Gartenteich Planung und Ausrichtung

Posted on March 11th, 2009 in Teichplanung by Rhoody

Während der Planung eines Gartenteiches sollte der Bauherr in darüber nachdenken, diesen mit der Gesamterrichtung der Gartenanlage auszuheben. In vielen Fällen befinden sich die zum Ausheben der Teichfläche benötigten Maschinen vor Ort. Je nach Umfang des fertiggen Gartentümpel ist ebenso das spätere Ausschaufeln mit einem Mini-Bagger oder mit nachbarschaftlicher Manpower nötig. Die abgetragene Erde kann für den Landschaftsbau und zur Bepflanzung rund um  das Biotops  verwendet werden.

Die Ausrichtung des Gartenteiches ist von grosser Bedeutung. Der Gartenteich muss geschützt angelegt  werden. Die ungeschützte Sonneneinstrahlung kann vier bis sechs Stunden pro Tag  sein, da Fische und Teichpflanzen auf die Temperaturen und Direktbestrahlung angewiesen sind. Bei einer enormen Oberfläche sollte auch auf eine entsprechende Tiefe des Teiches gemerkt werden um die Fische vor Überhitzung zu schützen, aber auch um ein “umkippen” des Wassers zu vermeiden. Selbst bei kleinen Teichen ist eine minimale Wassertiefe von 80 cm – 100 cm an der tiefsten Stelle angebracht. Diese Vorkehrung macht den Gartenteich frostsicher. Tiere können hinunter schwimmen und sicher in dieser Tiefe Schutz aufsuchen.

Eine schnelle Möglichket einen Gartenteich anzulegen ist der Erwerb eines Fertigbecken aus Plastik. Die Becken sind in unterschiedlichen Bauformen und Tiefen in Heimwerkermärkten erhältlich. Die Becken  sind massiv und uv-beständig. Durch die terassenförmige Bauart dieser Becken besitzen sie Anpflanzzonen in diversen Terassen, was der Gestaltung eines Wassergarten vereinfache. Nach dem Ausheben des Becken sollte eine 10 cm dicke Sandschicht auf das Teichbett ausgelegt werden und diese sorgfaeltig geglättet werden. Nach dem Einsetzen des Teichbecken kann der Aushub für die Aussenränder des Fertigbecken zum aufüllen verwendet werden.

Mehr Flexibilität bietet die Benutzung von Teichfolie. Die PE-Folie ist in unterschiedlicher Breite zu kaufen relative belastbar und einfach in der geplanten Form auszulegen. Der Teichboden wird wie beim Teichbecken mit einer  Sandschicht gefüllt. Vor dem Verlegen der Teichfolie sollte man jetzt eine Lage alten Teppichen auslegen. Stellen Sie unbedingt sicher, dass sich keine scharfen Steine in direktem Kontakt mit der PE-Folie befinden. Haben Sie einen Baumbestand in unmittelbarer Nachbarschaft des Teich informieren Sie sich über deren Wurzelbildung.

Ein genau eingepasster Gartenteich ist ein wunderbaren Lebensraum für viele Lebewesen. Erfreuen und entspannen Sie sich mit jenem Anblick an Ihrem Teich.

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Gartenteiche planen-bauen-gestalten

Posted on February 27th, 2009 in Allgemein by Rhoody

Gartenteiche können ein wunderbar belebendes Element im eigenen Garten werden; ein Biotop, das unterschiedlichsten Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bietet.

Darüber hinaus sind Gartenteiche einfach schön; vielleicht stehen Sie ja irgendwann im Garten am Ufer des Teichs, lauschen dem Quaken der Frösche, während am Horizont die Sonne versinkt. Bei Bedarf wird der Gartenteich vielleicht durch einen künstlichen Bach gespeist, der sich durch Ihren Steingarten schlängelt? Auch mit Wasser lässt sich bei der Gartengestaltung spielen; wer sich für Gartenteiche entscheidet, hat nur die erste von vielen weiteren Entscheidungen getroffen; Gartenteiche sind so variantenreich wie die Gärten selbst. Vielleicht ziehen Sie natürlich wirkende Gartenteiche vor? Oder Sie träumen von einem asiatisch anmutenden Gartenteich? Oder aber Ihnen schweben Gartenteiche vor mit klarer geometrischer Form? Bauen Sie ihn einfach, Ihren Wunsch Gartenteich, oder lassen Sie ihn bauen.

