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Das Risiko kranke Fische im Gartenteich zu haben besteht selbst in der gepflegtesten Anlage, auch wenn es dort um einiges geringer ist als bei einem verwilderten Gartenteich. Bei guten Wasserwerten ausreichender Nahrung und regelmäßiger Wartung ist werden nicht nur Sie aber auch Ihre Teichfische viel Spass im Gartenteich haben.
Kranke Fische – Wie kommt das
Die Ursachen für kranke Fishe im Gartenteich können vielfältig sein und oftmals spielen vermeidbare Faktoren eine große Rolle. So sollte man sich schon bei der Planung eines Gartenrteiches im Klaren darüber sein, welche Fische man später in dern Gartenteich einsetzen will, da verschiedene Fische unterschiedliche Lebensbedingungen bevorzugen. So kann zum Beispiel eine zu direkte Sonneneinstrahlung im Sommer dazu führen, daß die Temperaturen zu hoch werdenö die Folge – Kranke Fische.
Auch die Wasserwerte müssen regelmäßig überprüft werden und dem entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden falls diese zu stark schwanken oder generell in einem Berich sind welche als Lebensunfreundlich anzusehen sind.
Manchmal werden kranke Fische auch direkt in den Teich eingesetzt. Obwohl die meisten Züchter und Händler sehr ausfmerksam in der Zucht und Haltung Ihres Bestandes sind kommt es manchmal vor daß er kranke Fiscshe an den Kunden weitergibt und er diese dann in seinen Gartenteich einsetzt.
Wie Erkennt man Kranke Fische

Kranke Fische
Kranke Fische sind in der Regel nicht schwer zu erkennen. Wenn Sie Ihren Gartenteich regelmäßig beobachten kennen Sie das Verhalten Ihrer Teichbewohneer. Weicht dies vom normalen Verhaltensmuster ab sollte dieser Umstand genauer beobachtet werden.
Oftmals verändern kranke Fische auch die Farbe. Bei einer ungewühnlichen Blässe sollte man unbedingt die Wasserwerte testen, sowie die Teichfische genauer beobachten. Die Pünktchenkrankheit ist in der regel schon auf den ersten Blick zu erkennen.
Kranke Fische – Was Tun
Für viele gängige Fischkrankheiten hat Ihr Fachhändler ein passendes Präparat welches in Form von Tropfen und Pulver in den Gartenteich gegeben werden kann. Im der Regel reagieren kranke Fische schnell und positiv auf diese Wirstoffe. Man muss nur bei der Portionierung aufpassen und die Dimensionen des Teiches genau in diese mit einbeziehen.
Vermeiden Sie unbedingt zuviel Streß. Kranke Fische benötigen, wie kranke Menschen auch, viel Ruhe. Ausgiebige Neubebflanzungen oder komplette Wasserwechsel sollten nach Möglichkeit vermieden werden.
Falls diese Mittel bei nicht anschlagen und Sie weiterhin kranke Fische haben sollten Sie auf jeden Fall einen Veterinär zu rate ziehen. Manche haben sich auf kranke Fische spezialisiert, in größeren Ballungsgebieten findet man sogar auf bestimmte Fischarten (zum Beispiel Koi) spezialisierte Tierärzte.
Wer seinen Gartenteich gut plant und auch pflegt wird meistens größe Freude daran haben und kranke Fische werden eine Ausnahme sein.
Wie in natürlichen Gewässern können auch die Bewohner des Gartenteich oder Biotop von unterschiedlichen Fischkrankheiten befallen werden. Eine Erkrankung der Teichfische kann viele verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen greift die eigenständige Regulierung des kleinen Öko-Systems dann nicht mehr und es muss auf medikamentöse Behandlungsformen der Fische im Gartenteich zurückgegriffen werden.
Die Teichgestalltung und Teichbepflanzung sollte möglichst naturgetreu geplant werden. Bei der Planung eines Gartenteich sollte man sich im Vorfeld informieren, welche Bepflanzung für ein eigenständiges Biotop den meisten Vorteil bringt. Ein weitere Aspekt ist natürlich die Wasserqualität. Ein sauberes Wasser ist eine Grundvorraussetzung für gesunde Teichfische. Das Fischfutter sollte hochwertig sein und eine Überfütterung auf jeden Fall vermieden werden. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen kann es jedoch immer zum Krankheitsbefall Ihrer Fische kommen. Die folgenden Krankheiten sind die Gängigsten in unseren Breitengraden.
Flossenfäulniss oder Flossenfäule
Die Flossenfäule wird durch Parasiten verursacht werden, kann aber ebenfalls durch unreines Wasser und zu viele Teichfische hergerufen werden. Ausgefranste Flossen sind ein deutliches Zeichen dieser Erkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium sind nur noch entzündete Stummel anstatt Flossen vorhanden. Erkennt man dier Flossenfäulniss im Anfangsstadium kann eine Verbesserung der Wasserqualität schon zur Heilung dieser Fischkrankheit führen. Auf den Einsatz von Medikamenten wie verschiedene Anitibiotika-Mischungen kann dann oftmals verzichtet werden.
Grieskörnchen oder Pünktchen Krankheit
Den meisten Aquarianern ist diese Fischkrankheit bekannt. Haut, Kiemen und Flossen sind mit kleinen weissen Pünktchen überzogen. Der Erreger ist ein kleines Wimperntierchen welches das Gewebe der Teichfische befällt, ja sogar zerstören kann. Die befallenen Teichfische sollten nach Möglichkeit dem Gartenteich entnommen werden und separat medikamentös behandelt werden.
Fischegel
Der Befall ihrer Teichfische mit Fischegel kommt häufig in Gartenteichen mit einer dicken Schlammschicht am Grund vor. Die Fischegel ruhen dort und befallen den vorbeischwimmenden Fisch. Diese Fischkrankheit kann schon bei relativ niedrigen Wassertemperaturen auftreten. Die Fischegel klammern sich an der Haut des Teichfisch fest und saugen dieses regelrecht aus. Ein Befall mit Fischegel ist nur medikamentös heilbar. Die einfachste Maßnahme ist ein regelmäßiges Absaugen des Gartenteich mit einem Schlammsauger oder Teichsauger.
Saprolegnia
Die Saprolegnia Parasiten setzen sich in einer verletzten Schleimhaut oder einer Wunde des Teichfisches fest, breiten sich aus und legen sich wie ein weisser Schleier über die Haut und Flossen des Gartenteichbewohners. Diese Pilzerkrankung kann durch eine auf Malachit Grünchlorid basierenden Medikamentenmische meistens erfolgreich behandelt werden. Diese Infektion kann durch gute Wasserqualität vermieden werden. Der Fischbesatz sollte auch so abgestimmt werden, dass die unterschiedlichen Teichfische miteinander harmonieren und es somit zu keinen Kämpfen und damit die Infektion fördernden Bisswunden kommt.
Der wichtigste Faktor zum Vermeiden von Fischkrankheiten im Gartenteich ist jedoch eine konstant gute Wasserqualität. Reinigen sie den Grund ihres Biotop regelmäßig, testen Sie den PH-Wert und limitieren Sie den Fischbesatz. Beachten Sie diese einfachen Punkte ist das Risiko dass Ihre Teichfische von Krankheitserregern befallen und infiziert werden schon erheblich verringert.