich der Teich noch nicht in einem Biologischen Gleichgewicht, erschwert dies zudem die Fische im Gartenteich überwintern zu lassen.
Fische sollten frühestens 10 Wochen nach dem Anlegen in den Gartenteich eingesetzt werden. Auch die Stückzahl sollte besonders am Anfang gering gehalten werden um dem Ökosystem Gartenteich Zeit zu geben das biologische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Bedenken sie auch dass Ihr künstlicher Wassergarten ein relativ geschlossenes System ist und sie nicht die natürlichen Bedingungen wie in einem Fluss oder Bachlauf vorfinden. Planen Sie im Vorfeld eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Wasserzirkulation ein. Dies kann in kleinem Gartenteich durch einen künstlichen Wasserfall oder einen Bachlauf erreicht werden.
Wer Fische in seinen Teich einsetzt muss sich auch der Verantworung bewußt sein die er damit eingeht. Eine artgerechte Haltung ist zwingend notwendig Das Wasser darf nicht verschmutzt und genügend Sauerstoff vorhanden sein. Der Härtegrad sowie der PH-Wert müssen den natürlichen Bedingungen entsprechen. Auch die Pflanzzonen müssen so angelegt werden, dass sie den Teichfischen genügend Platz zum schwimmen bieten, diese aber auch eine ansprechende Unterwasserwelt vorfinden um ihnen genügend Unterschlupf und Raum zum verstecken zu bieten.
Teichfische bereichern jeden Gartenteich. Das bioligische Gleichgewicht kann bei guter Planung im Vorfeld mit wenigen Hilfsmitteln hergestellt werden. So enteht ein eigenständiges Biotop und ein Platz der Ausgewogenheit, Ruhe und Entspannung.
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