Gartenteiche im Eigenbau

Klären sollten Sie vorab die Frage, ob Sie sich zutrauen, Gartenteiche selbst anzulegen, oder ob diese Aufgabe lieber ein Profi für Sie übernehmen sollte? Wer etwas handwerkliches Geschick besitzt, wird damit zurechtkommen, Gartenteiche anzulegen. Ohne dieses Geschick kann die Sache allerdings schnell zu Frust führen und sich vom gewünschten Ergebnis weit entfernen. Gartenteiche selbst anzulegen, ist natürlich die preisgünstigere Variante, aber nur dann, wenn nicht durch Ungeschick die Materialkosten plötzlich gewaltig ansteigen.

Gartenteiche - Gestaltung

Gartenteiche sollten als perfekt die Gartengestaltung integrierte Elemente dienen; wer Gartenteiche plant, sollte deshalb niemals den gesamten Garten aus den Augen verlieren. Zu groß gewordene Gartenteiche etwa können einen Garten derart dominieren, dass der gesamte restliche Garten wirkt, als sei er irgendwie an den Rand gedrückt worden. Wer Gartenteiche bauen möchte, kann sich als Grundlage beispielsweise für eine Teichwanne entscheiden oder aber Teichfolie auslegen, in der sich das Wasser sammelt. Möglich sind daneben Gartenteiche mit Betonbecken oder Becken aus Tonabdichtung. Teil einer Gartenteich Landschaft kann neben dem bereits erwähnten künstlichen Bach als Wasserquelle auch ein Springbrunnen werden, der besondere Akzente zu setzen vermag. Und dann bleiben da noch die Pflanzen und Tiere, die man in Gartenteiche integrieren kann; auch hier ist die Auswahl groß: Fische wie Karpfen, Kois, Goldfische oder Forellen könnten sich je nach Art der Gartenteiche in Ihrem Teich wohl fühlen; Seerosen, Schwertlilien, Rohrkolben könnten im Teich oder aber am Rand der Gartenteiche wachsen. Und eventuell kommt manch ein Bewohner oder manch eine Pflanze hinzu, mit dem oder der Sie selbst gar nicht gerechnet hatten.

Gartenteiche Vorsicht bei Kindern

Auch Ihre Kinder werden den Gartenteich lieben; allerdings sollten Sie insbesondere bei kleineren Kindern aufpassen; im Extremfall können Gartenteiche zur bösen Falle werden. Das sollten Sie zu verhindern wissen. (Mehr zum Kindersicheren Gartenteich finden Sie hier)

Gartenteiche als Schwimmteich

In letzter Zeit sieht man sie häufiger in größeren Gärten: Gartenteiche als natürlich wirkendes Gewässer, von dem zugleich ein Teil als Schwimmbecken dient. Sie kombinieren Badespaß mit der Lust am naturnahen Biotop.

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Der kindersichere Gartenteich

Posted on February 25th, 2009 in Allgemein by Rhoody

Jeder Gartenteichbesitzer der Kinder oder Enkelkinder hat wird sich schonmal die Frage gestellt haben ob sein Gartenteich auch kindersicher ist. Wer seinen Gartenteich nicht mit Abdeckungen oder einem Zaun versehen will hat eigentlich nur 2 Möglichkeiten. Entweder die kleinen Racker anketten oder extrem Beaufsichtingen. Im folgenden jedoch ein paar zusätzliche Maßnahmen, welche den Sicherheitsfaktor erhöhen:

Achten Sie auf einen befestigten Uferbereich. Der Randbereich muss tritt und rutschfest sein, damit die Kinder aber auch alle anderen das Leben im und um den Gartenteich von einem sicheren Standpunkt aus beobachten können. Bedenken Sie dabei auch dass lose Erde oder manche Steine bei Regen sehr glitschig werden können.

Ausgedehnte Flachwasserzonen mit niedriger Wassertiefe helfen zudem um schwerere Unfälle zu vermeiden. Fällt das Kind trotz aller Vorsicht in den Teich kann es sich mit Sicherheit bemerkbar machen, wenn nicht sogar selbstständig aus diesem herauskriechen. Der tiefste Punkt im Teich sollte auf jeden Fall nahe der Teichmitte also Zentral sein.

Bis zum dritten Lebensjahr sollten Kinder ohnehin nicht im Bereich eines Gartenteiches oder generell in der Nähe von Wasser ohne entsprechender Aufsicht spielen. Kinder sollten langsam an die Gefahren des Wassers herangeführt werden, damit Sie die Gefahren verstehen. Es hilft ebenso den Kindern das Schwimmen in jungen Jahren beizubringen. Dies verringert die Gefahr eines Notfalls am Gartenteich erheblich.

Wer einen Steg oder eine kleine Brücke über seinen Teich hat sollte auf jeden Fall diese mit einem Geländer absichern. Ein Restrisko bleibt dennoch bestehen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will muss seinen Gartenteich abdecken, einzäunen odr für Kinder ohne Aufsicht unzugänglich machen.

Bei der Planung und beim Bau eines Gartenteiches spielt der Sicherheitsfaktor eine große Rolle. Überlegen Sie ob sie viele kleine Kinder oder Enkelkinder als Besucher oder in der Nachbarschaft haben. Nur bei guter Planung und der dementsprechenden Umsetzung ist ein Gartenteich relativ kindersicher und man hat Notfällen vorgebeugt.

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Koi Karpfen, Haltung und Pflege

Posted on January 6th, 2009 in Teichpflege, Teichtiere by Rhoody

Die Pflege von Koi Karpfen ist von enormer Wichtigkeit. Diese Farbkarpfen benötigen weitaus mehr Beachtung als Goldfische. Ideal ist es wenn in Sie in Ihrer Umgebung einen erfahrenen Tierarzt haben der diese beim Auftreten einer Krankheit auch fachgerecht betreuen kann. Um diese Gefahr einer Fischkrankheit zu verringern müssen Sie bei der Haltung von Koi etwas mehr Zeit und Aufwand in die Pflege, Wasserqualität und Futter legen.

Damit sich die Kois auch wohlfühlen ist eine artgerechte Haltung erforderlich. Oftmals wird dies bei der Pflege von Kois vernachlässigt. Dies hat zur Folge das diese wunderbaren Fische nicht ihre volle Farbenpracht entwickeln, oder diese im Laufe einiger Wochen oder Monate verlieren. Für die Koi Pflege ist es wichtig dass der Fischteich einen möglichst natürlichen und ausrichend großen Lebensraum bietet. Eine artgerechte Haltung verlängert das Leben der Fische um ein Vielfaches.

Um den gefürchteten Koi Herpes Virus (oder auch einfach KHV genannt) entgegenzutreten hat es sich als hilfreich erwiesen einen frisch erworbenen importierten Kio erteinmal in einem Quarantäne-Becken zu halten und zu beobachten. Setzt man einen mit dem Koi Herpes Virus infizierten Karpfen sofort in seinen Gartenteich ein gibt es auch für die anderen Fische oftmals keine Rettung mehr. Der Krankheitsträger infiziert in kurzer Zeit alle anderen Fische im Koiteich. Da das Observieren in einem Teich um einiges Schwieriger ist als in einem Quarantänebecken kann es dann zu spät sein um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Viele seriöse Händler besitzten auch ein solches Becken zur Beobachtung der importierten Koi bevor Sie ihn an Sie weiterverkaufen.

Ein Koiteich ist bei richtiger Pflege und Wartung eine Oase der Erholung. Krankheiten wie der gefährliche Koi Herpes Virus können am besten in einm Quarantäne-Becken bekämpft werden.

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Schädlingsbekämpfung im Gartenteich

Posted on December 1st, 2008 in Teichbepflanzung, Teichpflege by Rhoody

Wenn Schädlinge die Pflanzen eines Gartenteichen befallen ist schnelles handeln angesagt. Wer Fische in seinem Biotop hat muss unbedibng auf natürliche Schädlingsbekämpfung zurückgreifen. biologische und chemische Schädlingsbekämpfung ist in den meisten Fällen das Ende der restlichen Gartenteichbewohner. Oftmals genügt es schon die Pflanzen mit Wasser abzuspritzen, die Insekten werden hierbei von den Blättern heruntergespült fallen ins Wasser und enden dann als Fischfutter. Die meisten Teichpflanzen haben relativ weiche Blätter, besonders Seerosen stehen auf dem Speiseplan verchiedener Schädlinge. Im folgenden ein paar der häufig vorkommenden Insekten und die ratsamen Schritte zur Schädlingsbekämpfung im Gartenteich.

Blattläuse

Die Seerosenblattlaus greift die weichen Gewebe der Seerose über der Wasseroberfläche an. Marienkäferlarven und Teichfische sind die natürlichen Feinde der Seerosenblattläuse und halten diesn Schädling auf einem erträglichen Mass. Im Spätsommer siedelt die Blattlaus aus nahegelegene Bäume über um Eier abzulegen. Wenn man seine Laubbäume einer Winterbespritzung unterzieht unterbricht somit den Lebenszyklus des Parasiten und verringert somit die Anzahl der Blattläuse erheblich.

Zikaden

Wie für Blattläuse stehen Seerosenblätter auch für Zikaden im Speiseplan an hoher Stelle. Besonders anfäfflig sind große Seerosenblätter die in die Luft stehen. Zikaden saugen (wie die Blattlaus) den Saft aus den Blättern was zur Folge hat, dass diese braun werden und ausgedürrt erscheinen. Am einfachsten bekämpft man Zikaden indem man die Seerosen trennt, d.h. die Wurzeln teilt und dafür sorgt, dass die Blätter auf der Wasseroberfläche liegen können. Eine Überwucherung des Gartenteichesd mit Seerosen ist für das biologische Gleichgewicht des Wassergarten ohnehin nicht ratsam.

Köcherfliegen

Ausgewachsene Köcherfliegen sehen ähnlich aus wie Motten. Man kann Sie in den frühen Abendstunden umherfliegen sehen. Sie legen hunderte von Eiern im Wasser in langen gallertartigen Rüören ab. Man sieht diese meistens mit einem Ende an Blättern hängen. Sobald die Köcherfliegenlarven nach etwa 10 Tagen aus den Eiern ausschlüpfen beginnen Sie sich über alle in der Umgebung befindlichen Pflanzen herzumachen. Da eine chemische Bekämpfung nicht möglich ist muss man auf die Hilfe Ihrer natürlichen Feinde vertrauen. Goldfische und Teichkarpfen sind sehr wirkungsvoll in der Bekämpfung von Köcherfliegen.

Motten

Während die Blattlaus und Zikade die Pflanzen schwächen indem Sie Ihene den Saft aussaugen fressen Mottenlarven häßliche Löcher in die Blätter der Teichpflanzen. Der Seerosen-Zünsler ist relativ weitverbreitet und kann in den kühleren Abendstunden beobachtet werden. Diese Motte ist zwei bis 3 cm groß und ist durch die unregelmäßigen weißen Flecken leicht zu erkennen. Ihre Larven fressen die Blätter oftmals bis zum Gerippe ab. Eigentlich kann man nur durch die befallenen Blätter entfernen. Das Entfernen von abgefallenen Blättern von der Teichoberflache ist unumgänglich da die Puppen des Seerosenzünslers darin überwintern können. Besonders im Herbst sollte man daher seinen Gartenteich durch ein Teichnetz vor herabfallenden Laub schützen.
Bei der Schädlingsbekämpfung rund um den Gartenteich muss man auf natürlichen Feinde von Blattläusen, Zikaden oder Motten vertrauen. Chemische und Biologische Schädlingsbekämpfung sind schädlich für Ihre Teichfische und können diese sogar töten.

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Der richtige Ph-Wert für einen Gartenteich

Posted on October 30th, 2008 in Allgemein, Teichpflege by Rhoody

Ein Gartenteich ist für jeden Besitzer eine Oase der Entspannung. Damit dies auch so bleibt ist unter anderem der richtige PH-Wert des eigenen Biotops wichtig. Hierbei kann man nicht unbedingt auf die Farbe des Wassers vertrauen. Gefährlich für Mensch und Tier wird es wenn es zu einem Blauschimmer an der Wasseroberfläche kommt. Hier handelt es sich meistens um Blaualgen.

Was ist nun der richtige Ph-Wert für einen Gartenteich.  

Im Allgemeinen geht man davon aus daß der PH-Wert leicht im alkalischen Bereich liegen soll. Dies bedeutet einen Wert von etwa 8,0 bis 8,3. Generell besteht in einem Gartenteich mit Wasser  im alkalischen Bereich die Gefahr dass sich das giftige Ammoniak bildet. Dies passiert aber auch nur wenn das gesamte bioligische Gleichgewicht in Ihrem Teich nicht meht in Ordnung ist. Im Normalfall sollte in einem noremalen Biosystem genügend Bakterien vorhanden sein welche die Giftstoffe des Ammoniak fressen und relativ ungiftige ausscheiden. Funtioniert das Biotop entstehen also keine Giftstoffe auch wenn der PH-Wert leicht im alkalischen Bereich liegt.

Es ist durchaus normal dass der Wert einigen Schwankungen unterliegt. Nachts liegt er niedriger als am Tag. Dies ist einfach zu begründen da Pflanzen und Fische CO2 also Kohlendioxid an das Wasser abgeben und somit der PH-Wert sinkt. Während des Tages verbrauchen Wasserpflanzen aufgrund der zum Wachstum notwendigen Photosynthese das CO2 und geben als Abfallprodukt Sauerstoff also O2 an das Wasser ab.  Der höhere Sauerstoffanteil im Gartenteich sorgt somit auch für ein Ansteigen des Ph-Wert. Ist der Gartenteich ungeschützt vielen Sonnenstunden ausgesetzt kann man sogar an manchen Wasserpflanzen kleine Sauerstoffblasen an Blättern und Stielen beobachten.

Im Allgemeinen geht man davon aus dass ein Gartenteich im leicht alkalischem Bereich mit einem Ph-Wert von etwas über 8,0 die höchste Selbstreinigungskraft besitzt.

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Mach Deinen Gartenteich winterfest

Posted on September 10th, 2008 in Allgemein, Teichpflege by Rhoody

Mit dem Laubfall im Herbst sollte der Gartenteichbesitzer daran denken seinen Teich winterfest zu machen. Ist der Gartenteich umringt von Laubbäumen kann das fallende Laub zu einem Ärgernis werden.

Fallendes Laub gehört nicht in einen Gartenteich. Das Laub schwimmt nur kurze Zeit an der Oberfläche des Gartenteiches und sinkt dann auf den Grun des Wassergartens. Wenn dann die organische Zersetzung des selbigen einsetzt wird sehr viel Sauerstoff verbraucht. Dies kann besonders im Herbst und Winter (bei geschlossener Eisdecke an der Oberfäche des Teiches) aufgrund mangelnder Wasserumwälzung zu Problemen, ja sogar zum Absterben der im Teich befindlichen Organismen und Lebewesen führen. Die Zersetzung des Falllaub setzt Gase wie Schwefelwasserstoff und Methan frei. In größeren Teichen kann man dies sogar manchmal an den aufsteigenden Blasen der Faulgase beobachten.

Um den Gartenteich vor einer Verunreinigung mit fallendem Laub vorzubeugen bieten sich über den Teich gespannte Laubnetze an. Eine Machenbreite von etwa 2 Zentimeter ist hierbei ideal. Der Teichbesitzer sollte auch alle im Herbst und Winter absterbenden Pflanzenteile sorgfältig entfernen. Seerosenblätter und Fadenalgen gehören genauso entfernt wie andere Zersetzungsmassen. In älteren Gartenteichen ist es ohnehin üblich etwa ein Drittel des Bodenschlamms abzusaugen. Viele Gartencenter bieten Schlammsauger zum ausleihen an.

Ein gesunder Teich hat klares Wasser, welches beim Aufwirbeln von Unrat und Schlamm innerhalb einer Stunde wieder klar sein sollte. Am besten yum Nachfüllen eignet sich frisches Regenwasser, da normales Leitungswasser relativ „steril“ ist und das Gleichgewicht im Gartenteich beeinträchtigen kann. 

Damit der Teich nicht bis zum Grund durchfriert, sollte das Wasser im Winter weder durch zu späte Reinigungsarbeiten noch durch Teichpumpen umgewälzt werden. Wenn es zu Beginn des Winters kalt wird, entsteht eine natürliche Wasserschichtung mit verschiedenen Temperaturen. Am Grund des Teiches liegt dann ein Wasserpaket mit einer Temperatur von vier Grad, in dem die Tiere überwintern können.

Frostgefährdete Pflanzen wie Wasserhyazinthen müssen vor den ersten Frostnächten aus dem Wasser geholt werden. Man kann diese in einem einfachen Eimer mit Wasser an einem frostsicheren, hellem Platz überwintern.

Macher Gartenteichbesitzer hat auch um seine Teich ein paar ziersame Outdoor-Bonsai stehen. Auf die Bonsai Überwinterung muss besonderes Augenmerk gelegt werden. Diese Pflanzen benötigen zwar eine Ruhephase um Energie zu tanken, aber dennoch Pflege und Aufmerksamkeit des Besitzers, da Sie gerade in dieser Phase anfällig für Schadlinge und Pilze sind.

Fische können im Teich überwintern wenn dieser Tiefer als 80 cm ist. Wenn sie eine Wasserleitung zum Teich als feste Installation haben sollten sie das Wasser aus dieser herauspumpen um ein Auffrieren zu vermeiden. Pumpen sollten ebenfalls aus dem Teich entfernt werden. Die Teichpumpen und Filter dürfen aber nicht trocken gelagert werden, da die Mechaniken zerstört und die O-Ringe porrös werden können.

Gartenteich Besitzer müssen frühzeitig daran denken Ihren Wassergarten winterfest zu machen und eventuellen Schaden nach den ersten Frost-Nächten zu vermeiden.

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Schwebealgen und Fadenalgen im Gartenteich

Posted on August 1st, 2008 in Allgemein, Teichpflege by Rhoody

In einem Gartenteich sollte ab und zu gründlich begutachtet werden und bei Bedarf gereinigt werden. Wir nehmen hier Algenarten die besonders häufig im Wassergarten vorkommen unter die Lupe. Die Schwebealgen und die Fadenalgen.

Schwebealgen sind mikroskopische Algen die einfach durch einen Filter aus dem Wasser entfernen lassen. Eine hohe Anzahl von Schewbealgen ist ein Signal dass das bioligische Gleichgewicht nicht gegeben ist. Oftmals ist das Biotop in der Lage dieses von selbst wieder herzustellen, so dass die Schwebealgen von alleine wieder verschwinden.

Fadenalgen lassen sich nicht durch einen Filter entfernen, sie können Ihn eventuell sogar blockieren und verstopfen, was besonders in den warmen Monaten schnell dazu führen kann dass das Wasser Umkippt. Wuchernde Fadenalgen in hoher Anzahl müssen manuell entfernt werden. Fadenalgen kommen normalerweise nur im Uferbereich des Gartenteiches vor und sind eigentlich ein positives Zeichen. Sie indizieren einen leichten Überhang an Stickstoff. Das Problem besteht darin, dass beim Absterben der Fadenalgen der darin gebundene Stickstoff wieder an das Wasser abgegeben wird. Dieser Stickstoff Überschuss kann das Gleichgewicht im Teich as dem Ruder laufen lassen. Das Absterben der Fadenalgen ist durch einen grünen Schaum zu erkennen.

Fadenalgen lassen sich leicht durch einen Kescher entfernen. Verwenden sie auf KEINEN Fall einen Rechen. Dieser kann die Teichfolie verletzen. Geignete Kescher sind im Fachhandel erhälich. Man kann dem Überhang an Stickstoff auch natürlich entgegentreten. Das Einsetzen von Wasserpflanzen hilft dem Teich Stickstoff zu entziehen und somit der Bildung von Fadenalgen entgegen zu wirken.

In einem guten Gartencenter oder spezialisierten Online-Shops lassen sich auch chemische Präparate, so genennte Algenkiller, erweben. Diese arbeiten meistens auf einer Kupfer-Basis und verhindern den Algenwachstum. Zudem wird bei dem Einsatz von Algen-Killern auch der Ph-Wert gesenkt. Da Algen prinzipiell ein Zeichen für ein intaktes biologisches Gleichgewicht im Gartenteich sind sollte man mäglichst vermeiden mit chemischen Mitteln dieses zu verändern.

Algen sollten im Frühjar (April und Mai), also wenn das Wasser des Teiches in der Aufwärmphase ist, alle drei bis vier Tage entfernt werden. Ab Juni ist es meistens ausreichend eine manuelle Reinigung alle paar Wochen vorzunehmen.

Schwebealgen und Fadenalgen sind ein Zeichen für ein intaktes Biologischen Gleichgewicht im Gartenteich. Währens Schwebealgen einfach aus dem Wasser gefiltert werden können müssen Fadenalgen manuell von Hand entfernt werden.

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Eine kurze Bauanleitung zum Folienteich

Posted on May 23rd, 2008 in Allgemein, Teichbau by Rhoody

Fertigbecken aus dem Baumarkt sind mit Sicherheit die einfachste und schnellste Lösung für einen Wassergarten. Die Form und Größe sind trotz der großen Auswahl im Fachhandel limitiert. Ein Folienteich bietet mehr Flexibilitäe und Individualität.
Für einen Folienteich benötigt man nicht viel mehr Zeit als für den fertigen PVC-Gartenteich. Mit nachbarlicher Hilfe kann man nach einem oder zwei Wochenenden den ersten Grillabend am eigenen Biotop verbringen.

Bei der Teichfolie ist eine Mindeststärke von einem Millimeter ratsam um nicht schon beim Verlegen der PVC-Folie probleme mit spitzen Steinen oder Wurzeln zu provozieren.

Mit Sicherheit haben Sie sich schon für den Standort des Gartenteichen entschieden. Denken Sie daran dass der Teich etwa vier bis sechs Stunden Sonneneinstrahlung je Tag benötigt. Falls Sie den Gartenteich direkt unter Bäumen platzieren kann ihnen das Fallende Laub nicht nur mehr arbeit schaffen, es kann auch dazu führen dass das Wasser des Biotops schneller umkippt.

Legen Sie ein Seil aus um die Ausmasse des Gartenteiches festzulegen. Planen Sie einen etwa 15 Zentmeter breiten Graben am Ufer des Teiches ein. Dieser wird später mit Kies gefüllt under verrichtet den Dienst einer sogenannten Kappilarsperre.Der Kiesgraben verhindert dass der Teich durch die Gartenerde „ausgesaugt“ wird; Die selbe physikalische Wirkung wie der Docht einer Kerze.

Heben Sie die Teichzonen von aussen nach innen aus und beseitigen Sie alle Wurzeln und spitzen Steine. Bedecken Sie dann den Teichgrund mit etwa 5 Zentimetern feinen Sand. Sie können auch zusätzlich alte Teppiche oder im Gartenhandel erhätliche Teichfließe verwenden um den Untergrund zusätzlich zu „polstern“.

Auf diesem Teichbett wird dann die Folie verlegt. Falls der Untergrund gut präpariert ist können Sie zum Verlegen der Folie ohne Problem darauf treten. Die überstehenden Ränder enden im Kiesgraben, zu lange Folienränder können einfach abgeschnitten werden.

Platzieren sie nun Ihre Wasserpflanzen in den tieferen Regionen und lassens Sie langsam Wasser einlaufen. Flachere und am Rand des Gartenteiches geplante Bepflanzung kann nachträglich eingesetzt werden um ein Austrocknen der Wasserpflanzen während des langen Einfüllvorgangs zu verhindern.

Der Fischbesatz sollte aber noch etwas warten. Lassen Sie den Teich Zeit um seinen natürlichen Rythmus zu finden. Testen Sie Säure und PH-Werte und halten Sie Ihr Biotop besonders in den ersten Wochen sehr sauber. Entfernen Sie umgehend alles was nicht in einen Gartenteich gehört.

Der Folienteich bietet mehr Flexibilität als der Gartenteich als Fertigbecken. Der Teichbau ist nicht viel aufwendiger als der Formteich und schon nach kurzer Zeit kann man sein eigenes Biotop geniessen.

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Fische im Gartenteich

Posted on April 20th, 2008 in Allgemein, Teichtiere by Rhoody

Nach dem erfolgreichen Planen und Anlegen des Gartenteiches will man natürlich auch Leben in seine Wasserlandschaft integrieren. Libellen, Frösche und Insekten werden sich auf natürlich Weise an Ihrem Biotop ansiedeln. Die meisten Besitzer eins Gartenteiches wollen diesen aber auch mit Fischen besetzen und somit das Pflanzenbiotop zu einem ausgewogenen Microkosmos ausbauen. Die richtige Auswahl ist für die Ausgewogenheit des Biotops von großer Bedeutung.

Die Fischarten müssen aufeinander abgestimmt sein und in einem gesunden Verhältnis zu Teichgröße und der Teife des Teiches stehen. Wer seinen Wassergarten im Herbst anlegt, sollte auch eventuell bis zum nächsten Frühjahr mit dem Fischbesatz warten. Die Teichlandschaft benötigt einige Zeit um sich zu „aklimatisieren“ und ein bioligisches Gleichgewicht aufzubauen. In diesem Stadium ist das Biotop noch nicht in der Lage die Exkremente der Teichfische umzuwandeln. Dies führt zu einer schnellen Verschmutzung des Teiches, zu Krankheiten bei den Fischen oder Absterben der Wasserpflanzen. Befindet sich der Teich noch nicht in einem Biologischen Gleichgewicht, erschwert dies zudem die Fische im Gartenteich überwintern zu lassen.

Fische sollten frühestens 10 Wochen nach dem Anlegen in den Gartenteich eingesetzt werden. Auch die Stückzahl sollte besonders am Anfang gering gehalten werden um dem Ökosystem Gartenteich Zeit zu geben das biologische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und weiter zu entwickeln. Bedenken sie auch dass Ihr künstlicher Wassergarten ein relativ geschlossenes System ist und sie nicht die natürlichen Bedingungen wie in einem Fluss oder Bachlauf vorfinden. Planen Sie im Vorfeld eine ausreichende Sauerstoffzufuhr und Wasserzirkulation ein. Dies kann in kleinem Gartenteich durch einen künstlichen Wasserfall oder einen Bachlauf erreicht werden.

Wer Fische in seinen Teich einsetzt muss sich auch der Verantworung bewußt sein die er damit eingeht. Eine artgerechte Haltung ist zwingend notwendig Das Wasser darf nicht verschmutzt und genügend Sauerstoff vorhanden sein. Der Härtegrad sowie der PH-Wert müssen den natürlichen Bedingungen entsprechen.  Auch die Pflanzzonen müssen so angelegt werden, dass sie den Teichfischen genügend Platz zum schwimmen bieten, diese aber auch eine ansprechende Unterwasserwelt vorfinden um ihnen genügend Unterschlupf und Raum zum verstecken zu bieten.

Teichfische bereichern jeden Gartenteich. Das bioligische Gleichgewicht kann bei guter Planung im Vorfeld mit wenigen Hilfsmitteln hergestellt werden. So enteht ein eigenständiges Biotop und ein Platz der Ausgewogenheit, Ruhe und Entspannung.

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